Fußball

HSV kommt in Schwung Lasogga-Show bringt Hamburg drei Punkte

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Küsschen von Pierre-Michel. Lasogga markierte gegen Bielefeld einen Doppelpack.

(Foto: imago/Michael Schwarz)

Pierre. Michel. Lasogga - der wuchtige Stürmer des Hamburger SV drückt dem Fußball-Zweitligaspiel gegen Arminia Bielefeld seinen Stempel auf. Der England-Rückkehrer ist an allen Treffern der Hanseaten beteiligt und befördert den Dino ins Aufstiegsrennen.

Der Hamburger SV kommt in der zweiten Fußball-Liga allmählich in Schwung. Der Bundesliga-Absteiger besiegte Arminia Bielefeld mit 3:0 (1:0) und liegt mit sechs Punkten nach dem dritten Spieltag nur noch einen Zähler hinter der Spitze. Lewis Holtby (9. Minute) traf per Kopfball nach einer Ecke. Pierre-Michel Lasogga machte den ersten Heimsieg der Saison per Doppelpack (75./88., Foulelfmeter) perfekt. Für den HSV, der seine Heimpremiere gegen Kiel mit 0:3 verloren hatten, ging es auch darum, den Stadtrivalen FC St. Pauli in der Tabelle zu überflügeln.

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Lewis Holtby mit einem Gruß an den verletzten Mitspieler Jairo.

(Foto: imago/DeFodi)

"Ich würde unseren Fans gerne den Wunsch erfüllen", hatte Hamburgs Trainer Christian Titz vor der Partie. Das Hauptaugenmerk liege allerdings "auf Arminia Bielefeld und dem Heimsieg". Nur so könne man sich oben festsetzen. Titz ahnte wohl, dass dieses Unterfangen schwer genug werden würde. Bielefeld agierte vor 46.934 Zuschauern im Volksparkstadion ziemlich clever, ging bissig in die Zweikämpfe und hatte im ersten Abschnitt sogar ein Chancenplus.

Die größte Gelegenheit vergab Andreas Voglsammer kurz vor der Pause. Nach einem katastrophalen Querpass von Rick van Drongelen stand Arminias Angreifer plötzlich frei vor HSV-Keeper Julian Pollersbeck, der das Leder im Rückwärtslaufen an der Strafraumgrenze zu fassen bekam. Ob strafbares Handspiel oder nicht konnte selbst das Fernsehbild nicht eindeutig klären.

Und der HSV? Er überzeugte mit Einsatzbereitschaft, Ballbesitz - und Standards. So war es kein Wunder, dass Holtby nach einer Ecke aus dem Hinterhalt traf. Vom genesenen Kapitän Aaron Hunt war unterdessen zunächst kaum etwas zu sehen. Ganz anders Khaled Narey. Der Offensivspieler drückte der Partie im zweiten Durchgang seinen Stempel auf.

Wenn es gefährlich wurde, dann über ihn. Doch seine Abschlüsse (48., 63. und 64.) verfehlten das Ziel knapp. Die größte Chance für die Gäste vergab Keanu Staude, dessen Schuss aus halblinker Position am langen Pfosten vorbeirauschte (67.). Wenig später sorgte Lasogga für die Vorentscheidung - erst per wuchtigem Abschluss, dann vom Punkt. Der bullige Angreifer hatte schon vor Wochenfrist im DFB-Pokal bei TuS Erndtebrück (5:3) doppelt getroffen.

Quelle: ntv.de, mba/sid