Manchester City setzt nach dem Weggang von Spaniens Weltmeister Rodri auf ein teures Nachwuchstalent als Ersatz. Der 18 Jahre alte Ayyoub Bouaddi wechselt vom französischen Erstligisten OSC Lille zum englischen Vizemeister, wo der marokkanische Nationalspieler nach Angaben des Klubs einen Fünfjahresvertrag erhält. Wie die Sportzeitung "L'Équipe" berichtete, soll die Ablösesumme bei 100 Millionen Euro liegen. So viel wurde noch nie für einen 18 Jahre alten Fußballer bezahlt.
Die Skyblues sollen Medienberichten zufolge bereit sein, für den 25-jährigen Argentinier Enzo Fernández, 2022 Weltmeister mit der Albiceleste, ebenfalls viel Geld auszugeben. Laut ESPN steht eine Ablösesumme von 145 Millionen Euro für den zentralen Mittelfeldspieler von Ligarivale FC Chelsea im Raum. Für den 30 Jahre alten Rodri, der in der vergangenen Woche zum FC Barcelona wechselte, kassierte City laut Berichten etwas über 70 Millionen Euro.

Haaland sorgt bei Fußball-Legenden für blankes Entsetzen
Neustart ohne Pep Guardiola
Keine Zukunft in Manchester hat offenbar Omar Marmoush. Den früheren Offensivstar von Eintracht Frankfurt zieht es nach Sky-Informationen zu Tottenham Hotspur. Demnach holen die Londoner den 27-Jährigen per Leihe mit anschließender Kaufpflicht. Insgesamt würden bis zu 70 Millionen Euro fällig. Bei den Spurs soll Marmoush einen Vertrag bis 2030 mit Option auf ein weiteres Jahr erhalten.
Für Manchester City ist es bislang ein turbulenter Sommer: Nach den Abgängen von Startrainer Pep Guardiola und langjährigen Leistungsträgern wie Rodri und Bernardo Silva, läuten die Citizens mit Neu-Chefcoach Enzo Maresca eine neue Ära ein. Bislang gab der Klub stolze 273 Millionen Euro für Neuzugänge aus, die Bilanz in dieser Transferperiode ist durch die Gesamterlöse von 278 Millionen sogar noch im Plus. Mit dem möglichen Transfer des Ex-Weltmeisters Fernández würde sich das ändern.
Der Start in die Saison verlief unter dem 46-jährigen Italiener jedoch durchwachsen. Die Skyblues verloren im "Community Shield", dem englischen Supercup, gegen Arsenal klar mit 3:0. Auch zum Premier-League-Auftakt gegen Bournemouth sah es lange nicht gut aus. Nach 0:1-Rückstand konnte der letztjährige Vizemeister aber noch das Ruder herumreißen und gewann am Ende dank der späten Tore von Marc Guehi und dem Ex-Leipziger Josko Gvardiol mit 2:1.
