Matthias Sammer hat eine schnelle Rückkehr in die Fußball-Bundesliga als Sportchef ausgeschlossen. "Ich habe gesagt, als ich gegangen bin: Ich möchte meinen eigenen Weg gehen. Das wird auch so sein", sagte Sammer, zuletzt Sportvorstand des FC Bayern München, der "Sächsischen Zeitung": "Sieben Tage die Woche, 24 Stunden am Tag mit aller Energie dem Klub, der Mannschaft und auch der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stehen. Diesen Aufgaben möchte ich im Moment nicht nachkommen."
Sammer war nach seinem Abschied aus München im Sommer als Nachfolger von Klaus Allofs beim kriselnden VfL Wolfsburg gehandelt worden, auch der türkische Traditionsklub Galatasaray aus Istanbul soll Interesse an dem ehemaligen Nationalspieler gezeigt haben. Wie seine Pläne aussehen, werde Sammer "irgendwann mal in Ruhe benennen. Jetzt wäre es zu früh".
Sammer hatte am 10. Juli aus gesundheitlichen Gründen seine Demission nach vier Jahren beim FC Bayern bekannt gegeben. Er hatte zuvor aufgrund einer Durchblutungsstörung im Gehirn eine Pause eingelegt. "Es geht mir sehr gut, meine Gesundheit ist vollständig wiederhergestellt", sagte Sammer.
