Proteste und Todesangst
Chaotische Szenen begleiten Bus von Irans Fußball-Frauen

10.03.2026 | 12:26 UhrDemonstrierende legen sich in Australien vor den Bus der iranischen Frauenfußballnationalmannschaft - um sie zu retten. Die Aktivisten fordern, den Frauen Asyl zu gewähren. Eine Rückkehr in den Iran bedeutet große Gefahr, im Staatsfernsehen wurden sie als "Kriegsverräterinnen" angeprangert. Auch Trump schaltet sich ein.
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Demonstranten legen sich in Australien vor den Bus der iranischen Frauenfußballnationalmannschaft aus Protest, und zwar für die Spielerinnen des iranischen Teams, damit die in Australien Asyl erhalten können. Zuvor hat es schon eine ähnliche Aktion gegeben. Rettet unsere Mädchen! Ruft die Gruppe, die den Bus umringt. An Bord die Spielerinnen des Iran. Dutzende Unterstützer, Menschenrechtsaktivisten haben sich versammelt, formen das internationale Handzeichen für Hilfe, wie dieses Video zeigt, und beschreiben später auch. Mindestens drei Spielerinnen im Bus sollen das Handzeichen geformt haben. Die Sorge um das Leben der Spielerinnen ist groß. Kriegsverräterin So wurden sie im iranischen Staatsfernsehen angeprangert. Und das nur, weil sie in den Augen des Regimes das hier gewagt haben. Schweigen während der Nationalhymne. Kein Salutieren beim Asien Cup vor dem Spiel gegen Südkorea. Doch bei einer späteren Partie gegen die Philippinen sangen und salutierten sie. Sie sollen gezwungen worden sein. Der Druck auf die Frauen enorm. So sehr, dass sich auch der US Präsident einschaltet. Australien begeht einen schrecklichen humanitären Fehler, wenn es zulässt, dass die iranische Frauenfußballnationalmannschaft zurückgeschickt wird, wo sie höchstwahrscheinlich getötet werden. Tun Sie das nicht, Herr Premierminister, gewähren Sie ihnen Asyl. Die USA werden sie aufnehmen, wenn Sie es nicht tun. Fünf Spielerinnen sind mittlerweile aus dem Teamhotel geflüchtet, wurden von der australischen Polizei an einen sicheren Ort gebracht und sollen jetzt Visa erhalten. Die Teamspielerin haben für diesen mutigen Moment möglicherweise alles riskiert.





























