Eingeschleppt aus Schwarzem MeerQuagga-Muschel frisst sich durch deutsche SeenUrsprünglich ist die Quagga-Muschel am Schwarzen Meer heimisch. Jetzt erobert sie die deutschen Gewässer - und das bringt Probleme mit sich: Sie breitet sich so stark aus, dass anderen Muscheln der Lebensraum genommen wird. Zudem blockiert sie Pumpen und stört so die Wasserversorgung.02.12.2021
Per Flugzeug nach RuandaUmsiedlung soll Breitmaulnashörner rettenWegen des Handels mit ihren Hörnern stehen Breitmaulnashörner auf der Liste der bedrohten Arten. Um ihr Aussterben zu verhindern, fliegen nun zwei Dutzend Tiere mehrere Tausend Kilometer in einen Nationalpark in Ruanda. Helikopter und Hunde sollen dort für ihre Sicherheit sorgen.29.11.2021
Leitfaden der UmweltministerRegeln für Wolfsabschuss festgelegt128 Rudel, 39 Paare und 9 territoriale Einzeltiere: Der Wolf ist in Deutschland wieder stark verbreitet. Was Naturschützern gefällt, bereitet manchen Nutztierhaltern Kopfzerbrechen. Die Umweltminister der Bundesländer wollen mit einem Praxisleitfaden nun den Umgang mit den Raubtieren regeln.26.11.2021
Insektensterben im Klima-Labor"Wir bewegen uns in Richtung Monotonie"Wenn wir nicht aufpassen, sind wir bald allein auf der Erde: Weltweit droht ein Achtel aller Tierarten auszusterben. Nicht nur Pandabär und Nashorn, sondern auch viele Insekten. Die Konsequenz? Das Obst wird teurer, erzählt Josef Settele, Biologe und "Umweltweiser" der Bundesregierung, im Interview.18.11.2021
Reha-Station in SimbabweElefantenwaise "Moses" sucht sich RettungNormalerweise finden die Elefantenschützer ihre Schützlinge in der Wildnis Simbabwes. Doch inzwischen hat sich die Rettungsmission offenbar herumgesprochen, wie der Fall eines kleinen Elefantenbullen zeigt.06.11.2021Von Nicole Macheroux-Denault, Simbabwe
Zwitscher-Analyse über 25 JahreVögel singen eintöniger und leiserHat sich die Zahl der Vögel und ihr Gesang in den vergangenen Jahren verändert - und wenn ja, wie sehr? Um das zu klären, analysiert ein internationales Forscherteam über 25 Jahre Gezwitscher in Europa und Nordamerika. Das Ergebnis ist beunruhigend.03.11.2021
Gipfel sucht Weg aus der KriseUN warnen vor Aussterben von einer Million ArtenDie Mitglieder der Vereinten Nationen haben sich viel vorgenommen. Sie wollen eine Übereinkunft ähnlich dem Pariser Klimaabkommen treffen - dieses Mal für die Biodiversität. Deutschland stellt beim ersten Treffen in Kunming drei konkrete Forderungen, verhält sich bislang aber selbst nicht vorbildlich.11.10.2021
Deutscher Umweltpreis verliehen"Stehen nicht hilflos am Rand des Abgrunds"Der Mensch muss Klimawandel und Artensterben nicht hilflos zusehen. Zwei Forscher hätten dies mit ihrer Arbeit bewiesen, sagt Bundespräsident Steinmeier. Der Deutsche Umweltpreis 2021 geht daher an die Artenschutz-Expertin Katrin Böhning-Gaese und den Moorforscher Hans Joosten.10.10.2021
"Eine echte Sensation"Neue Baumart bekommt Wohllebens NamenDas passiert auch erfahrenen Forschern selten: Nach gründlicher Untersuchung erweist sich ein Mahagoni-Baum in Ruanda als eigene Art. Der Fund einer neuen Baumart ist eine Sensation. Der Urwaldriese wird sogleich nach dem bekannten Förster und Autor Peter Wohlleben benannt: Carapa wohllebenii.01.10.2021
23 Arten gelten als ausgestorbenDer Elfenbeinspecht ist für immer dahinDass 23 Arten von der Liste der bedrohten Spezies gestrichen werden, ist keine gute Nachricht. Für den Elfenbeinspecht etwa, eine Fledermaus, zwei Fische oder acht Muschelarten bedeutet die Erklärung der US-Behörde: Sie sind ausgestorben.29.09.2021