Asylbewerber sollen nach RuandaScharfe Kritik an Johnsons Plänen für MigrantenGroßbritannien will Migranten, die unerlaubt einreisen, nach Ruanda umsiedeln. Neben UNO, Menschenrechtsaktivisten und Flüchtlingshelfern zeigt sich nun auch die anglikanische Kirche entsetzt. Das Abkommen widerspreche christlichen Werten und sei das Gegenteil der Natur Gottes.17.04.2022
Asylverfahren werden ausgelagertGroßbritannien schickt Migranten nach RuandaDie britische Regierung will den Asylprozess auslagern: Migranten sollen künftig in Ruanda auf ihr Verfahren warten. Angeblich, um ihnen die potenziell tödliche Reise über den Ärmelkanal zu ersparen. Allerdings sollen auch Flüchtlinge, die schon in Großbritannien sind, nach Ostafrika geflogen werden. 14.04.2022
"Sehr schnell klare Regeln" Berlin will Russen politisches Asyl gewährenWährend die Truppen des Kreml in der Ukraine kämpfen, spitzt sich auch in Russland die Menschenrechtslage zu. Junge gut ausgebildete Programmierer, Journalisten und Regimegegner verlassen in Scharen ihre Heimat. In Deutschland sollen sie bald umfassenden Schutz bekommen. 11.03.2022
"Historische Entscheidung"EU einigt sich auf Schutzstatus für GeflüchteteMehr als eine Million Ukrainer sind bereits vor dem Krieg aus ihrem Land geflohen. Viele von ihnen könnten Schutz in der EU suchen. Die EU-Staaten einigen sich darauf, Geflüchtete unkompliziert aufzunehmen. Damit zeigen sie sich so geschlossen wie selten bei dem Thema.03.03.2022
Ukrainer in Berlin"Krieg mit neun Jahren, womit habe ich das verdient?" Der Krieg trennt Familien und zerstört Schicksale. Für die Flüchtlinge aus der Ukraine gibt es jedoch auch Lichtblicke, darunter eine enorme Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft. Aber auch der Stolz eines Jungen auf seinen Vater, der die Heimat verteidigt. Ein Besuch im Berliner Ankunftszentrum für Flüchtlinge aus der Ukraine.03.03.2022Von Uladzimir Zhyhachou
"Bevorzugte Bearbeitung"Kuhle fordert Asyl für Putin-kritische RussenAuch in Russland protestieren Menschen gegen den Krieg in der Ukraine und gegen Präsident Putin - manche von ihnen arbeiten aber gleichzeitig im Staat. Der stellvertretende FDP-Vorsitzende im Bundestag, Kuhle, sieht den Mut darin und fordert EU-Asyl samt einer bevorzugten Bearbeitung für sie.02.03.2022
EU plant drei Jahre BleiberechtÜber 400.000 Menschen aus Ukraine geflohenDie Zahl der Vertriebenen aus der Ukraine steigt weiter an: Laut dem UN-Flüchtlingswerk UNHCR haben bereits 422.000 Menschen das Land verlassen. Unklar bleibt, wie viele Binnenflüchtlinge sich in der Ukraine befinden. Die EU bereitet sich darauf vor, Vertriebenen ein dreijähriges Bleiberecht zu gewähren.28.02.2022
Thomae: Faire LastenverteilungReform des europäischen Asylsystems gefordertTausende Menschen versuchen, vor dem Krieg in der Ukraine zu flüchten. Angesichts dieser Krise ruft der FDP-Politiker Thomae dazu auf, das bestehende gemeinsame Europäische Asylsystem umfassend zu reformieren. Wichtig sei, dass kein europäisches Land mit möglichen Massenströmen aus der Ukraine allein gelassen werde.26.02.2022
Jury will sensibilisieren"Pushback" ist "Unwort des Jahres" 2021Die Aktion will auf unangemessenen Sprachgebrauch aufmerksam machen. Hunderte Vorschläge werden für die Wahl des "Unwortes des Jahres" eingereicht. Trotz der allgegenwärtigen Corona-Pandemie entscheidet sich die Jury aus Sprachwissenschaftlern für einen Begriff, der eine andere Problematik aufzeigt.12.01.2022
Für Bewerber aus AfghanistanFaeser will Chance auf Asyl verbessernBislang stuft der Bund Afghanistan nicht als "Herkunftsland mit guter Bleibeperspektive" ein. Bundesinnenministerin Faeser will das ändern, damit afghanische Asylbewerber bessere Chancen auf ein Bleiberecht in Deutschland haben. In Faesers Ministerium herrscht aber wohl Skepsis.06.01.2022