Atommüll rollt durch NRWErster Castor-Transport nach Ahaus verläuft reibungslosWohin mit dem Atommüll aus dem Forschungsreaktor Jülich? Solange die Frage nicht endgültig entschieden ist, wird der radioaktive Abfall ins Zwischenlager Ahaus verfrachtet. Der erste von 152 Castoren ist in der Nacht dort angekommen, flankiert von einem großen Polizeiaufgebot. 25.03.2026
"Zeitfenster geschlossen"AfD bietet Union im Bundestag Atomkraft-Pakt an - und blitzt abDie AfD fordert den Wiedereinstieg in die Atomkraft. Doch eine Abkehr vom Rückbau der letzten Kernkraftwerke halten nicht mal CDU und CSU für möglich. Deutliche Kritik an den Überlegungen äußern SPD, Grüne und Linke.19.03.2026
"Es wird diese Reaktoren geben"Spahn wettet auf Rückkehr der AtomkraftAls "irreversibel" bezeichnet Kanzler Merz den Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie. Widerspruch gab es bereits von der CSU, jetzt reiht sich auch Unionsfraktionschef Jens Spahn ein. Der ist sich sicher, dass es künftig neue Kernenergie geben wird - und geht sogar eine Wette ein.16.03.2026
Suche könnte Jahrzehnte dauernUmweltministerium vertagt Entscheidung über Atommüll-EndlagerEin Endlager für Atommüll zu finden, gestaltet sich schwierig. Vor wenigen Wochen erklärte Umweltminister Schneider noch, die Suche beschleunigen zu wollen. Im neuen Referentenentwurf ist aber laut einem Medienbericht vom ursprünglichen Zieljahr keine Rede mehr. 04.03.2026
75 Prozent der Fläche ungeeignetBericht grenzt Endlager-Suche weiter ein - Schneider macht DruckEigentlich soll bis Ende 2031 ein Standort für den deutschen Atommüll feststehen. Doch Umweltminister Schneider dauert das zu lange. Inzwischen kommt noch gut ein Viertel der Landesfläche infrage. Der konkrete Ort soll nun deutlich schneller feststehen als bislang geplant.03.11.2025
Trotz Eilantrags des BUNDCastor-Transporte nach Ahaus sollen noch 2025 beginnenDie letzten Castor-Transporte in Deutschland sind bald ein Jahr her. Allerdings könnte es in diesem Jahr weitere geben. Zumindest, wenn es nach der Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen geht. Die will 152 Behälter ins Zwischenlager Ahaus bringen. Ein Gerichtsurteil könnte das jedoch kippen.26.09.2025
Trotz vieler ProtesteBundesamt genehmigt Atommülltransporte durch NRWSeit Jahren lagert in Jülich hoch radioaktiver Atommüll aus einem früheren Forschungsreaktor. Die gefährlichen Abfälle sollen nun transportiert werden. Ziel ist das rund 170 Kilometer entfernte Zwischenlager Ahaus im Münsterland. Das missfällt einigen.25.08.2025
Atommüllmenge steigt anFranzösisches Atom-Endlager in Lothringen wird immer teurerEines der großen Probleme der Atomkraftnutzung ist die Lagerung der Überbleibsel. In Frankreich ist ein Endlager nahe der deutschen Grenze geplant. Die Hälfte des dafür vorgesehenen Atommülls ist bereits produziert. Aber die geschätzten Kosten für das Lager explodieren jetzt schon.12.05.2025
Abfall soll nach BayernAtommüll-Schiff in Niedersachsen angekommenEin britisches Spezialschiff mit Castor-Behältern legt im niedersächsischen Nordenham an. An Bord befindet sich der radioaktive Abfall aus wiederaufgearbeiteten Brennelementen deutscher AKW - nach seiner Ankunft soll er in Bayern zwischengelagert werden. Atomgegner drücken seit Tagen ihren Unmut darüber aus.01.04.2025
Anlage von Schweizer StartupTransmutation könnte radioaktive Abfälle umwandelnAuch wenn alle deutschen Atomkraftwerke außer Betrieb sind, besteht das Problem des radioaktiven Mülls weiter. Ein Verfahren könnte hier zumindest teilweise Abhilfe schaffen: Transmutation wandelt die Abfälle in Energie um und kann Rohstoffe gewinnen. Alle Probleme löst das Verfahren aber nicht. 10.02.2025