"Systemversagen" in DeutschlandExperte: Umgang mit Polizeigewalt bedenklichDas Verhalten deutscher Polizisten sei oft unverhältnismäßig, meint UN-Menschenrechtsexperte Nils Melzer. Im Umgang der Bundesregierung mit dem Thema Polizeigewalt sieht er ein Systemversagen. So wurde in den letzten zwei Jahren nur ein einziger Polizist wegen unverhältnismäßiger Gewalt belangt.21.04.2022
Verletzte nach QuerschlägernSituation um islamfeindliche Kundgebung in Schweden eskaliertEine ultrarechte Gruppierung zieht durch schwedische Städte und will jeweils einen Koran verbrennen. Dies ruft Gegendemonstranten auf den Plan. Die Polizei feuert in Norrköping eigenen Angaben zufolge Warnschüsse ab - welche drei Menschen treffen. Diese wurden ins Krankenhaus gebracht.17.04.2022
Pazifismus hat es derzeit schwerForscherin: "Frieden schaffen ohne Waffen" naivGrundsätzlich ist die friedliche Beilegung von Konflikten oberstes Ziel von Politik. Die russische Invasion der Ukraine führt dies aktuell jedoch ad absurdum. Das stellt auch die deutsche Friedensbewegung vor Probleme. Eine Forscherin hält deren Losung "Frieden schaffen ohne Waffen" aktuell für naiv. 16.04.2022
"Z" bedeutet "Für den Sieg"Faeser: Vorsicht bei pro-russischen DemosMeinungs- und Demonstrationsfreiheit sind bedeutende Grundrechte. Doch wenn Demonstranten Kriegsverbrechen verherrlichen und das russische Militär für ihre Morde feiern, ist eine Grenze überschritten. Innenministerin Faeser fordert für anstehende Pro-Russland-Demos ein härteres Eingreifen.09.04.2022
Entsetzen über Autokorso FDP: "Sollten Strafverfolgung prüfen"Am Tag, als die Bilder der Kriegsgräuel in Butscha an die Öffentlichkeit kommen, rollt ein pro-russischer Autokorso durch die deutsche Hauptstadt. Mit einem generellen Verbot solcher Demonstrationen tun sich Innenpolitiker schwer. Es gibt aber Möglichkeiten, Verteidiger des russischen Angriffskriegs zur Rechenschaft zu ziehen.05.04.2022
Melnyk empört Berlin-AutokorsoRussen provozieren ukrainische FlüchtlingeZwei polizeibekannte Russen empfangen am Berliner Hauptbahnhof Flüchtlinge aus der Ukraine und provozieren sie mit Kriegsparolen. Dem deutschen Botschafter Kiews ist ein nationalistischer russischer Autokorso durch die Hauptstadt ein Dorn im Auge. 04.04.2022
Bis zu 30 Jahre HaftKuba verhängt harte Strafen gegen DemonstrantenBei Protesten im Juli 2021 werden in Kubas Hauptstadt Havanna mehr als Tausend Menschen festgenommen, Hunderte sitzen noch immer im Gefängnis. Wegen "Aufruhrs" werden Kubaner zu Haftstrafen von bis zu 30 Jahren verurteilt. In einem Fall schaltet sich die deutsche Botschaft ein.02.04.2022
In Kleinstadt nahe TschernobylUkrainer protestieren gegen russische BesatzungSchon in den ersten Kriegstagen nehmen russische Kräfte die Sperrzone um Tschernobyl ein. Einwohner der nahegelegenen Stadt Slawutytsch protestieren gegen die nun auch in den Ort eingedrungen Truppen. Russische Soldaten sollen versucht haben, die Proteste mit Luftschüssen aufzulösen.26.03.2022
"Kriegsfinanzierung stoppen"Tausende demonstrieren bei globalem KlimastreikDie "Fridays for Future"-Bewegung ruft zum globalen Klimastreik auf. Neben den Forderungen zur Klimapolitik spielt auch der russische Angriffskrieg eine wichtige Rolle. Die Aktivisten fordern, Öl- und Gasimporte zu stoppen, da sie der Kriegsfinanzierung dienten.25.03.2022
Diskussion über DreadlocksAusgeladene Musikerin nimmt FFF in SchutzTrotz ihrer Ausladung vom Klimastreik hegt Ronja Maltzahn keinen Groll gegen Fridays for Future. Stattdessen äußert sie sich zur Diskussion um ihre Dreadlocks und möchte mit der Organisation in Kontakt bleiben. FFF bittet zudem für den Tonfall um Entschuldigung.24.03.2022