Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

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"In Bonn hat sich außerhalb und innerhalb der Konferenzsäle ein Geist entwickelt, der weiter wirkt", sagt Schellnhuber.
18.11.2017 11:24

"Geist ist aus der Flasche" Kulturwende beim Klimaschutz

Eine Atmosphäre wie beim Kindergeburtstag stellte Klimaforscher Schellnhuber am Rand des Klimagipfels in Bonn fest und sieht darin eine Aufbruchsstimmung. Viele merkten, dass sich etwas tun müsse. Für Deutschland heißt das: Der Kohleausstieg ist unverzichtbar.

Ein Elektrobus an einer Ladestation in Oberhausen: Stammt die Energie von Sonne und Wind, kann das zur Senkung von CO2-Emissionen weit vor den Toren der Stadt beitragen.
08.11.2017 15:26

Städte sind nicht machtlos Lokaler Klimaschutz wirkt global

Die Treibhausgas-Emissionen von Berlin, Mexiko-Stadt, Delhi und New York sind recht verschieden. Doch für alle vier Städte gilt: Ihr CO2-Ausstoß wird von Wohnen und Transport bestimmt, und zwar weit über die Stadtgrenzen hinaus. Das birgt Chancen.

Erfolgreich unterdrückt: die nächste globale Kälteperiode. 500 Gigatonnen Kohlenstoff in der Atmosphäre sind schuld. (Hier im Bild: ein blauer Eisberg in der Antarktis. Im Vordergrund tummeln sich Pinguine.)
14.10.2015 10:08

Mensch als geologische Kraft Die nächste Eiszeit fällt aus

Noch 60.000 Jahre, dann verschwinden weite Teile der Erde unter einer dicken Gletscherschicht. So jedenfalls entspräche es den natürlichen geologischen Zyklen. Der Mensch aber hat es geschafft, diese Eiszeit zu verhindern. Schon jetzt.

Soll New York erhalten bleiben, darf die Ost-Antarktis nicht abschmelzen. Dafür muss der Treibhausgas-Ausstoß gestoppt werden, sagen Forscher.
11.09.2015 20:26

Ende des Ewigen Eises Meeresspiegel könnte 50 Meter steigen

Die Antarktis hält Wassermassen, die einem Meeresspiegelanstieg von mehr als 50 Metern entsprechen. Nun zeigt eine Studie: Werden alle Kohlereserven verbrannt, schmilzt die antarktische Eisdecke ab – womöglich komplett. Tokio und New York wären Geschichte.