Auch ohne SchwedenFinnland will im Alleingang NATO beitreten Der türkische Präsident Erdogan stimmt dem geplanten NATO-Beitritt Finnlands zu - aber nicht dem Schwedens. Eigentlich wollten die beiden Länder dem Bündnis "Hand in Hand" beitreten. Doch nun spricht der finnische Präsident von einem Alleingang. 19.03.2023
Schweden muss weiter wartenErdogan gibt grünes Licht für Finnlands NATO-BeitrittEigentlich wollen Finnland und Schweden "Hand in Hand" in die NATO aufgenommen werden. Doch die Türkei blockiert dieses Vorhaben. Jetzt will der türkische Präsident Erdogan zumindest dem Beitritt Finnlands zustimmen. Schweden lässt er hingegen weiter zappeln.17.03.2023
Bündnis findet KompromissOpposition ernennt Kilicdaroglu zum Erdogan-HerausfordererFast wäre das Bündnis gegen Präsident Erdogan in der Türkei an der Kandidatenfrage zerbrochen. Nun soll Oppositionsführer Kilicdaroglu den Amtsinhaber herausfordern. Der türkische Vorwahlkrimi ist damit beendet.06.03.2023
Türkei wählt am 14. MaiBündnis kürt Erdogans Herausforderer - nennt aber Namen nichtDer türkische Präsident Erdogan wird gegen einen mächtigen Gegenkandidaten antreten müssen. Das größte Oppositionsbündnis verständigt sich auf einen gemeinsamen Herausforderer. Dessen Name bleibt allerdings noch geheim.02.03.2023
Am 14. Mai ist UrnengangErdogan bestätigt Termin für PräsidentschaftswahlDer Termin steht: Der türkische Präsident Erdogan bestätigt erstmals, dass die Parlaments- und Präsidentschaftswahlen am 14. Mai stattfinden sollen. Die Erdbebenkatastrophe stehe dem Termin nicht im Wege. Unklar ist aber noch, ob Erdogan überhaupt erneut kandidieren darf.01.03.2023
Fenerbahce ist "erstaunt"Fans nach Rücktrittsrufen gegen Erdogan ausgeschlossenAm Wochenende rufen die Fans des türkischen Fußball-Erstligisten Slogans, die sich gegen die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdogan richten. Nach dem Erdbeben ist die Kritik groß. Nun werden sie vom kommenden Spiel ausgeschlossen. Mit dem Sport hat das nichts zu tun.28.02.2023
"Auch wir können Makel haben"Erdogan entschuldigt sich für KrisenmanagementDie Kritik nach den schweren Erdbeben am Krisenmanagement der Regierung ebbt nicht ab. Erdogan entschuldigt sich erstmals bei den Menschen dafür - als Gründe sieht der türkische Präsident allerdings eher äußere Einflüsse.27.02.2023
Stofftier-Aktion nach ErdbebenFans fordern lautstark: "Regierung, tritt zurück!"Das Erdbebengebiet in der Türkei und Syrien kommt auch Wochen nach der schweren Erschütterung nicht zur Ruhe. Fußballfans der Istanbuler Klubs nutzen die Spiele, um Unterstützung für die Betroffenen zu zeigen - und für scharfe Kritik an der Regierung von Recep Tayyip Erdogan.27.02.2023
Bericht türkischer ArchitektenVon neuen Gebäuden stürzten auffällig viele einSeit einem Beben Ende der 90er Jahre gibt es in der Türkei eigentlich strengere Bauvorschriften. Aus einem Bericht der türkischen Architektenkammer geht aber hervor, dass auch Neubauten bei den jüngsten Beben mit über 43.000 Toten wohl nicht mehr Schutz boten. Schuld geben sie der Regierung.24.02.2023
Erdogan hilft nachDie türkische Börse boomt nach dem BebenNach dem verheerenden Erdbeben brechen die Kurse ein, dann wird die türkische Börse für eine Woche geschlossen. Nach der Wiedereröffnung schießen die Kurse in die Höhe. Das liegt weniger am Vertrauen der Anleger in die Stärke des türkischen Marktes als an kurzfristigen Maßnahmen der Regierung.20.02.2023Von Max Borowski