Stofftier-Aktion nach ErdbebenFans fordern lautstark: "Regierung, tritt zurück!"Das Erdbebengebiet in der Türkei und Syrien kommt auch Wochen nach der schweren Erschütterung nicht zur Ruhe. Fußballfans der Istanbuler Klubs nutzen die Spiele, um Unterstützung für die Betroffenen zu zeigen - und für scharfe Kritik an der Regierung von Recep Tayyip Erdogan.27.02.2023
Bericht türkischer ArchitektenVon neuen Gebäuden stürzten auffällig viele einSeit einem Beben Ende der 90er Jahre gibt es in der Türkei eigentlich strengere Bauvorschriften. Aus einem Bericht der türkischen Architektenkammer geht aber hervor, dass auch Neubauten bei den jüngsten Beben mit über 43.000 Toten wohl nicht mehr Schutz boten. Schuld geben sie der Regierung.24.02.2023
Erdogan hilft nachDie türkische Börse boomt nach dem BebenNach dem verheerenden Erdbeben brechen die Kurse ein, dann wird die türkische Börse für eine Woche geschlossen. Nach der Wiedereröffnung schießen die Kurse in die Höhe. Das liegt weniger am Vertrauen der Anleger in die Stärke des türkischen Marktes als an kurzfristigen Maßnahmen der Regierung.20.02.2023Von Max Borowski
Blinken besucht AnkaraUSA sind offen für Kampfjet-Lieferung an TürkeiSeit langem blockiert der US-Kongress die Lieferung von Kampfjets an Ankara. Während seiner Türkei-Reise betont US-Außenminister Blinken, man wolle die Flugzeuge bereitstellen. Die Bedingung dafür könnte die türkische Zustimmung zum NATO-Beitritt Schwedens und Finnlands sein.20.02.2023
Mehr als 40.000 TodesopferWiederaufbau in der Türkei soll im März beginnenDie Zahl der geborgenen Todesopfer nach dem Beben steigt weiter. Vereinzelt werden auch immer noch Überlebende gefunden. Während die Regierung einen schnellen und sicheren Wiederaufbau verspricht, machen im Internet Videos die Runde, die das widersprüchliche Verhältnis von Präsident Erdogan zu Bauvorschriften zeigen. 18.02.2023
Tonnenschwere MassengräberViele Türken suchen jetzt nur noch nach FingernDie Erdbeben in der Türkei und in Syrien reißen Zehntausende in den Tod. Menschen harren immer noch vor den Trümmern aus - in der Hoffnung, doch noch ihre Liebsten zu finden. Damit sie sie wenigstens beerdigen können.12.02.2023
Vorwürfe nach KatastropheErdogan und Assad sollen Erdbebengebiete bombardiert habenAuf die türkische Regierung prasselt von allen Seiten Kritik ein. So soll sie nicht nur schlecht auf Erdbeben vorbereitet gewesen sein, sondern möglicherweise auch Krisenregionen bombardiert und den Social-Media-Dienst Twitter zensiert haben. Die Polizei meldet Festnahmen wegen "provokativer Beiträge".08.02.2023
Wahlkampf im Krisengebiet"Jeder Fehler fällt jetzt auf Erdogan zurück"Im Mai stehen Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in der Türkei an. Wahrscheinlich ist, dass die Erdbebenkatastrophe den Wahlkampf bestimmen wird. Türkei-Experte Roy Karadag erklärt im Interview, warum es für Präsident Erdogan eng werden könnte - und was sein größter Fehler war. 08.02.2023
Präsident reist nach AnatolienMängel bei Erdbebenhilfe bringen Erdogan in BedrängnisDie Opposition wirft Erdogan schwere Fehler bei der Vorbereitung der Türkei auf eine Katastrophe wie das Erdbeben vom Montag vor. Der Präsident reist nun selbst in die Krisenregion. Es geht dabei auch um Stimmen: Im Mai werden in der Türkei Parlament und Präsident neu gewählt.08.02.2023
Wahlen im Mai Wie das Erdbeben Erdogan nützen könnteIm Mai muss sich der türkische Präsident den Wählern stellen. Bislang sind Erdogans Zustimmungswerte nicht günstig. Das Erdbeben könnte ihm helfen, sein Image aufzupolieren, meinen Analysten. Falls er keine allzu großen Fehler macht. 07.02.2023