Nach Erdogans Sieg"Wir lieben die Nein-Sager jetzt noch mehr"Es ist geschafft. In Erdogan-Hochburgen freuen sich die Menschen über ihren Erfolg. Aber wie geht es jetzt weiter mit der Wirtschaft, der EU und den Gegnern des Präsidenten? Ein Spaziergang durch Erdogans Geburtsort, das Istanbuler Viertel Kasimpasa.18.04.2017Von Issio Ehrich, Istanbul
Eingeschränkte GrundrechteTürkei verlängert AusnahmezustandAuch den Ausnahmezustand machen Opposition und Wahlbeobachter für Einschränkungen im Rahmen des Verfassungsreferendums verantwortlich. Doch die türkische Führung will ihre Sonderrechte behalten - zum Schutz von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, wie sie sagt.18.04.2017
Sieg beim VerfassungsreferendumTrump gratuliert ErdoganNachdem Kritik am Ablauf des türkischen Referendums laut wird, halten sich internationale Partner mit Glückwünschen für den türkischen Präsidenten zurück. Doch US-Präsident Trump ruft sein türkisches Pendant trotzdem an. 17.04.2017
Erdogan verspottet DemonstrantenTürkei weist Wahlbeobachter-Kritik zurückBeobachter der OSZE und des Europarats kritisieren den Ablauf des Referendums in der Türkei - er habe nicht internationalen Standards entsprochen. Die türkische Regierung widerspricht. Oppositionsgruppen rufen in drei Großstädten zu Protesten auf.17.04.2017
Union und Linke einigPolitiker fordern Ende der EU-Türkei-GesprächeNach dem Referendum in der Türkei sprechen sich Politiker von Union und Linken für ein Ende der Beitrittsverhandlungen zwischen EU und türkischer Regierung aus. Zurückhaltende Töne kommen von der Bundesregierung.17.04.2017
Was wird aus dem Kurdenkonflikt?In Gazi gibt es wenig Hoffnung auf FriedenPräsident Erdogan gewinnt sein Referendum. Vielleicht ermöglicht das, die Eskalationsspirale, in der türkischer Staat und gewaltbereite Kurden stecken, zu durchbrechen? Ein Besuch im Istanbuler Armenviertel Gazi dämpft jeden Optimismus.17.04.2017Von Issio Ehrich, Istanbul
Ungestempelte StimmzettelTürkische Opposition fordert AnnullierungWährend des Referendums erklärt die türkische Wahlkommission, sie werde auch Stimmzettel akzeptieren, die keinen Stempel tragen. Die Opposition will wegen dieses Vorgehens das Referendum für ungültig erklären lassen.17.04.2017
Nach ReferendumTürkei will Ausnahmezustand verlängernDer nach dem versuchten Putsch in der Türkei verhängte Ausnahmezustand soll noch in dieser Woche ein drittes Mal verlängert werden.17.04.2017
Knappes Ergebnis51,4 Prozent für ErdoganNach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu entfielen nach Auszählung aller Stimmen 51,41 Prozent der Stimmen auf "Ja". 48,59 Prozent der Wähler votierten mit "Nein".17.04.2017
Erdogan setzt sich durchTürkische Börse legt zuDie türkische Währung gewinnt nach dem Referendum deutlich an Wert. Auch an der Börse in Istanbul steigen die Kurse. Das ändert allerdings nichts daran, dass die Wirtschaft in einer Krise steckt. 17.04.2017