Zu große AbhängigkeitAirbus-Rüstungschef rät Berlin vom Kauf von US-Waffen abDer Rüstungschef von Airbus äußert sich besorgt: Es müsse ein Ruck durch Europa gehen, fordert er. Nötig seien nicht nur individuelle Erhöhungen der Verteidigungsetats, sondern mehr Kooperation und ein konzertiertes Auftreten. Besonders ein Punkt liegt ihm am Herzen.07.03.2025
Bei Ukraine gibt es WiderstandEU-Staaten einigen sich auf großes Plus bei VerteidigungsausgabenDie EU-Staaten geben über Jahre zu wenig Geld für ihre Verteidigung aus. Das soll sich aufgrund der außenpolitischen Agenda der USA nun ändern. Alle Mitgliedsländer wollen mehr in ihr Militär investieren. Zudem wollen die Staaten der Ukraine weiterhin den Rücken stärken, nur ein Staat schert hier aus. 06.03.2025
Finanzpaket ist trotzdem riskantDeutschland kann sich neue Billionenschulden leistenDeutschlands Staatsfinanzen bleiben trotz neuer Sondervermögen und Lockerung der Schuldenbremse tragfähig. Selbst zusätzliche Schulden in Billionenhöhe erschüttern die Kreditwürdigkeit nicht - im Gegenteil. Trotzdem birgt das Vorhaben Gefahren.05.03.2025Von Max Borowski
"Brauchen Millionen Drohnen"Ökonom: Milliarden nicht für Kampfjets und Panzer ausgebenPanzer, U-Boote, Kampfflugzeuge - Deutschland muss seine Verteidigungsfähigkeit stärken, der Ökonom Schularick hält aber nichts von traditionellen Waffensystemen. Stattdessen solle Deutschland eine Drohnenarmee aufbauen, seine Weltraumfähigkeiten verbessern und Hyperschallraketen entwickeln.05.03.2025
Ziel Armee auf Weltklasse-NiveauChina stockt seinen Militäretat kräftig aufFür Taiwan ist das keine gute Nachricht: China erhöht seinen Wehretat um sieben Prozent und strebt nach einer "Weltklasse-Armee". Bei der Jahrestagung des Volkskongresses wird auch ein Wirtschaftswachstum von fünf Prozent als Ziel vorgegeben. 05.03.2025
Lockerung der SchuldenregelnVon der Leyen legt Plan zur Aufrüstung Europas vorDie EU reagiert auf die außenpolitische Kehrtwende der USA. Mit einem Fünf-Punkte-Plan will Kommissionspräsidentin von der Leyen die "Wiederaufrüstung Europas" vorantreiben. Demnach ließen sich "nahezu 800 Milliarden Euro" mobilisieren. 04.03.2025
Reisners Blick auf die Front"Trump wird nochmal nachlegen"Nach dem Eklat im Oval Office erklärt die US-Regierung, die US-Militärhilfe für die Ukraine vorerst einzufrieren. Unklar ist, ob sich dies auch auf Unterstützung der militärischen Aufklärung und Unterstützung bei der Kommunikation der ukrainischen Armee bezieht. Militärexperte Oberst Reisner analysiert das Gefechtsfeld und die Gefahr drastischer Folgen für Europa.04.03.2025
Plan wird bald vorgestelltVon der Leyen kündigt "Wiederbewaffnung Europas" anNach dem Eklat im Weißen Haus stärken die europäischen Verbündeten dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj bei einem Krisengipfel in London nicht nur den Rücken, sondern demonstrieren Einigkeit. In Europa soll mehr Sicherheit durch Aufrüstung garantiert werden.02.03.2025
"Schwerwiegenden Fehler" meidenWissenschaftler raten dringend zur Aufrüstung auf PumpPer Sondervermögen, Reform der Schuldenbremse oder doch durch Einsparungen? Die deutsche Politik streitet über eine Finanzierung der Rüstungsausgaben. Eine Studie empfiehlt, die Verteidigungsausgaben von fiskalischen Regeln auszunehmen. Denn: Ein Krieg sei teurer als Abschreckung.27.02.2025
Zwei Standorte im VisierRheinmetall will Munition in zivilen Fabriken herstellenEin aggressives Russland und Forderungen aus den USA bescheren der Rüstungsindustrie enorme Zuwächse. Der deutsche Rheinmetall-Konzern plant Umschichtungen in seinen Fabriken, die bislang zivile Güter herstellen. Auch andere Militärtechnik-Hersteller sichern sich Arbeitskräfte aus schwächelnden Branchen. 24.02.2025