"Aussichten nicht so gut"Russland knüpft Getreideabkommen an harte ForderungenDas Getreideabkommen zwischen Russland und der Ukraine ist einer der wenigen noch bestehenden Verträge zwischen den Kriegsparteien. Und auch das droht nun zu scheitern. Russland fordert die Aufhebung von Sanktionen. Andernfalls endet die Verschiffung ukrainischen Getreides am 18. Mai.12.04.2023
Brisante EnthüllungSerbien sagte offenbar Waffenlieferung an die Ukraine zuSerbien steht traditionell eng an der Seite Russlands. Jetzt bringt ein geheimes US-Dokument das Land in die Bredouille. Offenbar hat es der Lieferung von Waffen an Kiew zugestimmt. Moskau reagiert empört.12.04.2023
Vom Vorbild Dänemark lernenHabeck: Zoll soll Russlands Sanktions-Tricks stoppenMehrere Sanktionspakete hat die EU bereits gegen Russland auf den Weg gebracht. Doch laut Wirtschaftsminister Habeck muss hierzulande mehr getan werden, um das Umgehen der Sanktionen zu stoppen. Verdächtige Handelsströme müssten überprüft werden.08.04.2023
Trotz Krieg und SanktionenSchaeffler-Mitarbeiter kooperierten mit russischem GAZ-KonzernDer Krieg gegen die Ukraine ist für Mitarbeiter des Autozulieferers Schaeffler offenbar kein Hindernis. In Nishni Nowgorod treffen sie eine hochkarätige Delegation des sanktionierten russischen Fahrzeugherstellers GAZ zu einem Workshop. Dabei geht es unter anderem um Zeitpläne und Investitionen.07.04.2023
Sanktionen gegen MoskauRusslands zweitgrößte Bank macht MilliardenverlustDer russische Staat ist Mehrheitsanteileigner der VTB. Die Bank war früher vor allem im Ausland aktiv. Als eine der ersten Banken wurde sie nach Beginn des Ukraine-Kriegs vom internationalen Bezahlsystem Swift ausgeschlossen. Westliche Embargos verhageln ihr die Jahresbilanz.05.04.2023
Nach Besuch in KiewHabeck will Importeure von russischem Uran sanktionierenDer Import zahlreicher russischer Rohstoffe und Produkte ist bereits sanktioniert, Uran allerdings nicht. Daran will Wirtschaftsminister Habeck nun etwas ändern. Die Umstellung für Länder mit Atomkraft sein zwar groß, aber zumutbar, findet er. 05.04.2023
Berufspflicht verletztErnst & Young in Wirecard-Skandal sanktioniertDie Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY hat die mutmaßlich gefälschten Bilanzen von Wirecard über Jahre untersucht, ohne Ungereimtheiten festzustellen. Nun greift die Abschlussprüferaufsicht durch: EY darf zwei Jahre lang keine Neumandate annehmen, zudem werden Geldbußen verhängt.03.04.2023
Liste mit Hunderten NamenUkraine sanktioniert Russen, Iraner und einen KollaborateurAuch wenn es letztlich ein eher symbolischer Akt bleibt: Die Ukraine sanktioniert Hunderte Firmen, Organisationen und Personen. Darunter befinden sich auch Frau und Sohn des russischen Ex-Präsidenten Medwedew. Aber auch ein mutmaßlicher Kollaborateur steht auf der Liste.01.04.2023
Russland-Sanktionen hauen reinLada-Produzent schickt Mitarbeiter in Zwangsurlaub2022 übernimmt der russische Staat die Anteile von Renault am größten Autohersteller des Landes, Avtovaz. Weil die Konkurrenz sich zurückzieht, kann der Konzern seine Marktführerschaft ausbauen - die Sanktionen treffen ihn aber hart. Ein geplanter Zwangsurlaub für die Belegschaft wird jetzt vorgezogen.30.03.2023
"Mittelfristig negativ"Putin räumt erstmals Wirksamkeit von Sanktionen einDas ist neu: Russlands Präsident Putin gesteht in einer TV-Ansprache erstmals ein, dass die westlichen Sanktionen die Wirtschaft des Landes negativ treffen könnten. Den mahnenden Worten lässt der Kremlchef allerdings Erfolgsmeldungen zur Arbeitslosigkeit und zur Inflation folgen. 29.03.2023