Regierungserklärung des KanzlersScholz demonstriert Gelassenheit, Schelte für Baerbock Vor dem EU-Gipfel erklärt sich Olaf Scholz im Bundestag. Der Bundeskanzler zeigt sich in der Ukraine-Frage entschlossen - gegenüber Putin und seinen Kritikern gleichermaßen. Es ist auffällig, dass an seiner Stelle Außenministerin Baerbock in den Fokus der Opposition rückt.08.02.2023Von Sebastian Huld
Großes Etatloch durch SanktionenKreml plant Sondersteuer für GroßunternehmenDie russische Regierung betont stets die Wirkungslosigkeit westlicher Sanktionen, die Fakten scheinen ein wenig anders zu liegen. So plant der Kreml offenbar eine einmalige freiwillige Sondersteuer großer Unternehmen. Bereits im Januar fehlen 23 Milliarden Euro in der Staatskasse.08.02.2023
Neue Sanktionen angekündigtScholz prangert "Überbietungswettbewerb" bei Waffen anSeine Regierungserklärung vor dem EU-Gipfel nutzt Kanzler Scholz, um die Debatte über weitere Waffenlieferungen an die Ukraine zu rügen. Äußerungen "nach dem Motto: Kampfpanzer, U-Boote, Flugzeuge - wer fordert mehr?" seien schädlich für den Zusammenhalt innerhalb des westlichen Bündnisses.08.02.2023
Öl- und Gaseinnahmen brechen einSanktionen reißen Rekordloch in Russlands KriegskasseIn die Höhe schießende Preise hatten im vergangenen Jahr Moskaus Einnahmen aus dem Öl- und Gasexport steigen und Zweifel am Sinn westlicher Sanktionen gegen Russland wachsen lassen. Doch das Blatt hat sich gewendet. Im russischen Haushalt klafft ein riesiges Loch. 07.02.2023
RTL/ntv-TrendbarometerMehrheit glaubt, dass Russland-Sanktionen Deutschland stärker schadenNur eine Minderheit der Deutschen glaubt, dass die Sanktionen Russland mehr schaden als Deutschland. Allerdings nimmt ihre Zahl im Vergleich zum vergangenen Oktober zu.07.02.2023
"Geld aus verdächtigen Quellen"Putin-Vertraute mischen bei britischen Immobilien mitSeit Jahren zeigen Russen eine Vorliebe für Luxusapartments und Häuser in Großbritannien - und noch immer gibt es offenbar große Schlupflöcher für schmutziges Geld. Wie Transparency International berichtet, sind viele Immobilien aus dubiosen russischen Quellen finanziert. 07.02.2023
Kein Diesel mehr aus RusslandWas der EU-Boykott bedeutetBeschlossen ist das Öl-Embargo gegen Russland schon seit Monaten, jetzt wird es ernst: Ab heute dürfen keine Raffinerieprodukte wie Diesel und Benzin mehr in die EU eingeführt werden. Wird Tanken nun teurer? Und treffen die Sanktionen Russland überhaupt? 05.02.2023
100 US-Dollar pro BarrelEU-Staaten deckeln Preis für russischen DieselZahlreiche Staaten wollen den Profit, den Russland mit dem Export von Ölprodukten wie Diesel erzielt, begrenzen. Aus Brüssel heißt es nun, die Obergrenze pro Barrel soll künftig bei 100 US-Dollar liegen. Russland könnte pro Tag mehr als hundert Millionen Dollar verlieren. 03.02.2023
Russland muss Rabatte gewährenPreis pro Barrel russisches Öl fällt unter 50 DollarÖlexporte sind ein wesentlicher Bestandteil der russischen Staatseinnahmen und sie bereiten zu Jahresbeginn Sorgen. Der Preis pro Barrel fällt unter 50 US-Dollar, obwohl der Weltmarktpreis anzieht. Das liegt an westlichen Sanktionen und an Rabatten, die Russland seinen Kunden gewähren muss. Die Verluste könnten immens sein.01.02.2023
Diesel-Embargo erhöht DruckSchwedt-Versorgung ist nicht das einzige ProblemWie geplant stoppt Deutschland zum Jahreswechsel jegliche Rohöl-Importe aus Russland. Die Raffinerie in Schwedt ist nur noch zur Hälfte ausgelastet. Während sich Polen und Deutschland mit Lösungsvorschlägen überbieten, schwant hinter dem ab Februar geltenden Diesel-Embargo bereits das nächste Problem.31.01.2023