Merz: "Ein Drittel kann bleiben"Union pocht auf Abschiebungen nach Syrien - SPD und Grüne empört Die Union drängt nach dem Fall des Assad-Regimes in Syrien auf eine andere Migrationspolitik. Kanzlerkandidat Merz zufolge könnten viele junge Männer zurück in ihr Heimatland. SPD-Fraktionsvize Wiese findet die Forderungen "schäbig und zynisch". Für die Grünen ist die Debatte verfrüht. 16.12.2024
"Folter, immer wieder Folter"Türke schildert seine 20-jährige Haft in SyrienNirgendwo zeigen sich die Grauen des Assad-Regimes so erschreckend eindrucksvoll wie in den befreiten Folter-Gefängnissen. In einer dieser Haftanlagen saß Mehmet Ertürk mehr als 20 Jahre. Jetzt kehrt der schwer gezeichnete Türke in seine Heimat zurück - und erzählt von seinen grauenvollen Erlebnissen.15.12.2024
Verdopplung der BevölkerungIsrael will besetzte Golanhöhen "zum Blühen bringen und besiedeln"In den 1960er-Jahren erobert Israel ein 60 mal 25 Kilometer großes Plateau. Die Golanhöhen gehören völkerrechtlich weiter zu Syrien, auch wenn Israel das Gebiet annektiert hat und als eigenes Territorium betrachtet. Jetzt will Ministerpräsident Netanjahu die Region dichter besiedeln und stellt dafür Millionen zur Verfügung.15.12.2024
Privatleben des DiktatorsFotos zeigen Assad in UnterhoseAssad oben ohne vor dem Spiegel, Assad in Unterhose in der Küche, Assad leicht bekleidet auf dem Moped: Im Internet kursieren private Fotos des ehemaligen syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Sie geben einen intimen Einblick in das Privatleben des gestürzten Diktators.15.12.2024
HTS "eine Chance geben"Türkei bietet syrischen Islamisten militärische Zusammenarbeit anDie islamistische Rebellenallianz HTS hat die Macht in Syrien erobert. Die Türkei öffnet daraufhin wieder ihre Botschaft in Damaskus und bietet der neuen Regierung nun auch eine militärische Zusammenarbeit an. Die Islamisten stehen in der Türkei auf der Terrorliste, pflegen aber gute Kontakte nach Ankara.15.12.2024
Erste Äußerung nach Assads SturzHisbollah-Chef beklagt Verlust von Nachschub über SyrienFür ihren Kampf gegen Israel wird die Hisbollah im Libanon vom Iran lange vor allem über Syrien mit Waffen versorgt. Diese "militärische Versorgungsroute" sei seit dem Sturz von Machthaber Al-Assad unterbrochen, sagt der neue Chef der Terrororganisation, Naim Kassem. Die Miliz müsse sich "anpassen". 14.12.2024
"Wir sind bereit, zu helfen"Amerikaner haben Kontakt zu HTS-RebellenDie USA überraschen mit einer Aussage zu den HTS-Rebellen, die al-Assad aus Damaskus vertrieben haben und jetzt das Land kontrollieren. Laut Außenminister Blinken haben die Amerikaner Kontakt zur Rebellengruppe HTS - und wünschen dem Al-Kaida-Ableger "Erfolg".14.12.2024
Debatte um Syrer in DeutschlandSo könnte eine gute Rückkehr-Politik aussehenDie Rückkehr-Debatte über syrische Flüchtlinge wird falsch geführt. Parteien und Bundesregierung sollten sich fragen, wie sie die Stabilität in Syrien fördern können und welche Rolle die Rückkehr dabei spielt. Die Arbeitsmarktintegration von Syrern in Deutschland muss weitergehen.14.12.2024Ein Gastbeitrag von Julian Lehmann
Eine für alleTausend gute Gründe, nicht den Mut zu verlierenEs ist hart, ja. Von Amazon bis Syrien, von "Ein Herz für Kinder" bis 35 Jahre Mauerfall, von eigenen Wehwehchen bis Ärztemangel. Aber: Das ist kein Grund zu verzagen! Die Kolumnistin reitet mal eben durch die vergangenen Tage.14.12.2024Eine Kolumne von Sabine Oelmann
"Umfassende Militär-Doktrin"Rebellen-Miliz plante ein Jahr für Assads SturzDer frühere Militärchef der islamistischen HTS-Miliz berichtet in einem Interview von der systematischen Planung für den Sturz von Assad. Ein Jahr lang habe Rebellenführer Dschulani gebraucht, bis Kampfdoktrin, Waffen und Einigkeit zum Erfolg geführt hätten. 14.12.2024