Gegen Millionen-KautionTelegram-Chef Durow aus U-Haft entlassenWegen mutmaßlicher Beihilfe zu Straftaten ermittelt die französische Justiz gegen den Telegram-Gründer Durow. Unter strengen Auflagen wird der Franko-Russe nun aus der U-Haft entlassen. Er muss eine Kaution von fünf Millionen Euro hinterlegen und darf Frankreich nicht verlassen. 28.08.2024
Bruch mit Moskau vorgetäuscht?Telegram-Chef Durow war seit 2014 mehr als 60-mal in Russland2014 bricht Pawel Durow mit seiner Heimat. Der Telegram-Gründer geht nach Konflikten mit der russischen Führung ins Exil und erklärt öffentlich, warum er nie wieder zurückkehren wird. Nur wenige Monate später bricht er Wort - und wird in den Jahren darauf Dauergast in seinem Heimatland.28.08.2024Von Christian Herrmann
Telegram-Gründer in HaftHier irrt Elon MuskDie Unterstützer von Telegram-Gründer Pawel Durow sehen in dessen Festnahme staatliche Zensur. Das ist ein absurder Vorwurf. Und Elon Musk? Wünscht sich "#FreePavel".26.08.2024Ein Kommentar von Niklas Wirminghaus
Betrug und Hass nicht verhindertTelegram weist Vorwürfe gegen Gründer Durow zurückDer Telegram-Gründer bleibt in Frankreich weiterhin in Gewahrsam. Der Messengerdienst stellt sich hinter seinen Chef und weist alle Vorwürfe gegen ihn zurück. Die französische Justiz glaubt weiterhin, Durow habe zu wenig gegen Drogenhandel, Kindesmissbrauch und Betrug auf der Plattform getan. 26.08.2024
Lässt er Kriminelle walten?Telegram-Chef nahe Paris festgenommenTelegram wirbt damit, die Daten seiner Nutzer zu hüten. Dazu gehören mutmaßlich auch Verbrecher, welche die Plattform für Straftaten benutzen. Das Unternehmen soll dagegen zu wenig unternommen haben. Der Gründer Pawel Durow befindet sich in Polizeigewahrsam. 25.08.2024
Ermunterung zur SamenspendeTelegram-Chef: Habe mehr als 100 biologische KinderTelegram-Gründer Pawel Durow war nie verheiratet, lebt allein und ist eigenen Angaben zufolge dennoch Vater von mehr als 100 Kindern. Als Erklärung nennt Durow mehrere Samenspenden. Andere Männer ermutigt er, es ihm gleichzutun.30.07.2024
Täter über Plattform rekrutiert?Moskau fordert von Telegram nach Anschlag mehr AchtsamkeitZu dem Anschlag bei Moskau bekennt sich ein Ableger des IS. Der russischen Agentur RIA zufolge sind die Attentäter über Telegram angeworben worden. Kremlsprecher Peskow ermahnt den Online-Dienst, dafür zu sorgen, kein Werkzeug für Terroristen zu sein.28.03.2024
Urheberrechte verletzt?Spanien sperrt Telegram vorübergehend Aufgrund einer Klage spanischer Medienkonzerne soll Telegram landesweit ab kommender Woche vorübergehend gesperrt werden. Seit Jahren steht das Unternehmen in der Kritik, weil es sich weigert, seine Inhalte zu regulieren. Mehrere Regierungen erwägen deshalb eine Sperrung.23.03.2024
Messenger-UpdateAlternative Kontaktaufnahme: Signal führt Nutzernamen einDie Handynummer gibt man nicht gerne preis. Trotzdem ist sie zentraler Anker vieler Messenger - selbst beim auf Privatsphäre und Datenschutz ausgerichteten Signal. Doch dort passiert nun etwas.27.02.2024
Fünf Sterne gegen BezahlungFake-Bewertungen fluten das NetzAmazon, Google und Co. kommen mit dem Löschen von falschen Bewertungen nicht hinterher. Die Fake-Fabriken verstecken sich im Ausland, Gerichte kommen kaum an sie heran. KI könnte es bald noch schwerer machen, gefälschte Rezensionen zu erkennen.22.11.2023Von Caroline Amme