Krieg in der UkraineBei den Waffenlieferungen darf einem mulmig werdenNach der sicherheitspolitischen Kehrtwende liefert Deutschland Waffen in ein Kriegsgebiet. Die Zustimmung dafür geht quer durch alle politischen Lager. Und es gibt auch gute Gründe dafür. Doch es kann einem auch mulmig werden.04.03.2022Von Volker Petersen
Kampfpanzer und U-BooteUkraine bittet Berlin um weitere WaffenDer Krieg in der Ukraine bewegt Deutschland dazu, seine außenpolitische Haltung zu Waffenlieferungen zu ändern. Die Ukraine bittet nun um weitere Unterstützung aus Berlin im Kampf gegen Putins "Vernichtungskrieg". Auf dem Wunschzettel stehen Kampfpanzer, Luftabwehrsysteme und Kampfdrohnen.04.03.2022
Neue Eskalationstufe?Kiew wirft Moskau Einsatz der Vakuumbombe vorDie Bilder einer enormen Explosion in der ukrainischen Stadt Ochtyrka werfen eine Frage auf: Handelt es sich bei der abgefeuerten Waffe um eine sogenannte Vakuumbombe russischer Truppen? Der Einsatz dieses Waffentyps hätte verheerende Folgen - und könnte eine neue Eskalationsstufe darstellen.01.03.2022Von Sarah Platz
85.000 Flüchtlinge aufgenommenUngarn lässt Waffenlieferungen nicht durchFlüchtlinge ja, Waffen nein: Die ungarische Regierung zeigt sich im Ukraine-Krieg hilfsbereit, was die flüchtenden Menschen aus der Ukraine angeht, Waffenlieferungen dürfen aber nicht die Staatsgrenzen passieren. Damit wolle man die eigene Bevölkerung schützen.28.02.2022
Besonders viele zivile OpferSetzt Russland Streumunition ein?Das Recherche-Netzwerk Bellingcat hat Kriegsvideos aus der Ukraine ausgewertet. Demnach nutzt die russische Armee auch Streubomben, die besonders oft zivile Opfer fordern. 28.02.2022
"Es geht um Stunden"Lambrecht: Waffen "bereits auf dem Weg"Am Wochenende hat die Ampelregierung eine außenpolitische Kehrtwende beschlossen: Nun werden doch Waffen an die Ukraine geliefert - und sie sind bereits unterwegs. In wenigen Stunden sollen sie das Land erreichen.28.02.2022
Kurswechsel durch Ukraine-KriseScholz erklärt Entscheidung zu WaffenlieferungenDie strengen deutschen Rüstungsexportrichtlinien und der Koalitionsvertrag verbieten Waffenlieferungen in Kriegsgebiete. Doch nach dem Angriff der Ukraine durch Russland entscheidet sich die Bundesregierung trotzdem dafür. Die Gründe will der Bundeskanzler Scholz in einer Sondersitzung des Bundestages darlegen.27.02.2022
"Krieg könnte noch lange dauern"Botschafter Melnyk lobt deutsche WaffenlieferungenNach langem Zögern entschließt sich die Bundesregierung doch noch Waffen in die Ukraine zu schicken. Der ukrainische Botschafter Melnyk feiert die Entscheidung als historisch. Gleichzeitig mahnt er, dass der Krieg noch lange dauern könnte.27.02.2022
Scholz: "Eine Zeitenwende"Deutschland liefert direkt Waffen an UkraineEigentlich ist es deutsche Doktrin: keine Waffenlieferungen in Kriegsgebiete. Doch mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine ändert sich das. Die Bundesregierung liefert Panzerabwehrwaffen und Boden-Luft-Raketen an die ukrainische Armee - und erfüllt damit eine lange erhobene Forderung Kiews.26.02.2022
Alarmierende ZuständeBundeswehrverband fordert Truppen-AusrüstungDie Bundeswehr verzeichnet erschreckende Ausrüstungsmängel: Neben fehlender warmer Kleidung gebe es auch "massive Probleme" im Bereich von Munition, Flugzeugen und Ersatzteilen, so Verbandschef André Wüstner. Die Politik müsse "endlich aufwachen".26.02.2022