Wirtschaft

Der Mann aus dem IBM-Labor Was kann KI? Was kann sie nicht?

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"Die Komplexität im Chat bringt der Mensch rein, die menschliche Sprache", sagt Jan Forster über Chatbots.

(Foto: IBM)

Software-Architekt Jan Forster hat sein gesamtes bisheriges Berufsleben bei IBM zugebracht. In der Herzkammer des IBM-Labors arbeitet er vor allem mit dem KI-System Watson. Wo sich die Grenze des Machbaren befindet, erklärt er im ntv-Podcast "So techt Deutschland".

Jan Forster liegt künstliche Intelligenz im Blut. Der Software-Architekt hat sein gesamtes bisheriges Berufsleben bei IBM zugebracht und sich damit in die Herzkammer des IBM-Labors vorgearbeitet. Vor allem Watson hat es ihm angetan - ein System künstlicher Intelligenz, das menschliche Sprache erkennen und Interaktion mit Menschen ermöglichen soll.

Das KI-System ist nach einem der ersten IBM-Präsidenten benannt. Früher konnte Watson Fragen auf Englisch beantworten. Heute ist der Roboter nicht mehr ein ganz großes System, sondern "klein geschnitten in verschiedene Anwendungen, Lösungen und Tools in vielen Sprachen", erklärt Forster in "So techt Deutschland". Spiele seien immer der erste Schritt, um eine KI verständlich zu machen, Schach oder GO zum Beispiel.

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"Nach der Forschung kommt als nächster logischer Schritt die Anwendbarkeit in der Wirtschaft", sagt Forster. Als Beispiel nennt er Chatbots. Diese könnten inzwischen nicht nur Sprache erkennen, sondern auch mit den Usern interagieren. Ob Spiele oder Chats, in beiden Anwendungen stecke sehr viel KI drin. "Die Komplexität im Chat bringt der Mensch rein, die menschliche Sprache", sagt der KI-Spezialist. Forster sieht das aber als Antrieb und nicht als Problem, denn die "Vielfältigkeit der Sprache ist einfach unzählbar".

Was mit KI inzwischen alles möglich ist, wo sich die Grenze des Machbaren befindet und welche Aufgabe Forster besonders reizen würde, erklärt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".

So techt Deutschland

In "So techt Deutschland" haken die ntv-Moderatoren Frauke Holzmeier und Andreas Laukat bei Gründern, Investoren, Politikern und Unternehmern nach, wie es um den Technologie-Standort Deutschland bestellt ist. Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, bei Audio Now, Apple Podcasts, und Spotify. Auch bei Amazon Music und Google Podcast werden Sie fündig.

Quelle: ntv.de

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