Der Sport-Tag
10. September 2018
19:53 Uhr

Videotechnik soll Bundesliga-Klubs fünf Millionen Euro kosten

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Der VAR ist ein teures Vergnügen. (Foto: imago/GlobalImagens)

Alleine die technische Ausrüstung für Video Assistant Referee (VAR) und Torlinientechnik kostet die 18 Vereine der Fußball-Bundesliga nach einem Bericht des "Kicker" insgesamt etwa fünf Millionen Euro. Demnach werden die 2,53 Millionen Euro an Technikkosten beim Videobeweis sowie die 294.000 Euro für Glasfaserkosten und die 2,17 Millionen Euro für das Hawkeye auf die 18 Vereine in der höchsten deutschen Spielklasse umgelegt, wie das Fachmagazin berichtet. Der Offline-Test des VAR in der 2. Bundesliga wird aus dem Verbandshaushalt beglichen, hieß es in dem Bericht.

Bei der Torlinientechnik sind unter anderem Leasingkosten, Betriebskosten, Einsätze in der Relegation, Wartung und Installation zu begleichen. Insgesamt werden für die 36 Profi-Klubs knapp 19 Millionen Euro für Schiedsrichter, Videoassistenten und Torlinientechnik aufgerufen. Die Erstligisten (774.855 Euro) zahlen dabei laut "Kicker" mehr als dreimal so viel wie die Zweitligisten (233.615 Euro).

19:09 Uhr

Eintracht erlebt gegen Marseille ein Geisterspiel

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Die Vorfälle der Olympique-Fans beim EL-Finale sind der Grund für das Geisterspiel gegen Frankfurt. (Foto: imago/Eibner Europa)

Bundesligist Eintracht Frankfurt erlebt bei seiner Rückkehr auf die europäische Fußballbühne ein Geisterspiel. Wie das Berufungsgericht des Europäischen Verbandes Uefa mitteilte, wurden die im Juli ausgesprochenen Strafen gegen Frankfurts Auftaktgegner Olympique Marseille bestätigt. Wegen schweren Fehlverhaltens ihrer Fans in mehreren Fällen müssen die Franzosen ihr erstes Heimspiel in der Europa League am 20. September gegen die Hessen ohne Publikum bestreiten.

Zu einem zweiten Geisterspiel wird es kommen, wenn es in einer Bewährungsfrist von zwei Jahren zu erneuten Vorfällen kommen sollte. In zwei weiteren Begegnungen darf Marseille im heimischen Stade Velodrome die Nord- und Südtribüne nicht besetzen. Neben einer Geldstrafe von 100.000 Euro muss "OM" ferner innerhalb von 30 Tagen den im Europa-League-Finale durch die eigenen Fans entstandenen Schaden im Stadion von Olympique Lyon ersetzen.

18:38 Uhr

Kerber qualifiziert sich frühzeitig fürs WTA-Saisonfinale

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Kerber folgt Halep ins Saisonfinale. (Foto: imago/ZUMA Press)

Deutschlands beste Tennisspielerin Angelique Kerber hat nach dem Erreichen der dritten Runde bei den US Open ihre Teilnahme an den WTA Finals in Singapur sicher. Das teilte die Profi-Organisation WTA mit. Die Wimbledonsiegerin ist damit nach der rumänischen Weltranglisten-Ersten Simona Halep die zweite Spielerin, die sich qualifiziert hat.

Die acht besten Tennis-Damen der Saison nehmen an dem Jahresabschluss vom 21. bis 28. Oktober teil. Die 30 Jahre alte Kielerin Kerber wird zum fünften Mal bei den WTA Finals dabei sein. 2016 hatte sie das Endspiel erreicht.

18:00 Uhr

Kreisligaspiel nach Rassismus-Vorfall abgebrochen

Wegen eines rassistischen Vorfalls ist in Südbaden eine Fußball-Partie in der Kreisliga A Ost Hochrhein abgebrochen worden. Der ghanaische Spieler Mamadou Kebba vom SC Lauchringen verließ nach rassistischen Beleidigungen aus dem Zuschauerbereich im Spiel am Samstag beim FC Weizen weinend den Platz, wie der "Südkurier" berichtete. Weil sich seine Mitspieler anschlossen, beendete der Schiedsrichter kurz vor Schluss beim Stand von 4:1 aus Sicht des FC Weizen die Partie vorzeitig.

Es kam zu einem "sehr bedenklichen und traurigen Vorfall", schrieb der Vorsitzende des SC Lauchringen, Thomas Kummer, in seiner Stellungnahme. Trainerteam und Spieler des FC Weizen hätten sich aber "hochgradig anständig" verhalten. "Das sportliche Ergebnis hat mit dem Rest nichts zu tun. Selbst wenn ein Wiederholungsspiel angesetzt wird, würden wir es nicht wahrnehmen", sagte Kummer.

Der FC Weizen entschuldigte sich auf seiner Webseite für die Vorkommnisse: "Hiermit wollen wir nochmals unterstreichen, dass wir Rassismus auf und neben dem Platz in keiner Weise dulden und tolerieren."

17:20 Uhr

Kießling gibt Comeback - in der Kreisliga

Kein Tor zum Neubeginn: Ex-Nationalspieler Stefan Kießling hat rund vier Monate nach seinem Karriere-Ende als Profi ein Gastspiel in der neunten Fußball-Liga gegeben. Wie die "Schwäbische Zeitung" am Montag berichtete, spielte der Bundesliga-Torschützenkönig von 2013 am Sonntag 95 Minuten für den schwäbischen A-Kreisligisten FV Schelklingen-Hausen.

Kießling, der für Bayer Leverkusen und den 1. FC Nürnberg insgesamt 403 Bundesligaspiele absolvierte, konnte die 1:5-Niederlage gegen den Lokalrivalen FC Schelklingen/Alb aber nicht verhindern. Den Kontakt zu Schelklingen hatte Kießlings Trauzeuge hergestellt, der vor Ort lebt. "Es war anstrengender als gedacht", sagte der 34-Jährige Kießling, der seine Karriere wegen chronischer Hüftprobleme beendet hatte, der "Schwäbischen". "Zwei-, dreimal" werde er in der laufenden Saison aber noch mitspielen, kündigte er an.

16:42 Uhr

Fans kämpfen per Petition um neuen Räikkönen-Vertrag

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(Foto: imago/LaPresse)

Balsam für die geschundene Rennfahrer-Seele? Die zahlreichen Fans des Formel-1-Piloten Kimi Räikkönen kämpfen mit ungewöhnlichen Mitteln für einen neuen Vertrag des Finnen bei Ferrari. Bis Montagnachmittag hatten bereits knapp 78.000 Menschen eine Petition auf der Online-Plattform change.org unterzeichnet.

  • Unter dem Titel "Ferrari sollte Kimi Räikkönen für ein weiteres Jahr halten" fordern die Unterstützer eine Verlängerung der Zusammenarbeit mit dem Teamkollegen von Sebastian Vettel.

  • "Wir wissen, dass eine Online-Petition auf keinen Fall auf direktem Wege die internen Entscheidungen der Scuderia Ferrari beeinflussen wird", schrieben die Initiatoren: "Aber wir unterstreichen damit, welchen PR-Wert Ferrari verlieren würde und wie eine Trennung die öffentliche Wahrnehmung des Teams und des Sports beeinflussen würde. Ferrari und die Formel 1 werden all das sicher bedenken, bevor eine Entscheidung fällt."

  • Dass Räikkönen zur kommenden Saison durch den von Ferrari geförderten Charles Leclerc ersetzt wird, gilt seit Monaten als sehr wahrscheinlich. Offiziell hat die Scuderia aber noch nichts verkündet. Leclerc absolviert derzeit seine Rookie-Saison beim Sauber-Rennstall.

  • Räikkönen gewann 2007 mit Ferrari seinen einzigen WM-Titel und ist damit bis heute der letzte Fahrer-Weltmeister der Scuderia.

16:12 Uhr

"Kinderhandel": Mainzer Nachwuchsleiter genervt von Beratern

Das sind schwere Vorwürfe: Der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim FSV Mainz 05, Volker Kersting, hat Berater im Profifußball für das frühe Anlocken von jungen Spielern kritisiert. "Es gibt Berater, die fangen mit 11- oder 12-Jährigen an. In diesem Altersbereich aber setzen wir uns mit Beratern grundsätzlich nicht an einen Tisch. Dann verzichten wir lieber auf einen Spieler", sagte der 46 Jahre alte Kersting dem "Kicker".

  • Dies sei "glasklar Kinderhandel", betonte er. "Wofür muss ein 11-, 12-, 13-, 14-Jähriger einen Berater haben? Das konnte mir bis zum heutigen Tag noch keiner erklären."

  • Der Nachwuchschef des Fußball-Bundesligisten glaubt, dass sich die Berater teilweise gar nicht für die Belange der Jugendlichen interessieren. "Die Berater suchen mittlerweile Wege - und das wird in den nächsten Jahren verstärkt kommen - wie sie im Juniorenbereich Geld verdienen können", erklärte Kersting.

  • Berater, die schon bei Jugendspielern Summen von den Vereinen wollen, seien "unseriös hoch zehn", monierte der NLZ-Leiter. Das gehe so weit, dass die Berater selbst von 250 bis 300 Euro Taschengeld der Teenager noch zehn Prozent einstreichen wollen, wie Kersting berichtete. "Ein Teil der Berater, ich meine die unqualifizierten, sind derzeit mit Abstand die größten Talent-Vernichter in Deutschland."

15:31 Uhr

Bremsskandal kostet Motorrad-Pilot den Job

Da ist die Konsequenz aus dem Mist: Motorrad-Pilot Romano Fenati hat nach seiner lebensgefährlichen Aktion gegen einen Konkurrenten beim Grand Prix von San Marino seinen Job in der Moto2-WM verloren. Das Marinelli Snipers Team des 22-Jährigen verkündete die Vertragsauflösung. Am Sonntag hatte Fenati seinem Landsmann Stefano Manzi beim Überholvorgang bei über 200 km/h in die Vorderradbremse gegriffen.

  • "Wir werden die Zusammenarbeit aufgrund seines unsportlichen, gefährlichen Verhaltens beenden", hieß es in dem Statement: "Wir bedauern sein unverantwortliches Verhalten sehr, er hat das Leben eines anderen Fahrers riskiert, das kann nicht entschuldigt werden."

  • Auch der bevorstehende Wechsel 2019 zum Forward Racing Team, für das ausgerechnet Manzi fährt, könnte sich zerschlagen. Forward Racing wird ab der kommenden Saison mit dem italienischen Hersteller MV Agusta zusammenarbeiten, und dessen Präsident Giovanni Castiglioni reagierte mit deutlichen Worten auf Fenatis Aktion. "Das war das Schlimmste und Traurigste, was ich jemals bei einem Motorrad-Rennen gesehen habe", schrieb Castiglioni bei Instagram: "Wäre ich die Dorna (Rechteinhaber der Motorrad-WM, die Red.), dann würde ich ihn ausschließen. Mit Blick auf seinen zukünftigen Vertrag als MV-Agusta-Fahrer: Ich werde alles tun, um das zu verhindern. Es wird nicht passieren, er repräsentiert nicht die Werte unseres Unternehmens."

15:00 Uhr

Rauball hört 2019 als DFL-Präsident auf

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(Foto: imago/Jan Huebner)

Reinhard Rauball gibt sein Amt als Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) im nächsten Jahr auf. "Nach intensiven Überlegungen habe ich mich entschieden, im kommenden Sommer nicht erneut für ein Amt bei der DFL zur Verfügung zu stehen", teilte der 71-Jährige in einer von der DFL veröffentlichten persönlichen Erklärung mit.

Wenn der Weg in die Zukunft bereitet ist, ist es nur folgerichtig, dass ab diesem Zeitpunkt auch Jüngere in einer neuen DFL-Struktur Führung und Verantwortung übernehmen", sagte der Jurist: "Über diese Entscheidung habe ich die Kollegen im DFL-Präsidium informiert. Mein Entschluss bezieht sich ausschließlich auf meine Tätigkeit bei der DFL und nicht auf meine Zukunft bei Borussia Dortmund."

Mehr dazu lesen Sie gleich auf n-tv.de.

14:46 Uhr

Vier Nationalspieler hoffen auf "Weltauswahl"

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(Foto: imago/Revierfoto)

Reif für die "Weltauswahl"? Die deutschen Fußball-Nationalspieler Mats Hummels, Joshua Kimmich, Toni Kroos und Marc-Andre ter Stegen dürfen sich Hoffnungen auf die Berufung durch die Spielergewerkschaft FifPro machen.

  • Das DFB-Quartett gehört zu den insgesamt 55 Kandidaten der Vorauswahl.

  • In Weltmeister Benjamin Pavard (VfB Stuttgart) und Robert Lewandowski (Bayern München) gehören zudem zwei ausländische Bundesliga-Profis zu den Nominierten.

  • Die elf Akteure der "Weltauswahl" werden ausschließlich von den Spielern selbst gewählt. Fast 25.000 Profis aus rund 70 Ländern beteiligen sich üblicherweise an der Abstimmung.

  • Bekannt gegeben werden die letztlich vier Verteidiger, drei Mittelfeldspieler, drei Stürmer und der Torwart der Mannschaft am 23. September im Rahmen der Gala "The Best" des Weltverbandes Fifa, bei der auch der Weltfußballer gekürt wird.

14:11 Uhr

Einsatzleiter der Hillsborough-Katastrophe beteuert Unschuld

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96 Menschen starben bei der Tragödie. (Foto: imago/United Archives International)

Fast 30 nach der Hillsborough-Katastrophe plädiert der damalige Einsatzleiter der Polizei auf nicht schuldig. Das berichtet die britische Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal im nordenglischen Preston.

  • Der 74 Jahre alte David Duckenfield muss sich wegen fahrlässiger Tötung verantworten. Bei der Tragödie im Jahr 1989 im Hillsborough-Stadion von Sheffield waren 95 Menschen im Gedränge einer völlig überfüllten Zuschauertribüne ums Leben gekommen. Ein weiterer Mann starb später an den Folgen seiner Verletzungen. Die meisten Opfer waren Anhänger des FC Liverpool.

  • Unter anderem hatte Duckenfield einen Notausgang öffnen lassen, durch den Hunderte Liverpool-Fans über einen schmalen Tunnel auf die bereits vollends überfüllte Stehtribüne strömten. Zäune hinderten die Menschen daran, auf das Spielfeld oder angrenzende Tribünen auszuweichen. Sie wurden von den nachkommenden Fans zu Tode gequetscht.

  • Jahrzehntelang war die Schuld für das Desaster den Fans in die Schuhe geschoben worden. Eine Untersuchungskommission stellte aber vor zwei Jahren fest, dass die Polizei die Hauptschuld trug. Neben Duckenfield müssen sich noch vier weitere Männer wegen der Tragödie und der späteren Vertuschung vor Gericht verantworten. Auch der frühere Geschäftsführer des Fußballclubs Sheffield Wednesday, Graham Mackrell, plädierte am Montag auf unschuldig. Ihm wird Missachtung geltender Sicherheitsvorschriften im Stadion vorgeworfen.

13:46 Uhr

Liverpool-Jungstar hat "häusliche Pflichten" bei seinen Eltern

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(Foto: REUTERS)

So viel Bodenständigkeit tut doch auch mal ganz gut: Trent Alexander-Arnold ist beim FC Liverpool längst eine feste Größe. Der 19-Jährige wird von Trainer Jürgen Klopp regelmäßig eingesetzt. Und doch bleibt er offenbar bescheiden, er wohnt etwa noch bei seinen Eltern. Das erzählt er dem "Mirror".

  • "Und ich muss noch immer häuslichen Pflichten nachkommen", so Alexander-Arnold weiter.

  • "Ich bin nicht so gut darin, den Abwasch zu machen. Deshalb sauge ich. Ich bin nicht der Beste, aber ich gebe mein Bestes."

  • Seine Eltern achteten auch darauf, dass er immer eine Alternative zum Profisport hat: "Sie warnten mich immer, dass nur ein oder zwei Prozent das Glück haben und es auch zum Profi schaffen."

  • So habe er sich vorgenommen, "für andere junge Spieler ein gutes Vorbild" zu sein.

13:19 Uhr

Union-Trainer Fischer: "Erste Entlassung tut jedem gut"

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(Foto: dpa)

Ich weiß ja nicht, ob diese Meinung jeder teilt: Urs Fischer von Zweitligist 1. FC Union Berlin sieht den ersten Jobverlust als wichtigen Entwicklungsschritt für jeden Fußball-Trainer.

  • "Es hilft dir, die Dinge anders zu sehen. Du lernst, lockerer zu werden und nicht auf alles, was die Presse schreibt, zu reagieren", sagte der Schweizer dem "Kicker".

  • "Die erste Entlassung tut jedem gut, obwohl sie scheiße ist." Es sei ein "komisches Gefühl, aber genau das Gefühl musst du erleben."

  • Der 52-Jährige trainiert seit dieser Saison den Hauptstadtclub. Vor gut sechs Jahren wurde er erstmals beim FC Zürich entlassen. Mit dem FC Basel holte er danach zweimal als Coach den Schweizer Meistertitel.

12:46 Uhr

Uefa rühmt sich mit Financial Fair Play

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Aleksander Ceferin ist stolz auf das Financial Fair Play. (Foto: imago/ZUMA Press)

Ist es nicht schön, dass sich die Uefa selbst beweihräuchert? Das Financial Fair Play ist laut der Europäischen Fußball-Union nämlich eine Erfolgsgeschichte. "Dank finanziellem Fair Play ist der europäische Fußball gesünder denn je", teilte Uefa-Präsident Aleksander Ceferin mit. Im Jahr 2017 haben die 718 erfassten Erstligaklubs erstmals einen kombinierten Gewinn und zwar in Höhe von 600 Millionen Euro erwirtschaftet.

  • "Das ist eine bemerkenswerte Verbesserung im Vergleich zu den kombinierten Verlusten 2011, als das Uefa-Reglement zum finanziellen Fair Play eingeführt wurde", sagte Ceferin mit Blick auf die Verluste in Höhe von 1,7 Milliarden Euro vor sieben Jahren: "Dies zeigt eindeutig, dass das finanzielle Fair Play funktioniert."

  • Das Reglement steht allerdings immer wieder in der Kritik, weil einzelne Vereine wie der französische Spitzenklub Paris St. Germain immer wieder Wege zu finden scheinen, das FFP zu umgehen.

  • Die Uefa hatte deshalb weitere Reformen angekündigt. "Es ist an der Zeit, einen Schritt weiterzugehen", sagte Ceferin: "Deshalb haben wir beschlossen, das Reglement weiter auszubauen, mehr Transparenz und die Vereinheitlichung der finanziellen Rechnungslegungs-Standards anzustreben. Das neue Reglement wird es der Uefa zudem ermöglichen, schneller zu reagieren und Probleme zu antizipieren, bevor sie zu groß werden."

  • Sollte ein Verein einen bestimmten Betrag für Transfers überschreiten, "oder wenn seine Schulden zu hoch werden, kann die Uefa künftig unmittelbar reagieren und die Fähigkeit des Vereins, die Regeln in Zukunft einzuhalten, proaktiv beurteilen", sagte der Slowene.

12:06 Uhr

Motorrad-Pilot wird nach Bremsskandal milde bestraft

Das hätte auch Richtig übel enden können: Motorrad-Pilot Romano Fenati hat im Moto2-Rennen in Misano seinem Konkurrenten Stefano Manzi in Lebensgefahr gebracht. Er griff dem 22-Jährigen bei rund 200 Kilometern pro Stunde in die Vorderradbremse. Manzi nannte die Aktion "unverzeihlich".

  • Dennoch kommt Fenati mit einer milden Strafe davon: Die Stewards belegten den Italiener mit einer Sperre von zwei Rennen.

  • Namhafte Piloten hatten harte Strafen gefordert. "Er sollte nie wieder ein Motorrad fahren dürfen", meinte der Brite Cal Crutchlow, der im MotoGP-Rennen in Misano Dritter geworden war. "Das Team hätte ihn sofort aus der Box werfen sollen. Man darf einem anderen Rennfahrer so etwas nicht antun, denn wir riskieren hier ohnehin schon unser Leben." Der spanische MotoGP-Fahrer Pol Espargaro sprach von einer "Schande", so etwas dürfe ein Rennfahrer "niemals tun".

  • Fenati war unmittelbar nach seiner Aktion mit der schwarzen Flagge aus dem Rennen geholt worden. Die Rennleitung stufte den Zwischenfall als "verantwortungslose Fahrweise" ein.

  • Fenatis Verbleib im italienischen Marinelli-Snipers-Team ist ungewiss. "Wir stimmen überein, dass das unverzeihbar war. Für alle, die fragen, was wir nun unternehmen werden: Wir akzeptieren die Sperre für unseren Fahrer und danken der Rennleitung für den professionellen Umgang mit dieser Situation", zitierte das Portal motorsport-magazin.com eine Team-Mitteilung.

11:42 Uhr

Videobeweis: DFB-Team "nicht ganz so effizient vor dem Tor"

1:51

"Wir sind nicht ganz so effizient vor dem Tor"

Die deutsche Fußballnationalmannschaft gewinnt ihr erstes Spiel nach der WM-Schmach. Doch beim Test gegen Peru ist nicht alles "Gold was glänzt", sagt DFB-Stürmer Thomas Müller. Die Stimmen zum Spiel.

10:58 Uhr

Früherer Weltklasse-Handballer Peter Kretzschmar ist tot

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Stefan Kretzschmar mit seinen Eltern Peter und Waltraud (im Jahr 2007). (Foto: imago/Camera 4)

Der deutsche Handball trauert: Peter Kretzschmar ist tot. Der frühere Weltklasse-Handballer, als Spieler und Trainer Weltmeister, starb nach langer Krankheit am Sonntagabend, eine Woche vor seinem 86. Geburtstag, in der Immanuel-Klinik in Rüdersdorf.

  • Der Vater von Stefan Kretzschmar lebte zuletzt in Schöneiche bei Berlin.

  • Erst am 7. Februar war seine Frau Waltraud im Alter von 70 Jahren gestorben.

  • "Peter Kretzschmar war einer der ganz Großen des Handballsports - sowohl als Aktiver als auch als Trainer. Er hat den Frauenhandball der Siebziger- und Achtzigerjahre geprägt und zahlreiche Spielerinnen in die Weltklasse geführt. Unser Mitgefühl gilt der Familie", sagte Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB).

10:26 Uhr

Schalker werden bei Marokkos Nationalteam suspendiert

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Amine Harit (l.) und Hamza Mendyl müssen vorzeitig vom Nationalteam abreisen. (Foto: imago/DeFodi)

Das dürfte beim FC Schalke niemanden freuen: Wegen Disziplinlosigkeit sind Amine Harit und Hamza Mendyl in der marokkanischen Fußball-Nationalmannschaft von Trainer Herve Renard für das Afrika-Cup-Qualifikationsspiel gegen Malawi (3:0) suspendiert worden.

  • "Harit und Mendyl haben wie weitere Spieler die Abfahrtszeit zum Training falsch verstanden und sind zu spät gekommen", sagte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel der "Bild", "daraufhin fanden sie keine Berücksichtigung für das Spiel. Nichts Dramatisches, aber Pünktlichkeit und Disziplin gehören natürlich auch dazu."

  • Heute werden beide Profis zurück in Gelsenkirchen erwartet.

  • Harit war im Sommer in seiner Heimat in Marrakesch in einen Verkehrsunfall mit Todesfolge verwickelt. Er wurde zu einer Bewährungsstrafe von vier Monaten verurteilt. Harit hatte mit seinem Fahrzeug einen 30 Jahre alten Fußgänger erfasst und tödlich verletzt. Die Polizei leitete daraufhin Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung gegen Harit ein.

10:10 Uhr

Deutscher NFL-Rookie siegt bei Debüt

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(Foto: imago/Icon SMI)

Ein Sieg, eine Niederlage für die deutschen Football-Profis: Equanimeous St. Brown ist bei seinem NFL-Debüt mit den Green Bay Packers erfolgreich in die neue Saison gestartet. Marck Nzeocha muss mit den San Francisco 49ers dagegen eine Auswärtsniederlage hinnehmen.

  • Angeführt vom überragenden Quarterback Aaron Rodgers gewannen die Packers mit einem starken Comeback in der zweiten Hälfte 24:23 gegen die Chicago Bears, nachdem sie in der Pause noch 0:17 zurückgelegen hatten.

  • Der 21 Jahre alte Rookie St. Brown wurde beim Heimsieg eingewechselt, er gilt als große deutsche Football-Hoffnung.

  • Der 28 Jahre alte Linebacker Nzeocha unterlag dagegen mit seinem Team bei den Minnesota Vikings 16:24.

  • Lediglich drei Spieler haben den ersten Spieltag in der amerikanischen Football-Liga NFL dazu genutzt, um erneut gegen Polizeibrutalität und Rassen-Ungleichheiten in den USA zu protestieren. Kenny Stills, Albert Wilson und Robert Quinn (alle drei Miami Dolphins) waren die einzigen Spieler, die während des Abspielens der US-Nationalhymne protestierten.

09:29 Uhr

Zidane kündigt sein Comeback an

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(Foto: imago/Agencia EFE)

Er ist ja auch viel zu jung für den Ruhestand: Zinedine Zidane hat sich rund dreieinhalb Monate nach seinem Rücktritt als Trainer von Real Madrid zurückgemeldet und sein Comeback angekündigt. "Ich werde mit Sicherheit recht zeitnah wieder trainieren, weil es das ist, was mir gefällt und was ich kann", sagte der 46-Jährige dem spanischen Fernsehsender TVE.

Zidane war Ende Mai nach dem dritten Champions-League-Titel mit Real überraschend zurückgetreten. Zuletzt wurde der Franzose mit Manchester United in Verbindung gebracht. Teammanager José Mourinho ist beim englischen Rekordmeister nicht unumstritten.

09:00 Uhr

Mail-Maulwurf: DFB kündigt Aufarbeitung an

DFB-Präsident Reinhard Grindel hat den Wirbel um die Veröffentlichung interner E-Mails zum Austragungsort des Länderspiels gegen Peru als "absurde Diskussion" bezeichnet. Eine Klärung der Vorfälle und Abläufe werde man innerhalb des Deutschen Fußball-Bundes vorantreiben, kündigte Grindel an.

  • "Wir haben am 2. März im Präsidium entschieden, dass wir in Sinsheim spielen, vor einem vollen Haus. Das haben wir heute gemacht. 2019 werden wir ein attraktives Euro-Qualifikationsspiel in Frankfurt abhalten. Das war auch so beabsichtigt. Von daher finde ich diese Diskussion sehr, sehr übertrieben. Alles andere besprechen wir intern, aber nicht in der Öffentlichkeit", sagte Grindel.

  • DFB-Vizechef Rainer Koch äußerte sein Befremden, dass ein E-Mailverkehr zwischen ihm und Grindel vom Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" am Samstag veröffentlicht wurde. An Spekulationen, wie die Schreiben publik werden konnten, wollte sich Koch nicht beteiligen. "Ich weiß, wer es nicht war. Meine E-Mail kam von meinem privaten Account", sagte er.

  • Rund um die Nationalmannschaft hatte es Aufregung um den Austragungsort des Testspiels gegen Peru gegeben. Angeblich soll sich Grindel gegen das vorgesehene Frankfurt ausgesprochen haben, da er die Befürchtung hegte, dass Eintracht-Ultras kurz vor der Vergabe des EM-Turniers 2024 am 27. September die deutsche Bewerbung mit Ausschreitungen oder Bengalos torpedieren könnten.

08:40 Uhr

DFB-Erstsieg und Djoker-Triumph - das wird wichtig

Guten Morgen, werte Leserinnen und Leser!

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Ilkay Gündogan und Thilo Kehrer waren beim ersten Sieg seit dem WM-Debakel dabei. (Foto: imago/foto2press)

Gestern Abend gab es (endlich) mal wieder einen Sieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zu sehen. So grandios ist das Spiel gegen Peru dennoch nicht gewesen. Warum, das können Sie hier nachlesen. Für die Vorfreude empfehle ich Ihnen jetzt schon ein weiteres Stück des Kollegen Giannakoulis, das Sie später lesen können.

In der Nacht hat Tennisprofi Novak Djokovic seine Rückkehr in die Weltspitze untermauert. Der Serbe triumphiert bei den US Open gegen den Argentinier Juan Martin del Potro.

Und heute so?

  • DFB-Team: Apropos, was macht eigentlich der Mail-Maulwurf? Sie wissen schon, der, der Interna von Präsident Reinhard Grindel weiterleitet. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

  • Nations League: Nachdem Weltmeister Frankreich den Niederländern die Schranken aufgezeigt hat, gibt es heute folgende Partien: Portugal - Italien, Schweden - Türkei, Schottland - Albanien, Serbien - Rumänien, Montenegro - Litauen, Andorra - Kasachstan, Malta - Aserbaidschan, Kosovo - Färöer (alle ab 20.45 Uhr).

  • Weltmeisterschaften: Gibt's im Modernen Fünfkampf, der Rhythmischen Sportgymnastik, im Rudern und im Schießen.

  • Hillsborough: Fast 30 Jahre nach der Katastrophe von 1989, bei der 96 Fußballfans starben, wird heute der damalige Einsatzleiter der Polizei angeklagt.

Mein Name ist Anja Rau, lassen Sie uns gemeinsam in den Sport-Tag starten. Auf die Plätze, fertig, los!