Der Sport-Tag
15. Juni 2026
20:04 Uhr

Bellender Hund bringt Zverev in Halle nicht aus der Ruhe

Erst sorgte ein bellender Hund für Unruhe, dann brachten Alexander Zverev technische Probleme aus dem Rhythmus - doch Deutschlands gefeierter Tennisstar blieb cool. Der French-Open-Sieger hat sein erstes Match nach dem ersehnten Grand-Slam-Sieg gewonnen. Acht Tage nach dem Triumph von Paris siegte der Hamburger beim Auftakt des ATP-Turniers in Halle/Westfalen im Doppel mit Partner Marcelo Melo gegen den Belgier Zizou Bergs und Alexander Bublik aus Kasachstan mit 6:4, 6:7 (7:4), 10:5. Am Dienstag beginnt für Zverev der Einzel-Wettbewerb mit dem Duell gegen den Tschechen Vit Kopriva.

Dann wieder auf der großen Bühne. Seinen Doppel-Start absolvierte Zverev nur auf Court 1 - und nicht auf dem deutlich größeren Center Court. Nach dem Erfolg erfüllte der Tokio-Olympiasieger, der seinem dunkelblauen Glücks-Shirt aus Paris vertraute, noch unzählige Autogramm-Wünsche.

Nach einem holprigen Beginn, als es aufgrund technischer Schwierigkeiten zu einer Unterbrechung kam, gelang Zverev mit dem 42 Jahre alten Melo ein Start nach Maß. Nach einem schnellen Break holte das Duo den ersten Satz. Nachdem Bergs und Bublik sich Durchgang zwei sicherten, fiel die Entscheidung im Match-Tiebreak, in dem Zverev und sein brasilianischer Partner die Nerven behielten.

18:59 Uhr

WM-Star wird für FC Bayern teurer als erwartet

Der FC Bayern und die PSV Eindhoven haben sich laut Sky grundsätzlich auf einen Wechsel des marokkanischen WM-Teilnehmers Ismael Saibari verständigt. Demnach unterschreibt Saibari beim Rekordmeister einen Vertrag bis 2031. Die Ablösesumme, die die Münchner berappen müssen, wird aber wohl höher ausfallen, als zunächst angenommen. Nach Informationen von Sky liegt sie zwischen 50 und 55 Millionen Euro. Auch die "Bild"-Zeitung schreibt von 55 Millionen Euro.

Trifft letztgenannte Summe zu, wäre Saibari fünf Millionen Euro teurer als erwartet. Zuletzt hieß es, dass der FC Bayern bereit sei, rund 45 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an Boni für den Mittelfeldspieler auf den Tisch zu legen. Der 25-Jährige soll ein ausdrücklicher Wunschspieler von Trainer Vincent Kompany sein.

18:17 Uhr

White-Power-Geste? FIFA fordert von VAR Erklärung

Wegen der auffälligen Geste des Video-Schiedsrichterassistenten Shaun Evans vor dem deutschen WM-Auftakt gegen Curacao (7:1) am Sonntag fordert der Fußball-Weltverband FIFA offenbar eine Erklärung. Dies berichtete die BBC unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Quellen. Eine Stellungnahme der FIFA gab es zunächst nicht. Vor dem Anpfiff wurden der 38-jährige Australier und seine Kollegen im VAR-Raum gezeigt, dabei bildete Evans mit den Fingern seiner rechten Hand ein Zeichen, das als rechtsextremes Symbol gelesen werden kann. Die Geste wird in vielen Ländern allerdings auch als "Okay"-Zeichen verwendet.

Das Antidiskriminierungsnetzwerk Football Against Racism in Europe (FARE) kritisierte den Vorfall und forderte Konsequenzen. "Ein weltweites Fernsehpublikum sollte nicht damit konfrontiert werden, dass rechtsextreme Personen Neonazi-Symbole verwenden, während es sich darauf vorbereitet, ein Spiel zu verfolgen. Es ist klar, dass dieser Offizielle bei dieser Weltmeisterschaft keine weitere Rolle mehr spielen sollte", heißt es in einer Stellungnahme. Bei den nachfolgenden WM-Spielen am Sonntag (Ortszeit) schauten die Video-Assistenten bei ihrer Vorstellung nicht in die Kamera. Ihre Namen waren zwar weiterhin eingeblendet, aber sie blickten auf ihre Monitore. Evans steht seit 2017 auf der FIFA-Schiedsrichterliste, bereits bei der WM 2022 in Katar war er als Video-Referee im Einsatz.

17:49 Uhr

WM-Wende: Iraner dürfen doch in USA nächtigen

Die iranischen Fußballer dürfen bei der WM in Amerika doch in den USA übernachten. Dies bestätigte der iranische Verband am Tag der Auftaktpartie gegen Neuseeland. Ursprünglich war geplant, dass das Team um Angreifer Mehdi Taremi erst am Spieltag in die USA reist und direkt nach dem Spiel wieder ins Teamquartier ins mexikanische Tijuana zurückreist.

Doch die Mannschaft flog bereits am Vortag nach Inglewood, wo am Dienstag (3 Uhr) das erste WM-Spiel gegen Neuseeland steigt. Zur Pressekonferenz vor der Partie kamen Taremi und Trainer Amir Ghalenoei leicht verspätet. "Es war nicht unsere Schuld. Wir haben Tijuana um 10.00 Uhr verlassen und sind um 15.00 Uhr abgeflogen", berichtete Taremi. Die beiden Städte sind in etwa so weit voneinander entfernt wie Stuttgart und München.

Entgegen der ursprünglichen Absprachen war das Team schon einen Tag vor dem Anpfiff geschlossen in die USA eingereist. Der iranische Verband verbreitete Fotos seiner Fußballer beim Aussteigen aus einem Flugzeug. Infolge des Krieges und der politischen Spannungen mit den USA hatte Iran sein WM-Quartier aus Arizona nach Mexiko verlegt. Eine brisante Konstellation ist im Sechzehntelfinale möglich: Werden der Iran und die USA jeweils Gruppenzweiter, käme es im texanischen Arlington zum direkten Duell.

17:14 Uhr

Neujahrsspringen der Vierschanzentournee gerettet

Der Deutsche Skiverband (DSV) und der Skiclub Partenkirchen haben sich in ihrem Finanzstreit über das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee außergerichtlich geeinigt, der für Dienstag geplante Gütetermin vor dem Landgericht München I fällt damit aus. Wie der DSV am Montag mitteilte, habe man "eine gemeinsame und tragfähige Lösung" gefunden. Bei dem Streit war es um die Finanzierung der Traditionsveranstaltung gegangen.

Im Terminplan 2026/27 des Weltverbandes FIS war Garmisch-Partenkirchen anders als die anderen Tournee-Orte nicht explizit aufgeführt worden. Eine Eskalation des Streits zwischen Klub und Verband hätte im schlimmsten Fall dazu führen können, dass die Tournee einen neuen Ausrichter und/oder neuen Namen benötigt

"Wir haben in den vergangenen Wochen immer wieder betont, dass wir überzeugt sind, die noch offenen Fragestellungen gemeinsam lösen zu können. Diese Zuversicht hat sich bestätigt", sagte DSV-Vorstand Andreas Schlütter: "Deshalb freuen wir uns, dass die Ampeln nun auf grün stehen und wir den Fokus wieder vollständig auf die sportliche Vorbereitung richten können." Der SCP, der die Infrastruktur stellt und die Ticketeinnahmen verbucht, hatte höhere finanzielle Zuwendungen vom DSV gefordert. Der Verband nimmt die Gelder über die TV-Vermarktung sowie die Werberechte ein.

16:31 Uhr

Vergewaltigung: Spanischer Profi zu 8,5 Jahren verurteilt

Der spanische Fußballprofi Rafa Mir vom FC Elche ist von der Vierten Strafkammer von Valencia zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Das Urteil wurde am Montag vom Obersten Gericht der Autonomen Gemeinschaft Valencia bestätigt, ist jedoch noch nicht rechtskräftig.

Mir und sein Freund Pablo Jara, ebenfalls Fußballer, sollen im September 2024 nach einem Diskobesuch zwei Frauen in seine Villa im Nobelvorort Bétera mitgenommen haben. Dort soll es zu Vergewaltigung und Körperverletzung gekommen sein. Neben der Haftstrafe muss Mir 64.000 Euro Schmerzensgeld an die Opfer zahlen. Sein Freund erhielt eine Strafe von zweieinhalb Jahren Haft sowie eine Geldstrafe von 6280 Euro.

Zum Zeitpunkt der Tat war Mir vom FC Sevilla an den FC Valencia ausgeliehen. Aktuell spielt er auf Leihbasis für den FC Elche und hatte in der vergangenen La-Liga-Saison mit acht Toren maßgeblich zum Klassenerhalt seines Vereins beigetragen, den sich der Klub am letzten Spieltag in Girona (1:1) sicherte.

15:48 Uhr

Berichte über Boss-Abgang treiben Eintracht Frankfurt um

Eintracht Frankfurt hat Berichte über einen Abgang von Sportvorstand Markus Krösche zum 19-maligen italienischen Meister AC Mailand dementiert. "Von Seiten des AC Mailand gab es niemanden, der wegen Markus Krösche auf uns zugekommen ist", sagte der Frankfurter Präsident und Aufsichtsratsvorsitzende Mathias Beck der "Bild"-Zeitung: "Und wir als Hauptausschuss von Eintracht Frankfurt haben nach Rücksprache mit Markus Krösche auch keinen Hinweis darauf, dass er Eintracht vor Ende seiner Vertragslaufzeit 2028 verlassen möchte."

Zuvor hatten italienische Medien berichtet, Krösche sei sich mit den Rossoneri mündlich bereits einig. Die Eintracht hatte die vergangene Saison auf Rang acht abgeschlossen und erstmals seit sechs Jahren die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb verpasst. Krösche übernahm dafür die Verantwortung und verpflichtete zuletzt den früheren Frankfurter Trainer Adi Hütter als neuen Coach.

14:56 Uhr

Bericht: WM-Pleite kostet Nationaltrainer sofort den Job

Für Sabri Lamouchi soll die Fußball-Weltmeisterschaft nach nur einem Spiel beendet sein. Football-Leaks-Autor und Journalist Romain Molina berichtet, dass der Nationaltrainer Tunesiens nach der 1:5-Niederlage gegen Schweden entlassen wurde. Offiziell bestätigt ist das noch nicht. Lamouchi hatte das Amt erst Mitte Januar übernommen.

"Das ist eine bittere Niederlage. Es tut weh. Mit so einer schlimmen Niederlage in den Wettbewerb zu starten, ist in der Tat schwierig", hatte Lamouchi nach dem verkorsten Turnierauftakt gesagt. "Wir haben zu viele Fehler gemacht. Wir haben uns selbst ins Knie geschossen." Tunesien steht in der schweren Gruppe F mit den weiteren Gruppengegnern Japan und Niederlande schon richtig unter Druck.

13:43 Uhr

Hülkenberg hadert mit mysteriösem Fluch

Der Audi lief gut, Nico Hülkenberg steuerte mal wieder seinen ersten Punkten für das deutsche Werksteam entgegen. Was dann geschah, war "ziemlich unglaublich", findet Hülkenberg - und vielleicht hält ihn ja wirklich ein mysteriöser Fluch auch nach sieben Saisonrennen weiterhin fern von den Top 10 in der Formel 1. "Der Renngott will nicht, dass wir Punkte holen", sagte Hülkenberg.

Über mehrere Runden hatte er den Racing Bull von Liam Lawson um den Kurs in Barcelona gejagt, irgendwann wirbelte das Auto des Neuseeländers dabei eine Menge Kies auf. Und ein verirrter Stein traf an Hülkenbergs Audi dann ausgerechnet eine kleine rote Lasche über dem Cockpit, die den sogenannten Killswitch auslöst - einen Not-Aus-Schalter, eigentlich gedacht für Streckenposten im Gefahrenfall. Das Auto schaltete sich ab, Hülkenberg rollte mit letztem Schwung in die Box, er war aus dem Rennen. "Das ist mir in den 16 Jahren, in denen ich in der Formel 1 bin, noch nicht passiert", sagte Hülkenberg. Dieser völlig unwahrscheinliche Vorfall reihte sich ein in einer ersten Saison mit Audi, die bislang von Missgeschicken und Pech geprägt ist.

12:47 Uhr

Die Weltbeste sucht sich psychologische Hilfe

Tennis-Weltranglistenerste Aryna Sabalenka hat sich nach ihrem bitteren Viertelfinal-Aus bei den French Open psychologische Hilfe gesucht. "Wir haben im Team lange darüber gesprochen, und ich habe meinen Psychologen angerufen, mit dem ich früher zusammengearbeitet habe", sagte Sabalenka vor ihrem Auftaktmatch bei den Berlin Tennis Open. Sie habe das Gefühl gehabt, "reden zu müssen, und das hat wirklich geholfen. Ich habe viele Dinge verändert und einiges Neues ausprobiert. Jetzt geht es für mich darum herauszufinden, was in diesen Matches passiert ist, damit ich solche Situationen künftig vermeiden kann", sagte die 28-jährige Belarussin. Nach Roland Garros habe sie versucht, "noch tiefer in meine Gedankenwelt einzutauchen." Sabalenka war im Viertelfinale gegen die Russin Diana Schnaider mit 6:3, 5:7, 0:6 ausgeschieden.

12:03 Uhr

Joachim Klement sagt aus Versehen drei Weltmeister voraus

Joachim Klement ist Fußball-Fan und Ökonom. Während der WM 2014 will er zeigen, dass sein Gewerk zu selbstbewusst mit Prognosen umgeht. Er berechnet den Weltmeister - und liegt richtig. Kann das Kunststück 2018 und 2022 sogar noch einmal wiederholen. Im Interview erklärt er, wie das Modell funktioniert.

Ökonom sagte aus Versehen drei WM-Sieger voraus

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11:22 Uhr

Wie geht's mit Leroy Sané jetzt weiter?

Leroy Sané kam nur kurz, aber entspannt zum Interview. Nicht mal eine Minute dauerte sein Statement nach dem deutschen 7:1 zum WM-Auftakt gegen Curacao, aber Sané brachte rüber, was er loswerden wollte: Er war trotz unglücklicher Szenen zufrieden. 13 Turnierspiele hat der Flügelstürmer von Galatasaray Istanbul nun im Nationaltrikot absolviert, ein Treffer ist ihm noch nicht gelungen - obwohl er am Sonntag wieder zwei beste Gelegenheiten dazu hatte. Er mache sich aber keinen Torstress: "Wir haben viele Tore geschossen, darum ging es. Für mich geht es an erster Stelle darum, dass wir gewinnen." Sein Tor werde "hoffentlich bald" kommen.

Wahr ist aber auch, was Lothar Matthäus anmerkte: In einer Mannschaft, in der ansonsten ein Rädchen ins andere Griff, fiel Sané "ein bisschen" ab. Er hat schon wieder die altbekannte Diskussion an den Hacken, ob er überhaupt in diese Mannschaft gehört, in die er durch Verletzungen von Serge Gnabry und Lennart Karl aufgerückt ist. Julian Nagelsmann könnte Sané positionsgetreu durch Maximilian Beier oder Jamie Leweling ersetzen, er könnte auch Kai Havertz nach außen rotieren, aber das ist alles unwahrscheinlich. "Er hat sehr viel investiert, er war fleißig", lobte der Bundestrainer. "Er war viel dabei, offensiv wie defensiv."

10:31 Uhr

DFB-Vize wütet gegen Trump: "Teilweise faschistische Regierung"

Oke Göttlich hat die politischen Verhältnisse im Land des WM-Gastgebers USA unter Präsident Donald Trump an den Pranger gestellt. "In den USA zählt der Slogan unserer WM 2006 nicht: Die Welt zu Gast bei Freunden. Hier sind nicht alle Freunde – und denen macht man das leider sehr deutlich", sagte der Vizepräsident des Deutschen Fußball-Bundes der "Frankfurter Rundschau": Der Grundsatz werde konterkariert, "dass Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen miteinander und gegeneinander Fußball spielen - durch die Politik!"

Göttlich hatte zu Beginn des Jahres für Schlagzeilen gesorgt. Der Vizepräsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) brachte damals ins Gespräch, über einen WM-Boykott nachzudenken. Vom DFB forderte der Klubchef des Bundesliga-Absteigers FC St. Pauli eine klare Positionierung vor dem WM-Start.

Göttlich verteidigte diesen Ansatz mit Blick auf das Turnier und wurde nun sogar noch deutlicher. "Sollte es in einem Land stattfinden, wo eine autokratische, teilweise faschistische Regierung mit einem faschistischen Migrationsinstrumentarium namens ICE agiert? Ich finde, das muss man ansprechen", sagte Göttlich: "Wir erleben, dass bestimmte Personen hier in Amerika teilweise viel mehr Polizeichecks haben oder ihre Ausweise zeigen müssen. Das sind Themen, die wir in Deutschland auch schon mal hatten – daher sollten wir das als deutsche Delegation auch thematisieren."

09:55 Uhr

Real Madrid schnappt sich offenbar EM-Reizfigur

Spaniens Fußball-Nationalspieler Marc Cucurella, Reizfigur bei Deutschlands EM-Aus 2024, steht offenbar vor einem Wechsel zu Real Madrid. Wie das Portal "The Athletic" berichtete, haben die Königlichen eine Einigung erzielt, den Linksverteidiger vom FC Chelsea für eine Ablöse von 60 Millionen Euro zu verpflichten. Die Vereinbarung soll eine Sockelablöse von 55 Millionen Euro umfassen, dazu kommen Boni im Wert von fünf Millionen. Laut "The Athletic" sollen zuletzt außerdem Atlético Madrid, der FC Barcelona und Manchester City an Cucurella interessiert gewesen sein.

Cucurella war 2022 von Brighton & Hove Albion zu Chelsea gewechselt, dort besitzt er noch einen bis 2029 gültigen Vertrag. In Deutschland ist er vor allem wegen seines Handspiels im EM-Viertelfinale vor zwei Jahren bekannt. Beim Stand von 1:1 in der Verlängerung hatte er im Strafraum einen Schuss von Jamal Musiala mit der Hand geblockt. Ein Elfmeterpfiff blieb aus, Spanien gewann letztlich 2:1. Derzeit befindet sich Cucurella mit der spanischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada. Am Montag trifft der Europameister zum Auftakt in Atlanta (18 Uhr/ARD und MagentaTV) auf Turnierneuling Kap Verde.

Update 11:33: Der Transfer ist offiziell bestätigt.

09:28 Uhr

Warum Schwedens Ayari nach seinem ersten Tor nicht jubelt

Schwedens Yasin Ayari traf gleich zweimal - gegen das Land, in dem sein Vater geboren wurde. Beim ersten Treffer in der WM-Partie im mexikanischen Monterrey gegen Tunesien in der siebten Minuten verzichtete Ayari noch auf Jubel. Als der 22 Jahre alte Fußball-Profi von Brighton & Hove Albion in der Nachspielzeit des ersten Spiels der Schweden bei der WM mit einem sehenswerten Distanzschuss den 5:1-Erfolg besiegelte, zeigte Ayari seine Freude doch noch. Er selbst wurde in Solna bei Stockholm geboren. Seine Mutter stammt aus Marokko.

Ayari eröffnet Schwedens Torfest - und entschuldigt sich

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Schwedens britischer Fußball-Nationaltrainer Graham Potter zeigte sich ob der Tatsache, dass Ayari so glänzte, nicht überrascht. "Er hat sehr viele Spiele in der Premier League gemacht", sagte der 51-Jährige: "Es ist nicht so, dass er aus dem Nichts kommt."

Vor der für ihn brisanten Partie hatte Ayari laut der französischen Sportzeitung "L'Équipe" erklärt, warum er für Schweden spielt. "Das war für mich ziemlich einfach, da ich in Schweden geboren bin und in meiner Jugend für die dortigen Nationalmannschaften gespielt habe." Sein Vater habe zu ihm gesagt: "'Du entscheidest'".

08:43 Uhr

Nächster DFB-Gegner siegt in letzter Minute

In ihrem Auftaktspiel in der deutschen Gruppe besiegt die Elfenbeinküste Ecuador mit 1:0. Der eingewechselte Amad Diallo von Manchester United erzielt kurz vor Ende der regulären Spielzeit das Tor des Tages. Etliche Aluminium-Treffer prägen das Duell. 

Nächster DFB-Gegner siegt in letzter Minute

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08:07 Uhr

Iran verstößt offenbar gegen WM-Absprachen

Irans Kapitän Mehdi Taremi hat vor dem WM-Auftakt gegen Neuseeland von der schwierigen Stimmung rund um die Nationalmannschaft gesprochen. "Ich spüre die Spannungen seit dem ersten Moment, seit wir bei dieser WM angekommen sind", sagte er laut offizieller Übersetzung bei der Pressekonferenz am Tag vor dem Duell mit Neuseeland.

Taremi entschuldigte sich für den etwa 15 Minuten verspäteten Beginn des Pflichttermins im WM-Stadion südlich von Los Angeles. "Es war nicht unsere Schuld. Wir haben Tijuana um 10 Uhr verlassen und sind um 15 Uhr abgeflogen", berichtete er laut Übersetzung. Die beiden Städte sind in etwa so weit voneinander entfernt wie Stuttgart und München.

Entgegen der ursprünglichen Absprachen schien Irans Nationalmannschaft doch schon am Tag vor dem ersten WM-Spiel geschlossen in die USA eingereist zu sein. Der iranische Verband verbreitete Fotos seiner Fußballer beim Aussteigen aus einem Flugzeug. Eine Anfrage an die FIFA blieb zunächst unbeantwortet. Infolge des Krieges und der politischen Spannungen mit den USA hatte Iran sein WM-Quartier aus Arizona nach Mexiko verlegt und sollte erst an Spieltagen in die USA ein- und nach den Partien sofort wieder ausreisen.

07:37 Uhr

Nach 7:1-Sieg ist Deutschland schon zu 99,8 Prozent weiter

Der zweithöchste Sieg in der deutschen WM-Geschichte sorgt für weitgehende Planungssicherheit: Das 7:1 gegen Curaçao ist nicht nur der erhoffte Traumstart ins Turnier, sondern auch gleichbedeutend mit dem fast sicheren Weiterkommen. Zu 99,8 Prozent hat Deutschland die Teilnahme am Sechzehntelfinale sicher, hat der Statistikdienst Opta errechnet. Das liegt am neuen Modus der WM: Nicht nur die zwölf Gruppensieger und zwölf Gruppensieger, sondern auch die acht besten Gruppendritten kommen eine Runde weiter. Die "völlig absurde" Trinkpause während der ersten Halbzeit war der Schlüssel zum Sieg gegen den WM-Neuling, macht ntv-Reporter Sebastian Schneider in der heutigen Folge des Podcasts "ntv Sport" deutlich.

ntv Sport - der WM-Podcast

"ntv Sport - der WM-Podcast" ist das tägliche Audio-Briefing zur Fußball-WM. Das Format bringt die wichtigsten Entwicklungen der WM-Nacht, alle Ergebnisse, zentrale Stimmen und aktuelle Reporter-Informationen jeden Morgen schnell, klar und relevant auf den Punkt.

Alle Folgen finden Sie in der ntv-App, RTL+, Apple Podcasts und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden.

07:15 Uhr

"Bitte nicht abheben" - DFB-Experte ordnet Curacao-Gala ein

Die deutsche Nationalmannschaft gewinnt zum ersten Mal seit 2014 ihr Auftaktspiel bei einer Weltmeisterschaft, und das äußerst fulminant. ntv-Sportreporter Felix Görner warnt jedoch vor zu viel Euphorie nach dem 7:1-Kantersieg gegen Curacao.

"Bitte nicht abheben" - Reporter ordnet DFB-Gala ein

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06:27 Uhr

Nagelsmann klärt auf, was mit Musiala los war

Nach der frühzeitigen Auswechslung von Mittelfeldspieler Jamal Musiala beim gelungenen deutschen WM-Auftakt gegen Curaçao (7:1) hat Bundestrainer Julian Nagelsmann schnell Entwarnung gegeben. "Ich habe ihn nicht ausgewechselt wegen einer Verletzung", sagte der 38-Jährige in der ARD. Es sei "nix Schlimmes", ergänzte Nagelsmann, obwohl sich Musiala während der Begegnung dehnte und auch an sein Bein fasste. "Das ist relativ normal bei ihm, dass er muskulär mal was spürt."

Außerdem berichtete Nagelsmann von einem kurzen Gespräch bei der Auswechslung des Bayern-Profis. "Ich bin noch fit, warum muss ich runter?", habe Musiala ihn gefragt. Der Trainer habe sich bewusst für den Wechsel in der 64. Minute entschieden, "weil wir auch andere Spieler im Kader belohnen wollen - wie Deniz in dem Fall jetzt". Der eingewechselte Undav vom VfB Stuttgart erzielte ebenso einen Treffer beim souveränen Sieg in Houston wie Musiala.

05:29 Uhr

"Note 6": Tuchel trifft auf "furchtbaren" Schiedsrichter

Pikantes Wiedersehen für Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel: Der WM-Auftakt der Three Lions in Gruppe L gegen Kroatien (Mittwoch, 22 Uhr MESZ/ZDF, MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker) wird ausgerechnet von Schiedsrichter Clément Turpin geleitet. Tuchel hatte den Franzosen als Coach von Bayern München vor gut drei Jahren massiv kritisiert. 

"Note sechs", schimpfte Tuchel damals nach dem Viertelfinal-Aus in der Champions League gegen Manchester City über Turpin, dieser habe "absolut furchtbar" gepfiffen: "Note sechs von der ersten Minute, von der ersten Entscheidung an." Der heute 52-Jährige monierte, dass jede kleine Entscheidung gegen seine Mannschaft ausgefallen sei. 

"Ich würde ihm eine eins von zehn geben. Er war absolut furchtbar. Das ist auf diesem Niveau kaum zu glauben", sagte Tuchel, nachdem Turpin im Rückspiel unter anderem zwei umstrittene Elfmeter gegen Bayern gepfiffen hatte und Tuchel in der Schlussphase Gelb-Rot sah. Normalerweise würde er nichts über die Schiedsrichter sagen, "aber heute war es schon sehr auffällig, welch schwache Entscheidungsfindung er da hatte." 

04:44 Uhr

Bondscoach reagiert auf enttäuschendes Japan-Remis

Ronald Koeman mahnte die Niederlande zur Demut. Natürlich war der Bondscoach über den spät verspielten Sieg beim WM-Auftakt gegen Japan alles andere als glücklich. Als einen Fehlstart wollte der Fußball-Europameister von 1988 das 2:2 (0:0) am Sonntag in Dallas aber nicht verstanden wissen. "Wir denken oft, dass wir die Niederländer sind und jeden leicht besiegen können", sagte Koeman: "Aber Japan ist eine großartige Mannschaft."

Zwei Mal war die Elftal gegen den viermaligen Asienmeister in Führung gegangen. Die Tore von Kapitän Virgil van Dijk (51.) und Crysencio Summerville (64.) reichten trotzdem nicht zum Start nach Maß. Keito Nakamura (57.) und Daichi Kamada (88.) glichen für Japan aus.

"Wenn man zweimal in Führung liegt und nicht gewinnt, ist das schon ein bisschen enttäuschend", sagte Koeman. Mit dem Ergebnis konnte der 63-Jährige trotzdem leben, auch wenn der dreimalige Vize-Weltmeister in den kommenden Spielen der Gruppe F gegen Schweden und Tunesien unter Zugzwang steht. "Auch Japan hatte jede Menge Chancen. Es war von beiden Seiten ein erstklassiges Spiel." Seine Mannschaft habe "alles gegeben und zeitweise sehr gut gespielt", befand Koeman.

04:12 Uhr

Spaniens Superstar droht Bankplatz

Spaniens genesener Superstar Lamine Yamal wird im Auftaktspiel des Europameisters bei der Fußball-WM wohl zunächst nur auf der Bank sitzen. "Die Fitness-Coaches sagen, Lamine Yamal ist bereit, morgen zu spielen. Man weiß nie, Fußball ist ein riskantes Spiel. Aber er ist bereit. Vielleicht nicht für 90 Minuten. Aber er kann am Spiel teilnehmen", sagte Nationaltrainer Luis de la Fuente vor der Partie am Montag (18 Uhr/ARD, MagentaTV und bei ntv.de im Liveticker) in Atlanta gegen Neuling Kap Verde.

Yamal, 18 Jahre alter Offensivkünstler des FC Barcelona, hatte sich Ende April eine Oberschenkelverletzung zugezogen und war erst kürzlich ins Mannschaftstraining des Nationalteams zurückgekehrt. De la Fuente will derweil abwarten, wie das Spiel gegen den krassen Außenseiter läuft. In jedem Fall sei Yamal "bereit, ein paar Minuten zu spielen. Unser medizinisches Team hat dem zugestimmt, sonst wäre er gar nicht auf der Bank."

02:13 Uhr

WM-Teilnehmer im Reisechaos: Flugzeug darf nicht fliegen

Reisechaos zum Start in die WM: Uruguays Nationalmannschaft hat erst mit Verspätung aus dem Teamcamp in Mexiko zum Spielort ihres WM-Auftaktes gegen Saudi-Arabien in Miami/USA fliegen können. Das für die "Celeste" vorgesehene Flugzeug habe keine Genehmigung für die Reise in die USA erhalten, wie Medien in Uruguay berichten.

Der uruguayische Fußball-Verband AUF teilte am Sonntag mit, dass sich die Abreise aus Cancun "aufgrund von Problemen, die außerhalb des Einflussbereichs der AUF liegen" verzögert habe. Mit einer anderen Maschine traten Trainer Marcelo Bielsa und seine Spieler um Federico Valverde von Real Madrid dann am Nachmittag (Ortszeit) doch noch die Reise nach Miami an.

"Gut, jetzt geht’s los. Wir fahren nach Miami", hieß es auf dem X-Account der Nationalmannschaft zu Bildern, auf denen die Spieler das Flugzeug betreten. Die zunächst für 18.45 Uhr geplante Pressekonferenz mit Bielsa vor dem Spiel gegen Saudi-Arabien wurde auf 20 Uhr (jeweils Ortszeit) verschoben.

00:32 Uhr

Bus brennt, Messerstechereien: Krawalle nach Knicks-Sieg in New York

Die Feierlichkeiten nach dem ersten NBA-Titel der New York Knicks seit 53 Jahren sind von Ausschreitungen überschattet worden. Nach Angaben eines Sprechers der New Yorker Polizei wurden in der Nacht 63 Menschen festgenommen. Zehn Polizeibeamte wurden verletzt, wie es in übereinstimmenden Medienberichten hieß. Zudem wurde ein Bus in Brand gesetzt und es kam zu mehreren Messerstechereien. Ein 17-Jähriger wurde angeschossen, mehrere Polizeifahrzeuge wurden beschädigt.

Tausende Fans hatten nach dem 94:90 der Knicks bei den San Antonio Spurs im fünften Finalspiel die Straßen Manhattans geflutet. Nach friedlichen Feierlichkeiten kam es dann später rund um den Madison Square Garden und den Times Square zu Sachbeschädigungen, Angriffen auf Polizeikräfte und mehreren Gewalttaten.

Bürgermeister Zohran Mamdani verurteilte die Ausschreitungen: "Die überwiegende Mehrheit der New Yorker hat angemessen gefeiert. Einige wenige taten dies nicht. Wir haben immer wieder betont, dass wir, egal wie begeistert wir sind, Gewalt weder gegenüber Polizisten noch gegenüber anderen tolerieren werden."

23:30 Uhr

"Aufs Maul hauen können": "Dämlicher" Klopp kriecht bei Nagelsmann zu Kreuze

Eine flapsige Bemerkung von Jürgen Klopp auf Kosten von Bundestrainer Nagelsmann sorgte in den vergangenen Tagen für Ärger. Im Anschluss an das erste Gruppenspiel findet der Ex-Liverpool-Trainer deutliche Worte – vor allem über sich selbst.

"Dämlicher" Klopp kriecht bei Nagelsmann zu Kreuze

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21:57 Uhr

Nagelsmann gibt Update nach Musiala-Auswechslung

Nach der frühzeitigen Auswechslung von Mittelfeldspieler Jamal Musiala beim gelungenen deutschen WM-Auftakt gegen Curaçao (7:1) hat Bundestrainer Julian Nagelsmann schnell Entwarnung gegeben. "Ich habe ihn nicht ausgewechselt wegen einer Verletzung", sagte der 38-Jährige in der ARD. Es sei "nix Schlimmes", ergänzte Nagelsmann, obwohl sich Musiala während der Begegnung dehnte und auch an sein Bein fasste. "Das ist relativ normal bei ihm, dass er muskulär mal was spürt."

Außerdem berichtete Nagelsmann von einem kurzen Gespräch bei der Auswechslung des Bayern-Profis. "Ich bin noch fit, warum muss ich runter?", habe Musiala ihn gefragt. Der Trainer habe sich bewusst für den Wechsel in der 64. Minute entschieden, "weil wir auch andere Spieler im Kader belohnen wollen - wie Deniz in dem Fall jetzt". Der eingewechselte Undav vom VfB Stuttgart erzielte ebenso einen Treffer beim souveränen Sieg in Houston wie Musiala.

21:15 Uhr

Curacao ist das neue Brasilien: Nur einmal gewann Deutschland höher

Höher hat Deutschland bei Fußball-Weltmeisterschaften nur einmal gewonnen: Das 7:1 in Houston gegen Außenseiter Curaçao war der zweithöchste DFB-Erfolg in der langen Geschichte des Turniers. Bei der WM 2002 in Japan und Südkorea hatte die Nationalmannschaft zum Auftakt mit 8:0 gegen Saudi-Arabien gewonnen. Ein 7:1 war zudem im Halbfinale des Turniers 2014 gegen Gastgeber Brasilien geglückt - am Ende feierte Deutschland den WM-Titel.

Die höchsten deutschen WM-Siege:

WM 2022: Deutschland – Saudi-Arabien 8:0 (Vorrunde)

WM 2026: Deutschland - Curaçao 7:1 (Vorrunde)

WM 2014: Deutschland - Brasilien 7:1 (Halbfinale) 

WM 1978: Deutschland - Mexiko 6:0 (Vorrunde)

WM 1954: Deutschland - Türkei 7:2 (Entscheidungsspiel)

20:15 Uhr

"Werde schon genug gehasst": Auf diesen Job hat Mbappé gar keine Lust

Eine Zukunft als Trainer kann sich Frankreichs Starstürmer Kylian Mbappé vorstellen. Den Einstieg in die Politik als möglicher Präsident seines Landes wies der Kapitän der Équipe Tricolore hingegen sofort zurück. "Nein, keine Sorge, ich rede nicht davon, Präsident der Republik zu werden. Das sagen mir ziemlich viele Leute, aber das steht nicht auf meinem Plan. Ich werde schon so genug gehasst", sagte der 27-Jährige in einem Interview der Zeitung "Le Parisien" mit einem Lachen.

Macron muss also einen Konkurrenten weniger fürchten. Der 48-Jährige und Mbappé laufen sich immer wieder über den Weg. Egal, ob bei Ehrungen oder wie zuletzt in Clairefontaine, als Frankreichs Präsident gemeinsam mit seiner Frau Brigitte Macron im Trainingslager vorbeischaute und dem Team viel Glück auf seiner WM-Mission wünschte.

19:09 Uhr

"Noch"-Bundestrainer Nagelsmann reagiert gelassen auf Klopp-Spruch

Bundestrainer Julian Nagelsmann hat die Debatte um Aussagen der TV-Experten Thomas Müller und Jürgen Klopp zu seiner Zukunft gelassen genommen. "Am Ende ist es mein Job jetzt, die Mannschaft so einzustellen, dass wir ein gutes Turnier spielen. Und wir dann auch in der Lage sind, nach der WM weiterhin gute Spiele zu machen", sagte Nagelsmann in der ARD unmittelbar vor dem Turnierstart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Curaçao.

Ex-Weltmeister Müller und Klopp hatten beim WM-Eröffnungsspiel für Aufsehen gesorgt. Als es um die deutsche Aufstellung gegen Curaçao gegangen war, sagte Klopp: "Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf" - und schob dann ein "noch" hinterher. Zudem hatten beide angeregt, wegen der langen Verletzungspause von Jamal Musiala auf Deniz Undav als Zehner zu setzen. Klopp relativierte diese Aussage später.

Scharfe Kritik an dem "Noch"-Spruch äußerte Stefan Effenberg. "Das geht nicht, er spricht vor einem Millionen-Publikum", sagte der 57-Jährige in der Sport1-Sendung "Doppelpass". "So einen Spruch kannst du mit einem Bierchen an der Bar machen, wenn du allein bist. Aber nicht vor einem Millionen-Publikum, das ist ein absolutes No-Go."