Der Sport-TagNeujahrsspringen der Vierschanzentournee gerettet
Der Deutsche Skiverband (DSV) und der Skiclub Partenkirchen haben sich in ihrem Finanzstreit über das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee außergerichtlich geeinigt, der für Dienstag geplante Gütetermin vor dem Landgericht München I fällt damit aus. Wie der DSV am Montag mitteilte, habe man "eine gemeinsame und tragfähige Lösung" gefunden. Bei dem Streit war es um die Finanzierung der Traditionsveranstaltung gegangen.
Im Terminplan 2026/27 des Weltverbandes FIS war Garmisch-Partenkirchen anders als die anderen Tournee-Orte nicht explizit aufgeführt worden. Eine Eskalation des Streits zwischen Klub und Verband hätte im schlimmsten Fall dazu führen können, dass die Tournee einen neuen Ausrichter und/oder neuen Namen benötigt.
"Wir haben in den vergangenen Wochen immer wieder betont, dass wir überzeugt sind, die noch offenen Fragestellungen gemeinsam lösen zu können. Diese Zuversicht hat sich bestätigt", sagte DSV-Vorstand Andreas Schlütter: "Deshalb freuen wir uns, dass die Ampeln nun auf grün stehen und wir den Fokus wieder vollständig auf die sportliche Vorbereitung richten können." Der SCP, der die Infrastruktur stellt und die Ticketeinnahmen verbucht, hatte höhere finanzielle Zuwendungen vom DSV gefordert. Der Verband nimmt die Gelder über die TV-Vermarktung sowie die Werberechte ein.