Formel1

Russell warnt nach Sprint-QualiMercedes dominiert neue Formel-1-Ära auch in China

13.03.2026, 09:55 Uhr
00:00 / 02:25
Formula-One-F1-Chinese-Grand-Prix-Shanghai-International-Circuit-Shanghai-China-March-13-2026-Mercedes-George-Russell-celebrates-taking-pole-position-for-the-sprint-race-REUTERS-Maxim-Shemetov
George Russell schwebt über den Dingen. (Foto: REUTERS)

Kurz nach dem actionreichen Auftakt in Australien macht die Formel 1 in Shanghai Station. Mercedes wirkt erneut unschlagbar. Max Verstappen fährt erneut hinterher, bei einem anderen Ex-Weltmeister geht der Aufwärtstrend weiter.

Auftaktsieger George Russell gibt auch beim Formel-1-Gastspiel in China das Tempo vor. Der britische Mercedes-Pilot holte sich nach der Trainingsbestzeit auch Startplatz eins für das Sprintrennen am Samstag (4 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de). Russell verwies seinen italienischen Teamgefährten Kimi Antonelli auf Rang zwei. "Das Auto hat sich supertoll angefühlt", schwärmte der 28-Jährige und warnte: "Wir arbeiten an einer Verbesserung des Starts, in Melbourne war es spannender, als wir es uns gewünscht hätten."

Als Dritter startet Titelverteidiger Lando Norris im McLaren in den Sprint. Vierter ist Ferrari-Pilot Lewis Hamilton. Im Vorjahr hatte der Rekordchampion das Kurzrennen über 100 Kilometer in Shanghai gewonnen.

Russell hatte den actionreichen Saisonstart in Australien vor seinem Stallrivalen Antonelli für sich entschieden. Hinter dem Mercedes-Team folgt die Konkurrenz auch in China mit deutlichem Rückstand. Mit Ferrari und McLaren scheinen sich jedoch zwei Verfolger zu etablieren. Der viermalige Weltmeister Max Verstappen, ein lautstarker Kritiker des neuen Reglements, musste sich im Red Bull mit Startplatz acht begnügen.

Erneut zahlreiche Teams mit Problemen

Der neue Audi-Werksrennstall sortierte sich wie in Melbourne im Mittelfeld ein. Nico Hülkenberg fuhr in der Sprint-Qualifikation auf den elften Platz. Der Brasilianer Gabriel Bortoleto belegte Rang 14.

Vor dem zweiten Saisonlauf am Sonntag (8 Uhr/Sky und im Liveticker auf ntv.de) hatten mehrere Teams erneut Probleme mit den neuen Autos und konnten nur Teile des geplanten Programms absolvieren. Neuling Arvid Lindblad von den Racing Bulls musste am Vormittag seinen Dienstwagen im einzigen Training schon nach sechs Runden mit einem Defekt abstellen. Sergio Perez konnte im Cadillac nicht an der Sprint-Quali teilnehmen.

Nach einer großen Regelreform haben sich nicht nur die Boliden deutlich verändert, sondern auch die Antriebseinheiten. Die neuen Motoren beziehen zu gut 50 Prozent Leistung vom Verbrenner und zu fast 50 Prozent aus der Batterie, die wieder geladen werden muss.

Quelle: ntv.de

Ferrari (Formel-1)Lewis HamiltonFormel 1Max VerstappenMercedes AMGRed Bull Racing