Formel1

F1-Vertrag endet nach der Saison Vettel schließt Ferrari-Abschied nicht aus

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Seit 2015 fährt Vettel für Ferrari - bislang noch nicht mit dem gewünschten Erfolg.

(Foto: imago images/Insidefoto)

Nach der Saison 2020 läuft Sebastian Vettels Vertrag bei Ferrari aus. Wechselt der Vierfach-Weltmeister danach zu einem anderen Formel-1-Team? Nach einem ernüchternden Jahr 2019 ist der Deutsche nicht mehr unumstritten bei der Scuderia. Der 32-Jährige nennt ein prominentes Beispiel.

Ex-Weltmeister Sebastian Vettel schließt einen Wechsel von Ferrari zu einem anderen Formel-1-Rennstall nach dem Ende der anstehenden Saison nicht aus. "Kann man schon, es gibt ja genug Beispiele, die das belegen, auch als Deutscher", sagte der Heppenheimer in einem Interview mit der "Sport Bild" auf die Frage, ob man nach Ferrari noch mal für ein anderes Team fahren könnte: "Der Michael (Schumacher, Anm. d. Red.) ist ja danach noch woanders gefahren, wenn ich mich richtig erinnere."

Wie sein Idol Schumacher damals sollte Vettel die Scuderia wieder zurück auf den Formel-1-Thron führen, am 15. März (Sonntag, 6.10 Uhr/RTL und im Liveticker bei ntv.de) startet er in Australien nun in seine sechste Saison mit dem Traditionsteam. Doch auch wenn es für Vettel wieder nicht zum Titel reichen sollte, will er seine Karriere auch über das Vertragsende bei Ferrari hinaus fortsetzen. "Es gibt keine Anzeichen und keinen Grund, warum ich nicht weitermachen könnte oder sollte", sagte er. Gleichwohl hat sich Vettel in der Winterpause mit einem möglichen Karriereende beschäftigt. Zumal eine Verlängerung seines Kontrakts nach der enttäuschenden Vorsaison nicht selbstverständlich erscheint.

Vettel ist nicht mehr die Nummer Eins bei den Roten

"Ich hatte im Winter ein bisschen Zeit und habe die Zeit intensiv in der Hinsicht genutzt, mich damit auseinanderzusetzen", sagte er, "und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich das auf jeden Fall noch will und dass ich Spaß daran habe." Vettels Kontrakt mit der Scuderia läuft Ende 2020 aus. 2019 war kein gutes Jahr für den 32-Jährigen, der seinen Nummer-Eins-Status im Laufe der Saison einbüßte. Am Ende landete der Heppenheimer nur auf Rang fünf in der WM und damit auch hinter seinem jungen Teamkollegen Charles Leclerc. Der Kontrakt des Monegassen läuft noch bis 2022.

Nach den eher enttäuschend verlaufenden Testfahrten zuletzt in Barcelona hatte sich Vettel zu keiner detaillierteren Prognose für die neue Saison hinreißen lassen. Sein neuer Dienstwagen mit der Typbezeichnung SF1000 sei im Vergleich zum letzten Jahr aber "auf jeden Fall ein Schritt nach vorne", hatte der Weltmeister der Jahre 2010 bis 2013 gesagt. Ferrari hofft trotz des großen Abstands zu Mercedes, der sich auf der Strecke in Katalonien zeigte, bereits ab dem ersten Rennen in Australien konkurrenzfähig mit Serien-Champion Lewis Hamilton zu sein.

Quelle: ntv.de, tsi/sid