Opta-Simulation ganz eng

WM-Halbfinals bringen Supercomputer an seine Grenzen

Video poster
00:00 / 03:13
14.07.2026 | 15:01 Uhr
Der Showdown der weltbesten Fußballnationen steht an. Wer erreicht das Finale, wer wird Weltmeister? Die Analysten von Opta bemühen ihren Supercomputer - und demnach wird es superspannend.

100 von 104 Partien der Fußball-Weltmeisterschaft sind gespielt. Alles kommt nun zusammen bei den Halbfinal-Duellen der Top Vier der FIFA-Weltrangliste: Frankreich, Spanien, England und Argentinien - nur einer kann am Ende Weltmeister werden.

Macht der Titelverteidiger aus Südamerika erneut das Rennen? Oder Frankreich, Weltmeister von 2018 und Vizeweltmeister von 2022? Wird es Spanien, der Weltmeister von 2010? Oder kann England mit Thomas Tuchel die 60 titellosen Jahre beenden? Der Supercomputer des Sportdaten-Analysten Opta hat errechnet, welche Nation am Ende die Trophäe in die Höhe strecken wird.

Aber die vier Teams bringen ihn in 25.000 Durchgängen ganz schön an seine Grenzen. Während er korrekt vorhergesagt hat, dass die vier Nationen ins Halbfinale einziehen, wird es jetzt deutlich enger. Am wahrscheinlichsten wird demnach Frankreich den Titel gewinnen. Es wäre der vergoldete Abschied für den scheidenden Trainer Didier Deschamps. Allerdings beträgt die Wahrscheinlichkeit auch nur 34 Prozent.

Erst einmal müssen Kylian Mbappé und Co. an Spanien vorbei (21 Uhr/ZDF, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker). Dem Opta-Computer zufolge erreichen die Franzosen mit 57,7 Prozent Wahrscheinlichkeit zum dritten Mal in Folge das WM-Finale. Spaniens Wahrscheinlichkeit, ins Endspiel einzuziehen, liegt demnach bei 42,3 Prozent.

Weltmeister aus dem ersten Halbfinale?

Die Opta-Simulation glaubt zudem daran, dass der neue Weltmeister wahrscheinlich aus diesem ersten zu spielenden Halbfinale kommt. Denn Spanien ist demzufolge immer noch der Zweitplatzierte im Rennen um den Titel - 23,4 Prozent Wahrscheinlichkeit besteht, dass die Iberer Weltmeister werden.

64 Teams bei WM sichern "gerissenem Infantino" die Macht

Video poster

Während das erste Halbfinale also noch einen leichten Favoriten - Frankreich - hat, ist das zweite Halbfinale zwischen England und Argentinien (Mittwoch, 21 Uhr/ARD, MagentaTV und im ntv.de-Liveticker) eine superknappe Kiste. Eine Wahrscheinlichkeit von 50,9 Prozent errechnete der Opta-Computer, dass England das Finale erreicht - es wäre das erste seit dem WM-Titel 1966. Titelverteidiger Argentinien hat demnach eine Wahrscheinlichkeit von 49,1 Prozent, den erneuten Finaleinzug zu schaffen.

Dem Supercomputer zufolge wird es für Lionel Messi und Co. nichts mit der Titelverteidigung. Nur 20,6 Prozent entfallen auf Argentinien, etwas wahrscheinlicher ist demnach mit 21,9 Prozent der Titel für England. Mit hohen Siegen ist der Simulation zufolge also nicht zu rechnen, die Spiele dürften eng ausfallen.

Verwendete Quellen: ntv.de, ara