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Die wichtigsten WM-Organisatoren von links nach rechts: Horst R. Schmidt, Theo Zwanziger, Franz Beckenbauer und Wolfgang Niersbach.
Die wichtigsten WM-Organisatoren von links nach rechts: Horst R. Schmidt, Theo Zwanziger, Franz Beckenbauer und Wolfgang Niersbach.(Foto: dpa)
Freitag, 16. Oktober 2015

Beckenbauer, Niersbach, Zwanziger: Das Organisationskomitee der WM 2006

Franz Beckenbauer war erst Chef des Bewerbungskomitees für die Fußball-WM 2006 und dann OK-Chef. Der "starken Mannschaft", der Beckenbauer vertraute, gehörten neben DFB-Präsident Wolfgang Niersbach auch dessen Vorgänger Theo Zwanziger an.

Die wichtigsten Personen des Organisationskomitees der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland hießen Franz Beckenbauer, Horst R. Schmidt, Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach. Vorsitzender des OK war Beckenbauer. "Wie auf dem Platz braucht man eine starke Mannschaft. Die hatten wir in der Bewerbung, und die haben wir auch jetzt für die WM selbst", sagte er damals.

Schmidt, Zwanziger und Niersbach waren jeweils Vizepräsidenten. Ihre Aufgaben innerhalb des Organisationskomitees waren klar verteilt. Schmidt, der damals Generalsekretär des Deutschen Fußball-Bundes war, verantwortete Kernbereiche wie Turnier-Organisation, Städte und Stadien, Hotel- und Unterbringungsfragen, Transport, Verkehr und Ticketing. Schmidt war auch zentraler Ansprechpartner des Weltverbandes in der Gesamtorganisation.

Zwanziger, damals Geschäftsführender DFB-Präsident, war für Finanzen, Personal und Recht verantwortlich. Niersbach, mittlerweile DFB-Präsident, war damals für die gesamte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des OK zuständig.

Zweimal im Jahr mussten Beckenbauer und seine Vizepräsidenten dem
achtköpfigen Aufsichtsrat berichten. Dieser wurde vom damaligen DFB-Präsidenten Gerhard Mayer-Vorfelder geführt. Mitglieder des Gremiums waren unter anderem der damalige Bundesinnenminister Otto Schily, der jetzige IOC-Präsident Thomas Bach und Günter Netzer.

Quelle: n-tv.de