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Fifa kürt Weltfußballer Griezmann fordert Superstars heraus

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Cristiano Ronaldo und Antoine Griezmann standen sich im Juli 2016 im EM-Finale gegenüber. Jubeln konnte am Ende Ronaldo.

(Foto: picture alliance / dpa)

Wer wird Weltfußballer des Jahres 2016 der Fifa? Die Antwort auf diese Frage ist nicht wirklich spannend. Heute Abend fällt in Zürich die Entscheidung zwischen zwei üblichen Verdächtigen und einem Underdog. Einer von ihnen sticht jedoch heraus.

Die Fifa hat sich einen neuen Namen für ihre Weltfußballer-Wahl ausgedacht. In Zürich wird am Montag ab 18.30 Uhr der Gewinner bei den "The Best Fifa Football Awards" als bester Profi 2016 gekürt. Anders als bisher wird der Ballon d'Or nicht mehr im Verbund mit der französischen Zeitung "France Football" vergeben. In der Siegerliste wird es aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch keinen neuen Namen geben.

Der Favorit

Cristiano Ronaldo hat keine Zweifel. Er ist der beste Fußballer der Welt. Und er holt sich dafür eine Trophäe nach der anderen ab. Platz zwei am Montagabend in Zürich wäre für den Portugiesen eine Pleite. 2016 war schließlich sein Jahr: Siege in der Champions League und bei der Klub-WM, dazu der ersehnte EM-Erfolg mit Portugal, der das ständige Scheitern im Nationaltrikot vergessen machte. Seine Tränen in der Finalnacht in Paris sind unvergessen. Stolz präsentierte er seine private Trophäensammlung an der Seite der Real-Legenden Zinedine Zidane, Ronaldo und Luis Figo auf dem Rasen des Estadio Bernabeu in Madrid.

Der Titelverteidiger

Lionel Messi war schon fünfmal Weltfußballer. So oft wie kein anderer. Im Privatduell mit Cristiano Ronaldo dürfte es für den argentinischen Superstar diesmal kaum reichen - trotz des spanischen Meistertitels in der Primera Division. In der Champions League kam das Aus im Viertelfinale. Und im Nationaltrikot setzte es bei der Copa America Centenario wieder einmal eine bittere Finalniederlage. Anschließend wollte Messi nicht mehr für die Albiceleste spielen, hat diesen Entschluss aber revidiert. Neben dem Platz war sein 2016 von der Verurteilung im Steuerprozess überschattet. Bereits zum zehnten Mal in Folge ist er bei der Fifa-Wahl unter den Top drei.

Der Außenseiter

Antoine Griezmann könnte Franck Ribéry fragen - oder Manuel Neuer. Die Profis des FC Bayern kamen bei den Weltfußballer-Wahlen 2013 und 2014 auf den dritten Rang, jeweils hinter den unbesiegbaren Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. Bei der EM begeisterte der kleine Franzose die Grande Nation und wurde mit sechs Treffern Torschützenkönig. Mit Atlético Madrid stürmte er gegen den FC Bayern ins Finale, verlor dieses aber gegen Ronaldos Real. Kritiker der Wahl meinen, dass der dritte Rang angesichts der Übermacht der Superstars ohnehin das Beste ist, was ein Spieler erreichen kann, der nicht Messi oder Ronaldo heißt.

Quelle: n-tv.de, Arne Richter und Florian Lütticke, dpa

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