Fußball

Gomez und zwei Punkte verloren SC Freiburg bricht Stuttgart spät das Herz

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Der VfB Stuttgart erlebte eine Fußball-Achterbahnfahrt gegen Freiburg - mit doppelt bitterem Ende.

(Foto: dpa)

Das Bundesliga-Heimspiel gegen den SC Freiburg beginnt für den abstiegsgefährdeten VfB Stuttgart verkorkst und endet richtig bitter. Zwar dreht der VfB den frühen Rückstand nach der Pause. Doch dann fliegt erst Mario Gomez mit Blitz-Gelb-Rot, ehe Freiburg die VfB-Siegträume zertrümmert.

Der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart findet keinen Weg aus der sportlichen Krise. Im Baden-Württemberg-Duell gegen den SC Freiburg kamen die Schwaben nicht über ein 2:2 (0:1) hinaus. Linksverteidiger Emiliano Insua (75.) und Daniel Didavi (83.) trafen für die Stuttgarter, die den Sieg aber verspielten und Mario Gomez noch mit Gelb-Rot (89.) verloren. Freiburgs Janik Haberer hatte mit seinem frühen Treffer (4.) die Gäste in Führung gebracht. Zum Remis traf Florian Niederlechner in der Nachspielzeit.

VfB-Trainer Markus Weinzierl musste zunächst mit ansehen, wie seine Elf vor 51.908 Zuschauern nach dem ersten Torschuss der Freiburger in Rückstand geriet. Ein Zuspiel von Lucas Höler passte Nils Petersen auf Haberer. Der Mittelfeldspieler vollstreckte aus rund 20 Metern ins linke untere Eck.

Allgemeine Stuttgarter Verunsicherung

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Beide Teams agierten mit viel Einsatz und versuchten primär, sich zum Sieg im Abstiegsduell zu kämpfen.

(Foto: imago/Hartenfelser)

Anders als der Mannschaft von Christian Streich, die ebenfalls nach der Winterpause noch punktlos war, war den Gastgebern die Verunsicherung deutlich anzumerken. Freiburg stand in der Defensive sicher und hatte durch Höler (21.) eine weitere gute Chance.  Beim VfB häuften sich die Fehlpässe. Die Offensivbemühungen blieben meist Stückwerk. Nennenswerte Ausnahmen: Hertha-Leihgabe Alexander Esswein zwang nach einem dynamischen Alleingang SC-Torwart Alexander Schwolow zur Parade, ein Abschluss aus der Drehung von Kapitän Christian Gentner ging vorbei.

Weinzierl hatte seine Startelf im Vergleich zum 1:4 beim FC Bayern nur auf einer Position verändert. Verteidiger Benjamin Pavard kehrte nach auskuriertem Muskelbündelriss zurück. Der frühere Nationalstürmer Mario Gomez verfolgte von draußen die enttäuschende erste Hälfte der Stuttgarter. Erneut hatten die schnelleren Anastasios Donis und Nicolás Gonzalez den Vorzug bekommen. Nach der Pause kam Gomez dann für Donis, auch der eingewechselte Spielgestalter Daniel Didavi sollte den Angriff stärken (58.). Zu den auffälligeren Spielern gehörte Esswein. Der Flügelspieler bereitete auch die Ausgleichschance für Gonzalez vor - doch der Argentinier schoss über das Tor.

Chancen auf beiden Seiten

Auf der anderen Seite hatte schon nach wenigen Sekunden nicht viel gefehlt - und Höler hätte für einen perfekten Wiederbeginn der Freiburger gesorgt. Auch Vincenzo Grifo bekam die Möglichkeit, nachzulegen (53.). Doch dann ließ Insua die Gastgeber jubeln. Gonzalez ließ den Ball abprallen, sein argentinischer Landsmann drosch ihn ins Netz.

Der VfB machte weiter Druck. Die Freiburger konnte sich nicht befreien. Der eingewechselte Didavi nutzte die Passivität der Gäste und traf nach Vorlage von Nicolas Gonzalez mit einem Linksschuss zur umjubelten Führung. Doch die Stuttgarter brachten den Sieg nicht über die Zeit. Niederlechner ließ am Ende die Freiburger jubeln.

Quelle: n-tv.de, cwo/dpa

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