Schweiz siegt nach "Impfaffäre"

Spanien wackelt nach Yamal-Schlenzer - wird aber nicht bestraft

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Lamine Yamal schießt - und trifft. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
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03.10.2026 | 23:06 Uhr
Und auch im 41. Spiel unbezwingbar: Spanien marschiert weiter durch die Nations League. Der Fußball-Weltmeister führt zwar lange gegen Tschechien, braucht am Ende aber doch noch starke Nerven. Die Schweiz lässt sich derweil nicht ausbremsen.

Erst gezaubert, dann gezittert: Auch dank seines Jungstars Lamine Yamal hat Spanien seinen Erfolgslauf fortgeführt. In Oviedo setzte sich der Weltmeister nach einer lange dominanten Vorstellung sowie einigen Wacklern in der Schlussphase mit 3:1 (2:0) gegen Tschechien durch und baute seine makellose Bilanz in der Nations League mit dem dritten Sieg in Gruppe A3 aus.

Nach den überzeugenden Siegen in England (3:2) und gegen Kroatien (4:1) lieferte Spanien zunächst wieder eine Show, das Team ist seit 41 Spielen unbesiegt. Yamal sorgte früh für das erste Highlight, als er mit einem traumhaften Schlenzer traf (6.). Es folgte ein Spiel auf ein Tor: Spanien erspielte sich Chance um Chance, ehe Kapitän Rodri aus dem Rückraum mit der Innenseite erhöhte (35.). Yamal blieb zur Pause draußen.

Aus dem Nichts sorgte Jiri Slama für Spannung (69.). Und beinahe hätte Torhüter David Raya den Tschechen den Ausgleich geschenkt, nach einem verunglückten Pass des Schlussmanns war der Abschluss von Ondrej Lingr (72.) zu harmlos. Der Treffer zum 2:2 von Ryan Naderi (79.) zählte aufgrund eines Foulspiels nicht. Tschechiens Kapitän Ladislav Krejci sah wenig später die Gelb-Rote Karte (85.), Mikel Merino entschied das Spiel (89.).

Verzichten musste Trainer Luis de la Fuente auf Fabian Ruiz. Der Profi von Paris Saint-Germain war vor der Partie abgereist, um bei der Geburt seines ersten Kindes dabei zu sein. Ob er am Dienstag (20.45 Uhr/DAZN) in Split für das Nations-League-Rückspiel gegen Kroatien wieder zur Verfügung stehen wird, blieb zunächst offen.

"Impfaffäre" bremst nicht

Weiterhin unbeirrt von der "Impfaffäre" ist die Schweiz indes zum nächsten Erfolg marschiert. Im dritten Spiel in Gruppe B1 wahrten die Eidgenossen ihre makellose Bilanz und fuhren beim 2:1 (2:1) gegen Slowenien den dritten Sieg ein. Das Team von Trainer Murat Yakin führt die Gruppe damit komfortabel an und steht kurz vor dem Aufstieg in die Liga A.

Ohne Granit Xhaka und Breel Embolo, deren gefälschte Impf-Nachweise aufsehenerregend bekannt geworden waren, erwischte die Schweiz einen Fehlstart. Zan Vipotnik traf früh für die Gäste (2.). Die Antwort folgte schnell: Der slowenische Verteidiger Erik Hanza fälschte einen Schuss ab. Der Ball kullerte auf Torhüter Jan Oblak zu, der jedoch daneben griff. Die UEFA wertete den Slapstick-Treffer als Eigentor Hanzas (10.). Die Schweizer Führung besorgte Dan Ndoye noch vor der Pause (38.).

Auf die punktgleichen Verfolger Slowenien und Schottland (je vier Punkte) hat die Schweiz nun fünf Zähler Vorsprung. Nach dem kommenden Spieltag könnte der Schweiz der Gruppensieg bereits sicher sein. Am Dienstagabend (20.45 Uhr/DAZN) geht es gegen das noch punktlose Nordmazedonien.

Verwendete Quellen: ntv.de, ses/sid