Rückzug nach heftigem BeschussBericht: Rückeroberung von AKW Saporischschja scheiterteKurz nach Kriegsbeginn gelingt es russischen Truppen, das Kernkraftwerk Saporischschja zu besetzen. In einer Nacht im vergangenen Oktober versuchen ukrainische Elitekräfte offenbar, das Gelände zurückzuerobern. Doch sie treffen auf heftigen Widerstand. 08.04.2023
Atompriester und QuarzkristalleWie bewahrt man Informationen für mehr als 500 Jahre?Eine Bundesbehörde hat den Auftrag, die Informationen über den deutschen Atommüll für mindestens 500 Jahre aufzubewahren - für einen Zeitraum, den viele Speichermedien nicht überdauern werden, in dem sich sogar unsere Sprache massiv verändern wird. Wie soll das gehen?08.04.2023
Mindestens für ein JahrFDP will AKWs weiter betriebsbereit haltenIn genau einer Woche steigt Deutschland aus der Atomenergie aus. Der FDP ist das aber offenbar noch zu früh: Die Freien Demokraten fordern in einem Grundsatzpapier, die letzten verbliebenden AKWs noch länger in Bereitschaft zu halten.08.04.2023
Nach Besuch in KiewHabeck will Importeure von russischem Uran sanktionierenDer Import zahlreicher russischer Rohstoffe und Produkte ist bereits sanktioniert, Uran allerdings nicht. Daran will Wirtschaftsminister Habeck nun etwas ändern. Die Umstellung für Länder mit Atomkraft sein zwar groß, aber zumutbar, findet er. 05.04.2023
"Situation nicht verbessert"IAEA-Chef besorgt um Sicherheit im AKW SaporischschjaDie nukleare Sicherheit im Atomkraftwerk Saporischschja ist offenbar weiterhin gefährdet. Die militärischen Aktivitäten um das Gebiet hätten sogar zugenommen, so das Fazit nach der zweiten Inspektion der Internationalen Atomenergiebehörde. Nun soll ein Sicherheitskonzept erarbeitet werden.29.03.2023
Lemke verteidigt Atom-AusUnion hadert mit AKW-AbschaltungenDer Countdown zur Abschaltung der letzten drei deutschen Atomkraftwerke läuft. Einen Monat vor dem Ausstieg nennt die Union das Vorgehen "absurd". Die grüne Umweltministerin Lemke rechtfertigt den hart errungenen Beschluss. 19.03.2023
Leck in US-Atomkraftwerk1,5 Millionen Liter radioaktiv verseuchtes Wasser ausgetretenBereits im vergangenen Jahr bemerkt ein Unternehmen ein Leck in einem seiner Atomkraftwerke im US-Bundesstaat Minnesota, aus dem mit Tritium verseuchtes Wasser austritt. Die Öffentlichkeit wird aber erst Monate später informiert. Trotzdem wird entwarnt.17.03.2023
Bevölkerung um Mithilfe gebetenHochradioaktive Kapsel in Thailand verschwundenEs erinnert an einen ähnlichen Vorfall in Australien: Die thailändischen Behörden suchen derzeit fieberhaft nach einem radioaktiven Zylinder. Bei Kontakt mit dem darin enthaltenen Cäsium-137 drohen Krebs und andere schwere Krankheiten.14.03.2023
Abkoppelung vom GaspreisVon der Leyen will Europas Strompreise senkenGegen die Empfehlung Deutschlands legt die EU-Kommission eine Reform des europäischen Strommarktes vor. Kommissionschefin von der Leyen setzt dabei auf eine Abkoppelung vom Gaspreis. Frankreichs Vorschläge für die Förderung von Atomkraft sorgen für Ärger. 14.03.2023
Schäden "nicht unerheblich"Risse an zwei weiteren französischen AKWs entdecktErst vor wenigen Tagen beunruhigt ein größerer Leitungsriss im Atomkraftwerk Penly die Sicherheitsbehörde. Nun werden an zwei weiteren Reaktoren Abnutzungserscheinungen festgestellt. Die Behörde fordert den Betreiber auf, "mögliche weitere Fälle aufzuspüren".10.03.2023