IAEA: Kein Tschernobyl-KontaktNukleare Einrichtung bei Charkiw bombardiertSchon wieder soll in der Ukraine eine Atom-Forschungseinrichtung von der russischen Armee bombardiert worden sein. Die Behörden beschuldigen Moskau des "Nuklearterrorismus". Tschernobyl läuft derweil nur noch über Notstrom und die IAEA hat jegliche Kommunikation zur Atomruine verloren.11.03.2022
AKW-Beschuss in UkraineVerbände warnen vor "Spiel mit atomarem Feuer"Die russischen Angriffe auf Atomkraftwerke in der Ukraine machen nach Ansicht von Politikern und Umweltverbänden die atomare Gefahr erschreckend aktuell. Elf Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sei die Situation dort noch immer kritisch. Ein Festhalten an der Atomkraft wäre "haltlos und zynisch".10.03.2022
Atomenergiebehörde ist besorgtVerbindung zu weiterem AKW in Ukraine reißt abNachdem Russland Tschernobyl einnimmt, wird die Datenübertragung aus der Atomruine gekappt. Die Internationale Atomenergiebehörde gibt Entwarnung: Ein Stromausfall soll dafür verantwortlich sein. Nun aber verliert sie auch den Kontakt zu Europas größtem Atomkraftwerk Saporischschja.10.03.2022
Material ist sicher gelagertAtomruine Tschernobyl hat keinen Strom mehrDie russische Armee erobert am ersten Tag ihres Einmarsches in der Ukraine die Atomruine Tschernobyl. Seitdem sicher 210 Techniker und lokale Sicherheitsmitarbeiter das Gelände. Bei neuen Gefechten reißt nun anscheinend die Stromversorgung ab. Die internationale Atomenergiebehörde gibt aber Entwarnung. 09.03.2022
Sorge um Sicherheit des AKWMinister: Personal in Saporischschja wird gefoltertDie Situation am Atomkraftwerk Saporischschja ist seit Tagen unübersichtlich. Die russischen Besatzer hatten zuletzt den Kontakt mit der Internationalen Atomenergiebehörde stark eingeschränkt. Nun erhebt der ukrainische Energieminister schwere Vorwürfe.09.03.2022
Kohle- und AtomkraftKretschmann offen für LaufzeitverlängerungNach Bundeswirtschaftsminister Habeck und Bayerns Ministerpräsident Söder spricht nun auch dessen baden-württembergischer Amtskollege Kretschmann von möglichen Laufzeitverlängerungen für eigentlich besiegelte Energieformen. Noch ist es ein Konsens der Denkoffenheit.07.03.2022
"Drei bis fünf Jahre"Söder plädiert für längere Laufzeit der AtomkraftwerkeIn der Folge des Kriegs gegen die Ukraine bricht eine Debatte um die künftige Energieversorgung Deutschlands aus. Bayerns Ministerpräsident Söder macht sich für länger laufende Atomkraftwerke stark. Staatssekretär Kellner widerspricht und will einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien.07.03.2022
Russische Angriffe auf AKWs"Das ist psychologische Kriegsführung"In der Ukraine gibt es vier Kernkraftwerke mit insgesamt 17 Reaktoren. Doch erst durch den Angriff auf Saporischschja, das größte AKW Europas, rückte diese Gefahr des Ukraine-Krieges in den Vordergrund. Doch was bezweckt die russische Armee mit der Eroberung des Kraftwerks?06.03.2022Von Thomas Dudek
Für fünf ukrainische KraftwerkeMacron bastelt an Maßnahmen für AtomsicherheitDer Angriff auf das Atomkraftwerk Saporischschja im Süden der Ukraine stellt eine Gefahr für ganz Europa dar. Frankreichs Präsident Macron will deshalb bereits "in den nächsten Stunden" konkrete Vorschläge für die Sicherung der Meiler in dem umkämpften Land unterbreiten.05.03.2022
Längere Akw-Laufzeiten erwogenBayern prüft Aufschub des AtomausstiegsBayerns Wirtschaftsminister Aiwanger ist sich des Risikos durch Atomstrom durchaus bewusst - dennoch prüft er den Aufschub des Atomausstiegs zum Jahresende und sogar die erneute Inbetriebnahme eines abgeschalteten AKW. Sonst würde er lieber auf Kohle setzen - und auf mehr Windkraft mit anderen Abstandsregeln.04.03.2022