Summ, summ ist kein brumm, brummDie IAA schafft sich selbst abNicht PS, sondern Ökologie und E-Antrieb haben den Takt auf der größten Automesse der Welt vorgegeben. Langeweile war so programmiert. Statt echter Autos gab es Hightech und seelenlose Konzepte. Die große Show von früher suchten Auto-Fans vergeblich. Drei Lehren lassen sich aus der diesjährigen Veranstaltung ziehen.22.09.2019Von Helmut Becker
Umrüstung von DieselfahrzeugenAudi drohen ZwangsgelderBinnen zwei Wochen muss Audi einen Fahrplan vorlegen, wie alle im Zuge der Abgasmanipulationen beanstandeten Fahrzeuge in einen gesetzeskonformen Zustand gebracht werden. Andernfalls drohen Zwangsgelder. Der Autobauer gibt sich gelassen.15.09.2019
Wahn, Witz, WundertüteIn der Autobranche ist nichts, wie es warDie Rollen in der Autoindustrie waren immer klar verteilt: Opel schrieb rote Zahlen. VW steigerte lieber die Gehälter der Beschäftigten als jene seiner Aktionäre. Und BMW und Daimler trotzten einfach jeder Krise. Darauf war Verlass. Plötzlich ist alles anders. Der wundersame Wandel gerät immer mehr zu einer bösen Überraschung. 11.09.2019Von Helmut Becker
Ermittlungen dauern anKripo geht von natürlichem Tod Piëchs ausAm Sonntagabend bricht Ferdinand Piëch während eines Restaurantbesuchs plötzlich zusammen. Ärzte können dem 82-Jährigen nicht mehr helfen. Der Tod von "Mr. Volkswagen" ist nun Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen.28.08.2019
VW zum Weltkonzern gemachtFerdinand Piëch stirbt mit 82 JahrenFerdinand Piëch ist tot. Der langjährige Chef von VW und Porsche war Autonarr und genialer Ingenieur, ein großer Stratege und gefürchteter Intrigant. In Wolfsburg nannte man den Patriarchen auch "den Alten". Piëch wurde 82 Jahre alt.26.08.2019
Wegen verbotener Abgas-SoftwareSüdkorea verhängt Strafe gegen VWDer Diesel-Skandal holt den Volkswagen-Konzern auch in Fernost ein: In mehreren Modellen der Marken Volkswagen, Audi und Porsche wird eine verbotene Software entdeckt. Die Behörden in Südkorea greifen durch.20.08.2019
Abgasbetrug bei AudiStadler soll Millionenschaden verantwortenDie Anklage gegen den früheren Audi-Chef Stadler steht: Danach beziffert die Münchner Staatsanwaltschaft den Betrugsschaden durch manipulierte Diesel auf 27,5 Millionen Euro. Für den Ex-Manager geht es aber um mehr: Ein Prozess wird entscheiden, ob er erneut ins Gefängnis muss.09.08.2019
Wegen DieselaffäreEx-Audi-Chef Stadler angeklagtDie Staatsanwaltschaft München klagt den früheren Audi-Chef Stadler wegen seines Verhaltens in der Dieselaffäre an. Sie wirft ihm unter anderem Betrug vor: Stadler soll von den Manipulationen gewusst, den Verkauf betroffener Autos aber dennoch nicht gestoppt haben.31.07.2019
"2019 ist echte Bewährungsprobe"Neue Abgasmessung drückt Gewinn bei AudiAutobauer Audi lässt sich die Entwicklung von neuen Modellen und die Elektromobilität einiges kosten. Der Gewinneinbruch bei den Ingolstädtern liegt aber hauptsächlich am Abgasskandal und der Umstellung auf neue Messmethoden. Ein Transformationsplan soll den Trend nun stoppen.26.07.2019
Synergien im VW-Konzern nutzenAudi-Chef verspricht mehr RenditeEin scharfer Schwenk hin zu Elektroantrieben soll die angeschlagene VW-Tochter wieder auf Kurs bringen. "Nachhaltigkeit ist kein Nice-to-have mehr", sagt Audi-Chef Schot im Interview. Die Beschäftigten im Stammwerk Ingolstadt verfolgen die Pläne skeptisch.14.07.2019