Fall Aiwanger abgeschlossen?Auf dem Gillamoos hält Söders Schlussstrich nochSowohl der Ministerpräsident als auch sein Stellvertreter machen auf dem Volksfest Gillamoos nur Andeutungen zu den Flugblatt-Vorwürfen, getreu Söders Maßgabe vom Sonntag, "die Sache" sei abgeschlossen. Lange halten wird der Schlussstrich nicht, zu viele Fragen sind offen.04.09.2023Von Hubertus Volmer
"Entsetzliche Worte" Knobloch nimmt Aiwangers Entschuldigung nicht anIn der Flugblatt-Affäre meldet sich Freie-Wähler Chef Aiwanger bei Charlotte Knobloch. Sie habe ihm ihre Meinung ganz klar mitgeteilt, sagt sie. Die Entscheidung von Ministerpräsident Söder, ihn im Amt zu belassen, akzeptiere sie. 04.09.2023
Politologin zur Causa Aiwanger"Söder hatte keine andere Wahl, als ihn zu halten"Hubert Aiwanger bleibt bayerischer Wirtschaftsminister - diese Entscheidung gibt Ministerpräsident Söder am Vormittag bekannt. Er begründet das sorgfältig und trifft damit den Ton. Doch in Wahrheit hatte er kaum eine andere Wahl, wie die Politologin Jasmin Riedl im ntv.de-Interview sagt. 03.09.2023
"Rütteln an Grundfesten"Habeck hält Söders Festhalten an Aiwanger für keine gute IdeeIn München bleibt die große Erschütterung aus und Landeswirtschaftsminister Aiwanger im Amt. In Berlin finden SPD und Grüne deutliche Worte dafür, dass sie die Entscheidung für falsch halten.03.09.2023
Freie Wähler "gestärkt"Aiwanger sieht gescheiterte "Schmutzkampagne"Bayerns Landeswirtschaftsminister Aiwanger bleibt nach der Flugblattaffäre im Amt. In einer ersten Reaktion ist von Reue jedoch keine Rede, vielmehr wiederholt der Chef der Freien Wähler den Vorwurf, die Berichte seien Teil einer Kampagne gegen ihn. 03.09.2023
Flugblatt-Affäre um AiwangerDas sind die 25 Fragen und AntwortenWenige Tage nach Bekanntwerden der Flugblatt-Affäre schickt Bayerns Ministerpräsident Söder einen Katalog mit 25 Fragen an seinen Vize Aiwanger. Der Freie-Wähler-Chef soll beantworten, was die Hintergründe des antisemitischen Pamphlets sind. ntv.de dokumentiert sie im Wortlaut.03.09.2023
Nach Flugblatt-AffäreSöder hält an Aiwanger festBayerns Ministerpräsident Söder will seinen Stellvertreter Aiwanger trotz zahlreicher Vorwürfe in der Affäre um ein antisemitisches Flugblatt aus Schulzeiten aktuell nicht entlassen. Auf einer Pressekonferenz erläutert er die Entscheidung, Aiwangers Antworten auf 25 Fragen zu den Vorgängen werden veröffentlicht.03.09.2023
Kurzfristige PressekonferenzSöder gibt Entscheidung zu Aiwanger bekanntKann Bayerns Ministerpräsident Söder nach der Flugblatt-Affäre weiter mit Hubert Aiwanger zusammenarbeiten? Söder hatte das von Aiwangers Antworten auf 25 Fragen abhängig gemacht. Die Antworten liegen nun vor. Kurz vor einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz soll Söders Entscheidung bereits gefallen sein. 03.09.2023
Jurist über Aiwanger-Berichte"Dann hätte man den Uralt-Vorwurf nicht drucken dürfen"Nicht nur Hubert Aiwanger, auch die "Süddeutsche Zeitung" steht nach der Berichterstattung über die Flugblatt-Affäre in massiver Kritik. Der Medienrechtler Karl-Nikolaus Peifer hält die Veröffentlichung der Vorwürfe für zulässig. Grund dafür sind vor allem Aiwangers jüngste Wahlkampfauftritte. 02.09.2023
"Nicht untätig sein"Bayern plant Arzneimittel-StrategieFür viele Medikamente droht in Deutschland ein Mangel. Derzeit warnen Bundesgesundheitsminister, das Bundesinstitut für Arzneimittel, aber auch viele Pharmazeutiker vor einer angespannten Versorgungssituation. Bayern will deswegen mit mehreren Ländern Gegenmaßnahmen erarbeiten.02.09.2023