Brexit

51,9 Prozent der Briten stimmen am 23.Juni 2016 für einen Austritt aus der Europäischen Union. 48,1 Prozent der Beteiligten stimmen für den Verbleib . Das Referendum geht auf den konservativen Premierminister David Cameron zurück, der vehement für den Verbleib Großbritanniens in der EU warb und nach der Niederlage zurückgetreten war. Weil sich die Regierung und das britische Parlament nicht auf ein Vorgehen einigen können, droht dem Land und der EU ein chaotischer Brexit. Die EU-Kommission hält einen britischen EU-Austritt ohne Vertrag am 12. April für "ein wahrscheinliches Szenario".

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11.04.2019 19:20

DIW-Chef konstatiert Brexit-Aufschub ist "Gift für Wirtschaft"

Die zweite Verschiebung des Brexit-Termins lässt die Wirtschaft keinesfalls aufatmen. Die Galgenfrist bis zum 31. Oktober wird Unternehmen bremsen und Innovationen zurückhalten, sagt der Chef des Berliner Forschungsinstituts DIW Fratzscher. Für ihn ist der Aufschub lediglich ein "fauler Kompromiss".

11.04.2019 16:53

Neue Mehrheiten statt Brexit Wenn Briten wählen, zittert Manfred Weber

Die Verschiebung des Brexits macht eine britische Teilnahme an der Europawahl wahrscheinlich. Die Chance, dass Manfred Weber neuer Chef der EU-Kommission wird, ist dadurch geringer. Doch in Großbritannien könnte der Urnengang auch die pro-europäischen Kräfte stärken. Von Markus Lippold

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11.04.2019 10:41

"Brutaler Handelspartner" Trump findet EU zu streng mit Briten

Während sich viele Europäer fragen, ob die EU nicht zu zaghaft im britischen Hin und Her um den Brexit auftritt, sieht Donald Trump das ganz anders. Er verteidigt die Briten gegen eine Europäische Union, unter der auch die USA leiden. Der US-Präsident kündigt bereits Vergeltung an.

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11.04.2019 00:05

Macron stellt Bedingungen Chaos-Brexit ist wohl vom Tisch

Wieder ein Krisengipfel in Brüssel. Wieder geht es um den Brexit. Wieder keine Lösung? Doch: Es wird wohl noch etwas dauern, bis Großbritannien die EU verlassen kann. Das zeichnet sich ab. Was fehlt, ist ein konkretes Datum.