Brexit

Am 23. Juni 2016 stimmen 51,9 Prozent der Briten in einem Referendum für einen Austritt aus der Europäischen Union, 48,1 Prozent für den Verbleib. Die Scheidung war ursprünglich für den 29. März 2019 vorgesehen, wurde aber zweimal verschoben. Am 31. Januar 2020 um 24 Uhr verlässt Großbritannien die Europäische Union. Bis Jahresende 2020 bleibt es noch im EU-Binnenmarkt und in der Zollunion. Das Land war mehr als 47 Jahre lang Mitglied in der EU und ihrer Vorgängerorganisationen. Die künftigen Handelsbeziehungen mit der EU sollen in einem Handelsabkommen geregelt werden.

Thema: Brexit

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16.05.2022 20:11

Reise nach Nordirland Johnson kündigt Gesetz gegen Brexit-Vertrag an

Ein Besuch des britischen Premiers soll die verfahrene Regierungsbildung in Nordirland in Gang bringen. Trotz eines Wahlsiegs der nationalistischen Sinn Fein blockiert die pro-britische DUP den Prozess. Johnsons mahnt, aber er gibt sich in Belfast nicht als Hüter des Brexit-Vertrags, sondern spricht von Reform.

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Längere Wartezeiten Nachfrage bei Reisepässen stark gestiegen

Wegen weiterer Corona-Lockerungen beantragen in diesem Jahr besonders viele Deutsche neue Reisepässe. Aufgrund der hohen Nachfrage verlängert sich die Produktionszeit um etwa eine Woche. Um allzu lange Wartezeiten zu verhindern, drängen Behörden auf die Umsetzung einer langjährigen Forderung.

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"Nationale Schande" Johnsons Ukraine-Vergleich stößt auf Empörung

"Boris, Deine Worte beleidigen die Ukrainer, die Briten und den gesunden Menschenverstand." So reagiert Ex-EU-Ratspräsident Tusk auf den von Johnson getätigten Vergleich, das britische Volk habe sich beim Brexit wie die Ukrainer für Freiheit entschieden. Auch aus den eigenen Reihen hagelt es Kritik.

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Person der Woche: Macron Der Möchtegern-Anführer führt Europas Schwäche vor

Putins Aggressionspolitik entlarvt die Schwäche der Europäischen Union. Militärisch ist man ganz auf die USA angewiesen und politisch ohne Führung. London geht eigene Brexit-Wege, Berlins Ampelregierung wirkt wankelmütig. Macron übernimmt zwar demonstrativ Europas Führungsrolle, die 16 Jahre bei Angela Merkel lag. Doch er hat etwas ganz Eigenes im Sinn. Von Wolfram Weimer

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19.02.2022 19:06

Plan, um "Boris zu retten" Ex-Brexit-Minister findet Johnson zu sozial

Der frühere Brexit-Minister Frost strickt an einem Plan, um Boris Johnson zu retten. Allerdings stört ihn weniger "Partygate" als vermeintlich sozialdemokratische Anwandlungen des britischen Premiers. Der sorgt derweil für sich selbst und glänzt in der Ukraine-Krise mit EU-Bashing.

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