Russland gegen den WestenBundeswehrverband rechnet mit KriegsjahrzehntEin Jahr nach dem Beginn der russischen Invasion in der Ukraine rechnet der Bundeswehrverband nicht mit einem schnellen Ende des Krieges. Putin bereite sein Land auf einen langfristigen Systemkonflikt vor, sagt Verbandschef Wüstner. Deutschland müsse sich "auf eine Dekade an Bedrohung" vorbereiten. 26.02.2023
Ein Jahr danachAls Deutschland in einer anderen Welt aufwachteKurz nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine prägte Kanzler Scholz das Wort von der Zeitenwende. Die betrifft weit mehr als das Sondervermögen für die Bundeswehr. Es geht um das Ende eines Lebensgefühls.25.02.2023Von Volker Petersen
Ex-US-General Twitty "Den ukrainischen Soldaten steht noch einiges bevor"Der frühere US-General Stephen Twitty war stellvertretender Kommandant der US-Streitkräfte in Europa und verfolgt nun den Ukraine-Krieg genau. Im Interview mit ntv.de weist er auf die Schwächen der russischen Armee hin und erklärt den "Nebel des Krieges".24.02.2023
Ukrainer trainieren an PanzernPistorius auf Stippvisite bei Leopard-AusbildungFünf Wochen trainieren Kiews Truppen mit der Bundeswehr den Umgang mit dem Leopard 2A6. Obwohl nicht alle von ihnen Kampferfahrung haben, seien sie "hoch motiviert", sagt ein deutscher Offizier. Verteidigungsminister Pistorius macht sich vor Ort ein Bild vom Ablauf des Trainings.20.02.2023
Kühnert im "ntv Frühstart""Spielräume im Haushalt gerne erweitern"Verteidigungsminister Pistorius fordert mehr Geld für die Bundeswehr. Das will die SPD auch zur Verfügung stellen. Nur wo soll es herkommen? Kevin Kühnert sieht großen Redebedarf in der Ampelkoalition.20.02.2023
Für mehr ProduktionskapazitätenHögl will langfristige Zusagen für RüstungsindustrieEin Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sieht die Wehrbeauftragte Eva Högl Probleme bei der Beschaffung von Rüstungsgütern. Dafür muss nach ihrer Ansicht über das 100-Milliarden-Sondervermögen hinaus mehr Geld her. Zudem fordert sie langfristige Zusagen an die Rüstungsindustrie.20.02.2023
SPD-Spitze gespaltenEsken sieht höheren Bundeswehretat kritisch In der SPD-Spitze herrscht Uneinigkeit über die künftige Höhe des Wehretats. Während Verteidigungsminister Pistorius von SPD--Chef Klingbeil Rückendeckung bekommt, als er zehn Milliarden Euro mehr für die Bundeswehr verlangt, zeigt sich die Co-Vorsitzende Esken zögerlich. 19.02.2023
"Noch kein Auftrag eingegangen"Airbus merkt noch nichts von ZeitenwendeMit 100 Milliarden Euro soll die Bundeswehr ertüchtigt werden, kündigt Kanzler Scholz nach dem russischen Überfall auf Kiew an. Doch viele Monate später ist immer noch kein Auftrag eingegangen, bemängelt der Rüstungschef von Airbus. Auch Exportgenehmigungen hingen bei der Regierung fest. 19.02.2023
Risiko falscher Info-BlasenBundeswehr schult Soldaten gegen VerschwörungsmythenImmer wieder fallen auch Polizisten und Soldaten durch fragwürdiges Gedankengut auf. Um ihr Abdriften in falsche Informationsblasen im Internet zu verhindern, schult die Bundeswehr sie künftig in den Bereichen Propaganda und Verschwörungsideologie. 18.02.2023
"Aufs Wesentliche reduzieren"Pistorius will Verteidigungsministerium verschlanken Immer wieder stehen die trägen Abläufe im Verteidigungsministerium in der Kritik. Ressortchef Pistorius zieht nun Konsequenzen und kündigt eine grundlegende Umstrukturierung an. "3000 Leute an zwei Standorten in Bonn und Berlin sind tatsächlich sehr viele", sagt er.17.02.2023