Preisbremse für Strom und GasBundestag diskutiert über AbwehrschirmEin umfassender Abwehrschirm soll Bürger und Unternehmen vor hohen Energiekosten bewahren. Dafür rechnet die Regierung mit Neuverschuldungen in Höhe von 200 Milliarden Euro. Während das Finanzministerium strenge Zweckgebundenheit versichert, sind der Opposition viele Angaben zu vage.14.10.2022
Alarmstufe rotRezessionsrisiko steigt massivUm die hohen Kosten für Energie und Lebensmittel stemmen zu können, sparen die Verbraucher an anderer Stelle. Deutschland steuert auch deshalb auf eine Rezession zu. Deren Wahrscheinlichkeit nimmt nun noch einmal deutlich zu. Die Hoffnungen ruhen auf der Gaspreisbremse und höheren Löhnen.13.10.2022
"Pauschales Instrument"Habeck verteidigt Gerechtigkeitslücke bei GaspreisbremseWer viel verbraucht, bekommt viel - und oft sind das eher Reiche. An der Gaspreisbremse wird deswegen viel Kritik geübt. Das Instrument solle jedoch schnell vielen Menschen helfen und könne daher nicht "jede Gerechtigkeitsnuance" berücksichtigen, erklärt Wirtschaftsminister Habeck.12.10.2022
"Preise damit runterbringen"Die EU kauft ihr Gas ab 2023 gemeinsam einDie Energiekrise hinterlässt europaweit tiefe Spuren. Die hohen Preise will die EU unter anderem senken, indem sie ihre "Marktmacht strategisch nutzt" und Erdgas ab dem kommenden Jahr nur noch gemeinsam einkauft. Auf einen Gaspreisdeckel können sich die zuständigen Minister nicht einigen. 12.10.2022
Vorschläge in KürzeEU nähert sich dem gemeinsamen GaseinkaufDie europäische Staatengemeinschaft wird künftig wohl als ein Akteur am Gasmarkt auftreten und für alle Mitglieder ordern. Ein konkretes Konzept soll kommende Woche vorgestellt werden. Weiter offen ist das Thema Preisdeckel. Vor allem Deutschland sträubt sich.12.10.2022
Milliardenhilfen für VerbraucherSo bremst, deckelt und subventioniert Europa die EnergieWährend Deutschland noch diskutiert, ob der Gaspreis im kommenden Jahr gebremst wird, sind die Energiekosten in anderen Ländern schon seit Monaten oder Jahren gedeckelt. Allerdings gibt niemand so viel Geld zur Entlastung aus wie Deutschland. Ein Überblick, wie unsere Nachbarländer mit den Energiepreisen umgehen. 12.10.2022
"Putin wird scheitern"Habeck sieht für Wirtschaft nicht ganz schwarzDie Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos: Wirtschaftsminister Habeck bereitet Deutschland auf eine Rezession vor. Dennoch sei der Einbruch weniger schlimm, als noch im Frühjahr befürchtet. Den Kreml sieht der Grünen-Politiker auch im Energiekrieg auf der Verliererstraße. 12.10.2022
Bremse hilft nicht allen gleichMittelständler schimpfen über Benachteiligung beim GaspreisFast 100 Milliarden Euro könnte die Gaspreisbremse den Staat kosten. Trotz dieser gigantischen Summe sehen manche Mittelständler mit einer energieintensiven Produktion weiter ihre Existenz bedroht. Vor allem klagen sie über eine Ungleichbehandlung gegenüber großen Industrieunternehmen. 12.10.2022Von Max Borowski
Thorsten Frei im "ntv Frühstart""Brennstäbe hätten längst gekauft werden müssen"Die Union ist der Meinung: Selbst wenn jetzt noch neue Brennstäbe für die Atomkraftwerke in Deutschland gekauft würden, dann wäre ein Weiterbetrieb ohne Unterbrechung nicht mehr möglich. Die Regierung sei viel zu spät dran.12.10.2022
BIP schrumpft trotz PreisbremseRegierung erwartet 2023 Rückgang der InflationDie Inflation bleibt hoch, soll im kommenden Jahr aber nicht so dramatisch ausfallen wie befürchtet. Das geht aus der Konjunkturprognose hervor, die Wirtschaftsminister Habeck morgen vorstellen will. Grund ist demnach der staatliche Eingriff in die Energiepreise.11.10.2022