Streit wegen "Doppelwumms"EU will gemeinsame Schulden für Gas-Hilfe - Lindner dagegenDer Abwehrschirm gegen hohe Energiepreise ist auch ein "Doppelwumms" vor die Köpfe vieler EU-Staaten. Sie fürchten, dadurch weiter hinter das reiche Deutschland zurückzufallen. Sie fordern eine europäische Lösung mit gemeinsamen Schulden. Finanzminister Lindner reagiert fast allergisch.04.10.2022
Nachgeholtes Treffen mit ScholzLänder und Bund pokern um MilliardenKurz vor dem heutigen Treffen mit Kanzler Scholz fordern die Länder Klarheit bei der Gaspreisbremse, Entlastung vom Entlastungspaket sowie Hilfe bei den Flüchtlingskosten. Ampel-Vertreter drängen die Länder im Gegenzug, sich an den Kosten der Krise zu beteiligten.04.10.2022
"Das braucht einfach Zeit"Gaspreisbremse laut Netzagentur bis 2024 nötigDie Bundesregierung hat eine Gaspreisbremse angekündigt - doch die genaue Ausgestaltung ist noch unklar. Der Chef der Bundesnetzagentur fordert ein schnelles Modell und sagt eine lange Geltungsdauer voraus. Zudem ruft er zum Sparen auf.02.10.2022
Auch Gutverdiener sind besorgt80 Prozent der Mieter fürchten hohe NebenkostenAngesichts der hohen Gas- und Strompreise wächst der finanzielle Druck auf Privathaushalte. Einige beginnen bereits jetzt zu sparen. Einer neuen Umfrage zufolge machen sich selbst Spitzenverdiener vermehrt Sorgen. 01.10.2022
Idee gegen teuren EU-ImportLindner schlägt "atmenden" Gaspreisdeckel vorUm die hohen Preise für in die EU importiertes Gas in den Griff zu bekommen, fordert Finanzminister Lindner weitere Maßnahmen. Sein Vorschlag: eine Art atmender Preisdeckel. Dieser müsse über dem Weltmarktpreis für Flüssiggas liegen, damit Gas-Tanker nicht "abdrehen und nach Asien fahren".01.10.2022
Frühes Heizen reduziert VorräteGasspeicher fast voll - Verband trotzdem skeptischDer Füllstand der deutschen Gasspeicher liegt bei über 90 Prozent. Das sei jedoch keine Entwarnung für den Winter, sagt der Chef des Speicherverbands. Wegen der niedrigen Temperaturen steigen die Gasverbräuche früher als erwartet. Das nagt bereits jetzt an den Reserven.30.09.2022
"Preis steigt mit Verbrauch"Habeck dämpft Erwartungen an Gaspreisdeckel200 Milliarden Euro will die Regierung investieren, um die explodierenden Energiepreise abzufedern. Auf Gaspreise wie im Jahr 2021 sollte trotzdem keiner hoffen. Nicht jede Last könne genommen werden, warnt Wirtschaftsminister Habeck. Möglich sei ein Modell, das nur den Grundbedarf deckelt. 30.09.2022
Energiepreisbremse bei Illner"Operation am offenen Herzen ohne Narkose"Die Bundesregierung hat die Gasumlage gekippt und will die steigenden Energiekosten mit einer Gaspreisbremse dämpfen. Dazu will sie bis zu 200 Milliarden Euro in die Hand nehmen. Was auf die Bürger nun zukommt, versuchen am Donnerstagabend die Gäste bei "Maybrit Illner" zu klären.30.09.2022Von Marko Schlichting
Lindner verteidigt SchuldenScholz verspricht "massive Senkung" der GaspreiseMit einem "Abwehrschirm" von 200 Milliarden Euro will die Bundesregierung Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in der Energiekrise vor untragbaren Kosten schützen. Am Abend äußert sich der Kanzler zu dem Vorhaben - und dämpft zugleich die Hoffnung, dass die Auswirkungen schon in den nächsten Wochen zu spüren sind.30.09.2022
"Sparen soll sich lohnen"Was die neue Gaspreisbremse leisten mussEine Gaspreisbremse soll kommen. Dürfen die Bürger endlich aufatmen und die Heizung andrehen? Nicht ganz, sagt die Chefin der zuständigen Expertenkommission. Das Gas-Sparen werde oberste Priorität haben. Außerdem soll die Gaspreise gleichzeitig einfach und fair sein. 29.09.2022