"Da darf kein Fehler passieren"Berlin plant neues Anti-Terror-Gesetz2016 rast der Attentäter Anis Amri mit einem Lkw über einen Berliner Weihnachtsmarkt. Elf Menschen sterben, Dutzende werden verletzt. Um sich künftig für den Ernstfall besser zu organisieren, arbeitet die Hauptstadt an einem neuen Konzept gegen den Terror.08.12.2020
Trauerfeier mit 200 MenschenMörder von Lehrer Paty feierlich beigesetztDer Mord an Samuel Paty sorgt in Frankreich für großes Entsetzen. Nun wird der 18-jährige Mörder des Lehrers in Tschetschenien feierlich beigesetzt. Rund 200 Menschen nehmen unter Aufsicht der Polizei an der Trauerfeier teil.07.12.2020
Boko-Haram-Terror in NigeriaIslamisten ermorden 43 BauernWährend in einer Provinzhauptstadt in Nigeria erstmals seit mehr als zehn Jahren Kommunalwahlen stattfinden, kommt es in einem Dorf in der Nähe zu einem äußerst brutalen Angriff: Kämpfer der islamistischen Boko-Haram-Miliz fesseln Dutzende Feldarbeiter und ermorden sie. 29.11.2020
Reaktion auf Wiener VorstoßCDU will Islamisten-Sicherungshaft ausweitenMit harten Strafen für Islamisten will Österreich auf den Anschlag in Wien antworten. Nun beginnt auch in Deutschland die Debatte darüber, wie man die Bevölkerung vor einschlägig vorbestraften Terroristen schützen kann. Erleichterte Sicherungsverwahrung sei eine Möglichkeit, heißt es seitens der CDU. 12.11.2020
Gesetzespaket gegen IslamistenKurz will Gefährder in Präventivhaft nehmenNach dem Anschlag in Wien drohen islamistischen Gefährdern in Österreich drakonische Strafen. Kanzler Kurz kündigt nun sogar Präventivhaft für ehemalige IS-Kämpfer an, die er mit "geistig abnormen Rechtsbrechern" vergleicht. Ob das neue Gesetz dazu EU-kompatibel sein wird, ist fraglich. 11.11.2020
Umgang mit radikalen IslamistenHabeck für "Null-Toleranz-Strategie"Grünen-Chef Robert Habeck plädiert innerhalb seiner Partei für eine deutliche Haltung zum Islamismus. Jetzt legt er einen elf Punkte umfassenden Aktionsplan vor, der Basis für ein Konzept der Fraktion sein soll. Er enthält auch Forderungen an Bundesinnenminister Seehofer. 07.11.2020
Seehofer: Bezug nach DeutschlandWiener Anschlag führt Ermittler ins AuslandDer Attentäter von Wien soll Teil eines internationalen Islamisten-Netzwerkes gewesen sein. Nun gibt es in einem Nachbarland Österreichs Festnahmen. Auch das FBI ist in den Fall involviert. Zudem zieht Bundesinnenminister Seehofer eine Verbindung nach Deutschland.05.11.2020
Kommt kaum zum EinsatzWarum keine Fußfessel für Islamisten?Seit dem Anschlag vom Breitscheidplatz ist der Einsatz von elektronischen Fußfesseln bei islamistischen Gefährdern gesetzlich möglich. Von den 627 gefährlichen Islamisten in Deutschland trägt jedoch keiner eine.05.11.2020Von Christian Berger
Verfassungsschutzchef warntAuch Deutschland von Islamisten bedrohtNach dem Terroranschlag von Wien ermahnt Verfassungsschutzchef Haldenwang deutsche Sicherheitsbehörden, aufmerksam zu bleiben. Islamisten könnten auch hierzulande jederzeit eine solche Tat ausführen. Dazu motiviere auch die Propaganda der Dschihadistenmiliz IS.05.11.2020
Pannen bei Sicherheitsbehörden?Wien-Attentäter galt noch als radikalVersuchter Munitionskauf, radikale Einstellungen: Drei Tage nach dem Terroranschlag eines IS-Anhängers in einem Wiener Ausgehviertel häufen sich die Fragen, ob es Pannen bei den Sicherheitsbehörden gab. Der Innenminister spricht von einer perfekten Täuschung des Täters.05.11.2020