"Unterhändler zu nachgiebig"Israel nennt Atom-Pakt mit Iran schlechten DealIm Westen herrscht der Eindruck vor, dass der Atom-Vertrag mit dem Iran unbedingt wiederbelebt werden muss. Israels Premier widerspricht: Der Deal sei schlecht und der Westen zu nachgiebig. Sollten die Sanktionen fallen, werde Teheran viel Geld in neuen Terror stecken. 24.08.2022
Wechsel in BerlinNeuer israelischer Botschafter tritt Amt anRon Prosor heißt der neue israelische Botschafter in Deutschland. In seiner Antrittsrede kündigt er an, den Jugendaustausch zwischen beiden Ländern massiv zu fördern. "Sie sind die Zukunft unserer Beziehungen", sagt der 63-Jährige, dessen Vater in Berlin geboren wurde.22.08.2022
Organisierter JubelempfangAngeschlagener Abbas zurück in RamallahEin kranker Mann, der sich gegen seine Abwahl sträubt: Palästinenserpräsident Abbas ist bei seinen eigenen Leuten wenig angesehen. Doch nach dem Eklat in Berlin mobilisiert seine Partei eine Solidaritätsdemonstration, die ihn bei der Rückkehr in Ramallah empfängt. 18.08.2022
"Abbas' Äußerungen unerträglich"Scholz ruft Israels Premier nach Eklat anNach dem zunächst unwidersprochenen Holocaust-Vergleich von Palästinenserpräsident Abbas bei einer Pressekonferenz im Kanzleramt telefoniert Scholz mit Israels Premier. Er nutzt die Gelegenheit auch, um Lapid nach Berlin einzuladen.18.08.2022
Inakzeptable Holocaust-Äußerung FDP: Abbas hat Palästinensern keinen Gefallen getanMit seiner Holocaust-Relativierung ausgerechnet auf deutschem Boden sorgt Palästinenserpräsident Abbas national und international für Empörung. Der FDP-Generalsekretär spricht von einer "ungeheuren Provokation". Aus der Union kommt scharfe Kritik am Verhalten des Bundeskanzlers.18.08.2022
Nach Skandal um Abbas-ÄußerungScholz' Sprecher Hebestreit nimmt Schuld auf sichBei einer Pressekonferenz im Kanzleramt relativiert Palästinenserpräsident Abbas den Holocaust. Doch bevor Kanzler Scholz etwas erwidern kann, beendet sein Sprecher die Fragerunde. Nun gesteht Hebestreit Fehler ein. Er sei schon beim Abgang von Scholz "angeraunzt" worden. 17.08.2022
"Abscheulichstes Verbrechen"Abbas relativiert umstrittenen Holocaust-VergleichDie Äußerungen von Palästinenserpräsident Abbas rufen international Empörung hervor: an ihm - aber auch an Bundeskanzler Scholz, der schweigend zuhört. Nun gibt es erste Forderungen nach finanziellen Konsequenzen für die Palästinensergebiete. Abbas bemüht sich um Schadensbegrenzung.17.08.2022
Diplomatische NormalitätIsrael und Türkei beenden jahrelangen KonfliktEinst waren Ankara und Jerusalem enge Verbündete. Vor mehr als einem Jahrzehnt kommt es nach dem Tod mehrerer Türken bei der Erstürmung eines Gaza-Solidaritätsschiffs durch Israel zum Zerwürfnis. Am Ende einer langen Annäherung entsenden beide Länder nun wieder Botschafter.17.08.2022
"Unfassbarer Vorgang"Scholz' Schweigen zu Holocaustvorwurf löst heftige Kritik ausBei einer Pressekonferenz in Berlin wirft Palästinenserpräsident Abbas Israel vielfachen "Holocaust" vor. Kanzler Scholz schweigt zunächst - und ruft damit Empörung hervor. Das Auschwitz-Komitee spricht von einer "befremdlichen" Reaktion, die CDU von einem "unfassbaren Vorgang".17.08.2022
Eklat bei PressekonferenzAbbas düpiert Scholz mit "Holocaust"-VorwurfWährend einer Pressekonferenz in Berlin wirft Palästinenserpräsident Abbas dem Staat Israel einen "Holocaust" vor. Bundeskanzler Scholz reagiert sichtlich verärgert. Widerspruch äußert er allerdings erst verspätet.16.08.2022