Pleitewelle nimmt Fahrt aufZahl der Firmeninsolvenzen steigt weiter kräftigDie Konjunkturflaute hat Deutschland fest im Griff. Auch im November haben deutlich mehr deutsche Firmen Insolvenz angemeldet als im letzten Jahr. In der Gesamtbilanz könnte 2024 mit einer der schlimmsten Pleitewellen seit fast zehn Jahren zu Ende gehen, sagen Experten.19.12.2024
"Krisen schlagen durch"Zahl der Firmenpleiten steigt auf höchsten Stand seit fast zehn JahrenDie anhaltende Wirtschaftsflaute bringt immer mehr Firmen in Zahlungsschwierigkeiten. Betroffen sind meist kleine Betriebe. Doch die Pleitewelle macht auch vor Branchengiganten keinen Halt - und vernichtet dabei deutlich mehr Jobs als im Vorjahr. 16.12.2024
"Trübe Bestandsaufnahme"Chemiebranche sieht kaum HoffnungsschimmerHohe Kosten, geringe Nachfrage, unrentable Werksauslastungen: Die deutschen Chemieunternehmen blicken auf ein trübes Geschäftsjahr und können keine anstehende Besserung der Lage ausmachen. Immerhin scheint die Talsohle erreicht. Doch die aus Sicht der Branche jahrelange Talfahrt hat Substanz gekostet.13.12.2024
US-Nachfrage eingebrochenDeutsches Exportgeschäft schrumpft weiterDer Gegenwind für Deutschlands Exporteure auf den Weltmärkten bleibt groß. Im Oktober müssen sie kräftige Rückgänge verkraften - ausgerechnet auf ihrem wichtigsten Absatzmarkt.13.12.2024
Andernfalls viele KündigungenHeil will Kurzarbeitergeld verlängernHaben Unternehmen nicht genug Arbeit für ihre Beschäftigten, können sie diese in Kurzarbeit schicken. Einen Teil des Lohnausfalls übernimmt dann die Arbeitsagentur - allerdings für höchstens zwölf Monate. Arbeitsminister Heil will diese Frist nun deutlich verlängern. Andernfalls drohe vielen Betroffenen die Kündigung.12.12.2024
IW: "Keine konjunkturelle Wende"Vier von zehn Unternehmen wollen 2025 Stellen abbauenBerichte über Entlassungen haben sich zuletzt gehäuft. Laut einer Umfrage spielen viele Firmen mit dem Gedanken, im nächsten Jahr Stellen zu streichen. Der seit 2005 anhaltende Beschäftigungsaufbau in Deutschland sei zu Ende, heißt es.12.12.2024
Hilfszusagen bei Branchen-GipfelScholz will Stahl-Krise auf EU-Ebene beratenDer krisengeplagten Stahlbranche sagt die Bundesregierung Hilfe zu - kann konkret aber wenig anbieten. Die Ankündigung, die Netzentgelte zu deckeln, scheitert an der fehlenden Parlamentsmehrheit. Kanzler Scholz bleibt deswegen nur, die Verantwortlichkeit zu verlagern - und den Druck an die EU weiterzureichen.09.12.2024
Neuer geldpolitischer KursChina greift erneut der Wirtschaft unter die ArmeDie Konjunktur in China lahmt hartnäckig. Die kommunistische Führung greift nun ein. Ein Analyst sieht in den veröffentlichten Verlautbarungen eine aktivere Geldpolitik, Zinssenkungen und den angestrebten Kauf von Vermögenswerten. Neue Probleme für Peking könnten durch den US-Regierungswechsel entstehen.09.12.2024
Weder Steuern noch BürokratieWas deutschen Unternehmen die meisten Sorgen machtJährlich fragt das Institut für Mittelstandsforschung Hunderte Unternehmen, vor welchen Herausforderungen sie stehen. Während die Politik über Steuerlast, Bürokratie und Energiepreise diskutiert, sehen sich die Firmenleitungen offenbar mit ganz anderen Problemen konfrontiert. 07.12.2024Von Max Borowski
IW: Kommen nicht vom FleckWirtschaftsinstitut sieht 2025 nur Mini-Wachstum in DeutschlandDie deutsche Wirtschaft wird durch zahlreiche Probleme belastet. Und das wird einer Prognose des wirtschaftsnahen Instituts IW zufolge auch 2025 so bleiben. Mit Ach und Krach steht ein Mini-Wachstum von 0,1 Prozent. Die Inflation bereite weniger Sorgen, der künftige US-Präsident schon mehr. 05.12.2024