IfW mit bitterer Prognose"Ukraine-Schock" halbiert deutsches WachstumAuf die Pandemie folgt der Krieg: Zwei deutsche Wirtschaftsinstitute kassieren nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine ihre Konjunkturprognosen. Nach Angaben des Instituts für Weltwirtschaft verliert Deutschland deshalb dieses und nächstes Jahr rund 90 Milliarden Euro.17.03.2022
Hoffnungen auf KriegsendeFed-Wende sorgt an Wall Street für kurzen SchluckaufDie US-Notenbank hat die lang erwartete Zinswende eingeleitet. Dem moderaten ersten Schritt werden wohl noch einige in diesem Jahr folgen. Allerdings zeichnet die Notenbank das Bild einer soliden Wirtschaft. Positiv aufgenommene Signale aus Kiew und Moskau sorgten bei den Händlern dann für zusätzliche Kauflaune.16.03.2022
Sorge wegen hoher InflationsrateRegierung sieht "substanzielle Risiken" für KonjunkturDie Bundesregierung warnt wegen des russischen Einmarschs in die Ukraine vor Gefahren für den Aufschwung in Deutschland. Die genauen Auswirkungen ließen sich noch nicht seriös beziffern. Seit Beginn der Invasion habe es aber extreme Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen gegeben.16.03.2022
Werke schließen, Börse in PanikOmikron legt Herz der chinesischen Wirtschaft lahmMit drastischen Lockdowns versucht China, den rasanten Anstieg der Corona-Zahlen in den Griff zu bekommen. Mit Shenzhen und Shanghai treffen die Maßnahmen das Zentrum der chinesischen Wirtschaft. Fabriken, die Smartphones, Autos und andere Produkte für die ganze Welt liefern, stehen still.14.03.2022
Inflation und KonjunkturEZB-Entscheid im Schatten des Ukraine-KriegesDie Europäische Zentralbank hat diese Woche entschieden, die konjunkturstützenden Anleihekäufe schneller zurückzufahren als geplant. Doch den weiteren Weg hat die EZB erst einmal offen gelassen. Das liegt vor allem an den Folgen des Ukraine-Krieges.12.03.2022
Heikelster Moment seit GründungKrieg und Inflation nehmen EZB in die ZangeEuropas Währungshüter treffen sich turnusgemäß, um die Geldpolitik für die kommenden Monate abzustecken. Dieses Treffen ist jedoch alles andere als Routine. Die EZB steht angesichts der explodierenden Energiepreise und der wirtschaftlichen Folgen des Kriegs vor einem unlösbaren Dilemma.09.03.2022
Peking erwartet schwieriges JahrChinas Außenhandel schwächelt zu JahresbeginnDie zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt verkauft zu Jahresbeginn mehr Waren ins Ausland als allgemein erwartet. Dennoch fällt der Zuwachs geringer aus als zuletzt. Die Regierung hat das Volk bereits auf eine langsamere Expansion eingestellt.07.03.2022
Weiter hohe EnergiepreiseInflationsrate steigt wieder auf 5,1 ProzentHohe Energiepreise lassen die Inflationsrate in Deutschland wieder über die Fünf-Prozent-Marke klettern. Der Krieg in der Ukraine könnte Experten zufolge dafür sorgen, dass auch in Hinsicht auf das Gesamtjahr 2022 eine Fünf vor dem Komma der Inflationsrate wahrscheinlich wird.01.03.2022
Schweden Top, Deutschland FlopWer die Corona-Wirtschaftskrise am besten bewältigtSchwedens laxe Corona-Maßnahmen werden seit Beginn der Pandemie häufig kritisiert. Wirtschaftlich zahlt sich der liberale Kurs einer Analyse zufolge jedoch aus. Das Land steht in einem Vergleich der Industriestaaten weit oben. Deutschland landet hingegen auf einem der letzten Plätze.28.02.2022Von Max Borowski
Ifo: Firmen beklagen EngpässeMaterialmangel bremst Industrie-AufschwungDie Aufträge sind da, nur das Material nicht: Drei Viertel der deutschen Firmen klagt in diesem Frühjahr über Probleme bei der Beschaffung von benötigten Vorprodukten und Rohstoffen. Der Auftragsstau in den Industriebetrieben werde immer länger, konstatiert das Ifo-Institut.28.02.2022