Kritik an MenschenrechtsberichtNordkorea bezeichnet Überläufer als "menschlichen Abschaum"Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen werden die Menschenrechte in Nordkorea diskutiert. Der UN-Menschenrechtskommissar spricht dabei von einer zunehmenden politischen Unterdrückung in dem Land. In Pjöngjang weist die Vorwürfe schroff zurück.19.08.2023
Und nochmal mehr DruckRussland löst Sacharow-Zentrum aufDie meisten russischen Oppositionellen sitzen hinter Gittern oder sind außer Landes geflohen, führende Menschenrechtsgruppen sind verboten. Nun trifft es auch noch das Sacharow-Zentrum. Es hatte gewagt, die Kreml-Version zum Krieg in der Ukraine anzuzweifeln.18.08.2023
Sunak spart bei UnterbringungErste Asylbewerber ziehen auf Wohn-Kahn500 Asylbewerber will die britische Regierung auf der "Bibby Stockholm" einquartieren, einem zum Wohnschiff umgebauten Lastkahn. Anwohner der nahegelegenen Insel laufen Sturm, auch Menschenrechtler haben große Bedenken. Jetzt ziehen trotzdem die ersten Menschen ein. 08.08.2023
Macht bleibt in der FamilieAuf Kambodschas Langzeitherrscher folgt der Sohn40 Jahre ist Hun Sen Ministerpräsident von Kambodscha und damit einer der am längsten amtierenden Regierungschefs der Welt. Nun gibt der Autokrat etwas Macht ab: an seinen Sohn. Kritiker sprechen bereits von einer "Erb-Diktatur".07.08.2023
Wer soll da noch mithalten?Die saudische Maßlosigkeit erschüttert den FußballDie Transferoffensive der Fußballklubs aus Saudi-Arabien sprengt alle Grenzen. Lediglich an Lionel Messi und am derzeit wertvollsten Spieler der Welt, an Kylian Mbappé, beißen sich die Vereine die Zähne aus. Für den Fußball ist die ungeahnte Maßlosigkeit keine gute Nachricht.01.08.2023Von Tobias Nordmann
Wegen DrogenbesitzesSingapur lässt erstmals seit 20 Jahren Frau hinrichtenSingapur hat eins der härtesten Drogengesetze der Welt. Den Besitz von knapp 31 Gramm Heroin muss nun eine 45-jährige Frau in dem asiatischen Stadtstaat mit ihrem Leben bezahlen. Viele Begnadigungsgesuche wurden abgelehnt.28.07.2023
An tunesisch-libyscher GrenzeRund 200 Migranten aus Wüste gerettetTunesien ist ein wichtiges Transitland für Migranten. Um die irreguläre Migration zu stoppen, unterzeichnet das Land ein Abkommen mit der EU. Dabei stellt Brüssel rund 900 Millionen Euro in Aussicht. Nun werden fast 200 Migranten in der Wüste gefunden - wohl ausgesetzt von tunesischen Sicherheitskräften.17.07.2023
Arbeitsplatz vieler FrauenTaliban zwingen Schönheitssalons zur SchließungSeit ihrer Machtübernahme vertreiben die Taliban afghanische Frauen systematisch aus der Öffentlichkeit. Nach einer Reihe einschneidender Verbote nimmt die Terrormiliz vielen Afghaninnen nun auch die letzte Verdienstmöglichkeit: Im kommenden Monat sollen die Schönheitssalons im Land schließen.04.07.2023
Nutzung international geächtetUkraine setzt wohl auch Anti-Personen-Minen einSeit Beginn des Ukraine-Kriegs dokumentiert Human Rights Watch den Einsatz von russischen Anti-Personen-Minen. Auch die ukrainischen Truppen sollen die geächtete Waffe jedoch nutzen. Die Organisation fordert Kiew auf, der Sache nachzugehen.30.06.2023
Abtreibungsgegner zufriedenMalta erlaubt Abtreibungen nur bei LebensgefahrMalta ist das einzige EU-Land, das Abtreibungen vollständig verbietet. Das soll sich nun ändern - zumindest dann, wenn die Schwangere in Lebensgefahr schwebt. Menschenrechtsaktivisten verurteilen das neue Gesetz als "feige und respektlos" und warnen vor fatalen Folgen.28.06.2023