100 Milliarden jährlich zugesagtAfrikaner erinnern Industriestaaten an KlimahilfenIndustriestaaten weltweit verpflichten sich, seit 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar Klimahilfen an afrikanische Staaten zu zahlen. Aber die Zahlungen bleiben teils aus. Daher erinnern 24 Staaten nun an die Zusagen. Auf dem Kontinent schlägt die Klimakrise besonders hart zu.10.09.2022
Malaria, AIDS und TuberkuloseBund stockt Hilfen gegen Infektionskrankheiten aufDie Corona-Pandemie sorgte für Rückschläge im Kampf gegen andere Infektionskrankheiten wie AIDS, Tuberkulose und Malaria. Betroffene Patienten hatten in den letzten Jahren oft das Nachsehen. Jetzt stockt das Entwicklungsministerium die Mittel kräftig auf und zahlt viel Geld in einen wichtigen Fonds ein.08.09.2022
Ukrainer in "Filtrationslagern"USA werfen Moskau Massendeportationen vorDen USA zufolge haben russische Truppen bislang mehr als eine Million Ukrainer verschleppt, um eine Annexion besetzter Gebiete vorzubereiten. Demnach werden sie in speziellen Lagern einem "Filtrationsverfahren" unterzogen. Moskau streitet die Vorwürfe ab.08.09.2022
200 Mitarbeiter verschwundenBetreiber beklagt Folter im AKW SaporischschjaLaut dem Betreiber des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja haben die russischen Besatzer Hunderte Beschäftigte inhaftiert oder verschleppt. Auch von Folter und Tötung ist die Rede. Die Vereinten Nationen sind alarmiert.08.09.2022
IAEA-Bericht benötige KlärungPutin: Gibt keine Waffen in AKW Saporischschja Die Sorge um einen nuklearen Unfall treibt die Internationale Atomenergiebehörde IAEA um. Sie fordert in einem Bericht, alle Militärtechnik auf dem Gelände des beschossenen AKWs zu entfernen. Der Kremlchef sieht aber keinen Handlungsbedarf. Vielmehr müsse die IAEA "Fragezeichen" klären.07.09.2022
Brisante Lage in SaporischschjaUN-Generalsekretär fordert SicherheitszoneDie Situation am größten AKW Europas ist "unhaltbar", wie die Internationale Atomenergiebehörde feststellt. UN-Generalsekretär Guterres fordert daher ein Ende der "militärischen Aktivitäten". Und Deutschland macht vorm UN-Sicherheitsrat klar, wie es überhaupt so weit kommen konnte.07.09.2022
Der Kriegstag im ÜberblickUkraine meldet 50.000 tote Russen - IAEA fordert nukleare Sicherheitszone um SaporischschjaDie Ukraine startet auch nahe Charkiw ihre Gegenoffensive - und hat dabei angeblich direkt Erfolg. In Russland dagegen sieht es düster aus - bei der Rekrutierung, der Munition und der Wirtschaftsleistung. Rund um das ukrainische Atomkraftwerk Saporischschja steht es ebenfalls schlecht, helfen soll eine Schutzzone.06.09.2022
Grossi: Nukleare SicherheitszoneIAEA: Situation in Saporischschja ist "unhaltbar"Die Situation im Atomkraftwerk Saporischschja sei "unhaltbar" teilt der Chef der Atomenergiebehörde IAEA, Grossi, in seinem Bericht mit. Er fordert daher eine nukleare Sicherheitszone, um eine Katastrophe zu verhindern. Zudem steht das Personal vor Ort unter massivem Stress und bräuchte Unterstützung. 06.09.2022
Letzter Reaktor runtergefahrenKiew sieht Welt "am Rande einer nuklearen Katastrophe"An diesem Dienstag will die IAEA einen Bericht über die Lage in Saporischschja vorstellen. Dieser dürfte alles andere als beruhigend sein. Inzwischen ist auch der letzte Reaktor heruntergefahren. Der ukrainische Präsident Selenskyj sieht das AKW "nur einen Schritt von einer Strahlenkatastrophe entfernt".06.09.2022
Nach erneutem BeschussLetzter Reaktor in Saporischschja geht vom NetzWieder wird die Region Saporischschja beschossen und dabei eine Leitung zwischen Atomkraftwerk und ukrainischem Stromnetz beschädigt. Damit ist die Verbindung zum letzten noch arbeitenden Reaktor getrennt. Laut Betreiber läuft die Kühlung ohne Notstrom weiter.05.09.2022