Wegen Plänen für AKW-AbwasserChina will Lebensmittelimporte aus Japan verbietenJapan darf radioaktiv belastetes Kühlwasser aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima ins Meer leiten. Aus Sicherheitsgründen will China daher jetzt Lebensmittelimporte aus Teilen des Landes verbieten. Deutlich gelassener sieht die Sache Südkorea.07.07.2023
Radioaktives Fukushima-AbwasserVerseucht Japan jetzt das Meer?Die Tanks sind voll, das radioaktive Wasser muss weg: Japan will das Abwasser aus dem havarierten AKW Fukushima ins Meer leiten - gereinigt und verdünnt. Ganz strahlungsfrei ist es aber trotzdem nicht. Das verunsichert vor allem Nachbarländer. Wie gefährlich wird der Entsorgungsplan für die Umwelt?05.07.2023Von Hedviga Nyarsik
Anschlag auf AKW Saporischschja?Kiew wirft IAEA-Chef Grossi "Clownerie" vorDie Ukraine und Russland werfen sich gegenseitig vor, einen Anschlag auf das AKW Saporischschja zu planen. Kiew bezeichnet IAEA-Chef Grossi nun als "unwirksam" beim Risikomanagement. Druck auf den Atomkonzern Rosatom hätte längst zum russischen Abzug führen können, heißt es.05.07.2023
Gegenseitige VorwürfeMoskau und Kiew warnen vor Anschlag auf Saporischschja Russland behauptet, die Ukraine wolle das Atomkraftwerk Saporischschja angreifen - und das noch heute Nacht. Der Generalstab in Kiew hingegen warnt, die russischen Besatzer hätten Sprengköpfe auf den Dächern angebracht, um einen Anschlag unter falscher Flagge vorzutäuschen.04.07.2023
IAEA sieht keine UmweltgefahrJapan darf AKW-Abwasser im Meer entsorgenAnhaltender Proteste örtlicher Fischer und Umweltschützer zum Trotz soll Japan das Kühlwasser des AKW Fukushima im Meer entsorgen dürfen. Die Auswirkungen auf die Umwelt seien "vernachlässigbar", befindet IAEA-Chef Rafael Grossi. China und Südkorea protestieren.04.07.2023
Hitzerekorde und ExtremwetterWetterphänomen El Niño ist zurück und bleibt das ganze JahrWeltweit treibt der Klimawandel die Temperaturen in die Höhe. Das derzeit auftretende Wetterphänomen El Niño kann die Gefahr von Extremwettern zusätzlich befeuern und für Dürre, Hitze oder Überschwemmungen sorgen. UN-Experten halten die Regierungen weltweit dazu an, Vorkehrungen zu treffen.04.07.2023
Nach Druck von MilitärjuntaUN-Sicherheitsrat besiegelt Ende von Mali-MissionVor zwei Wochen fordert die malische Militärregierung die Vereinten Nationen auf, die in dem Land stationierten Blauhelm-Soldaten unverzüglich abzuziehen. Nun stimmen die Mitglieder des UN-Sicherheitsrats dafür, den Friedenseinsatz bis Jahresende zu beenden. Das dürfte Russland in die Karten spielen.30.06.2023
"Alljährliches Trauma"Gewalt in Somalia nimmt zu, UN ziehen Truppen trotzdem abDie Kampffähigkeit der brutalen Al-Shabaab-Miliz in Somalia nimmt zu. Dennoch planen die Vereinten Nationen den Abzug der Friedenstruppen. Die Menschen fürchten sich vor einer Zunahme der Gewalt.28.06.2023Von Simone Schlindwein, Kampala
Auch Ukrainer nicht unschuldigUN: Russen folterten Hunderte Zivilisten in GewahrsamSeit Beginn des Ukraine-Kriegs haben die russischen Besatzer Hunderte Menschen festgenommen. Fast alle hätten von Folter berichtet, teilt das UN-Menschenrechtsbüro mit. Die Dunkelziffer dürfte allerdings höher liegen.27.06.2023
Erstmals seit 20 JahrenFünf Fälle von Malaria in den USA gemeldetMalaria gehört zu den gefährlichsten Infektionskrankheiten. In Florida und Texas sind nun insgesamt fünf Fälle bekanntgeworden. Die US-Gesundheitsbehörde CDC warnt, dass jeder, der Symptome zeige, "dringend untersucht werden" sollte.27.06.2023