Wirtschaft

Krisenstimmung trotz Umsatzplus Gastgewerbe kann etwas Boden gutmachen

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Verschärfte Corona-Maßnahmen: Das Gastgewerbe kommt nicht aus der Krise.

(Foto: imago images/Parsons Media)

Hotels, Restaurants und Gaststätten hat die Corona-Krise besonders hart getroffen. Nur langsam steigen die Umsätze wieder. Im Vergleich zum Vormonat verzeichnet das Gastgewerbe im August zwar eine leichte Erholung, das Niveau vor der Pandemie ist damit aber noch lange nicht erreicht.

Das Gastgewerbe in Deutschland hat sich im August in kleinen Schritten weiter aus dem Corona-Tief gearbeitet. Die sogenannten preisbereinigten Umsätze lagen 5,5 Prozent über dem Wert vom Juli, das berichtet das Statistische Bundesamt. Im Vergleich zum Vorkrisenniveau vom Februar klafft allerdings immer noch eine Lücke von 23,3 Prozent. Mit den starken Einbrüchen aus der Zeit der strengen Corona-Einschränkungen ab Mitte März bis Mitte Mai liegt die Branche in den ersten acht Monaten um 35 Prozent hinter den preisbereinigten Umsätzen des Vorjahreszeitraumes.

Besonders hart trifft es Hotels und andere Beherbergungsbetriebe, deren Erlöse real um 41,7 Prozent einbrachen. Gaststätten, Restaurants und andere Verpflegungsdienstleister verzeichneten ein Minus von 31,2 Prozent in den ersten acht Monaten.

Angesichts wieder steigender Corona-Zahlen wurden zuletzt die Corona-Maßnahmen verschärft. Für Verärgerung der Branche sorgte vor allem die uneinheitliche Linie der Länder beim umstrittenen Beherbergungsverbot für Gäste aus Risikogebieten. Dieses ist inzwischen in mehreren Ländern von Gerichten gestoppt worden.

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Quelle: ntv.de, dhe/dpa