Wirtschaft

Attraktive Geldanlagen für alle Scholz-Neffen planen Aktien-Revolution

15 Prozent der Deutschen besitzen mittlerweile Aktien. Großen Anteil daran haben die vielen digitalen und kostengünstigen Produkte von jungen Fintech-Unternehmen. Fabian Scholz von Rubarb will die Geldanlage demokratisieren, sagt er in der neuen Folge von "So techt Deutschland".

Den Nachnamen Scholz findet man auf Platz 45 der häufigsten Nachnamen in Deutschland. Also fast ein Allerweltsname, wäre da nicht der Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Fabian und sein Bruder Jakob sind Neffen des Vizekanzlers. Geld oder andere Vorteile können sie aus dieser Beziehung nicht gewinnen. "Wenn das Bundesfinanzministerium jetzt zum Startup-Investor werden würde, dann würde ich ja Luftsprünge machen für uns als Innovationsstandort Deutschland", sagt Fabian Scholz und lacht.

rubarb_Fabian Scholz.jpg

Fabian Scholz ist einer der Gründer von Rubarb.

(Foto: Rubarb)

Während sein Onkel als Bundesfinanzminister nicht sonderlich viel für die Aktienkultur getan hat, versuchen seine beiden Neffen alles, um den Menschen die Aktie als Geldanlage nahezubringen. Seiner Meinung nach sollten in der Familie auch Gespräche über Aktien und Geldanlage stattfinden. "Bisher werden vor allem Akademiker und reiche alte weiße Männer als Zielgruppe ausgesucht", sagt Scholz. Für die würden tolle Produkte gebaut und er frage sich, was mit dem Rest der Bevölkerung ist. Das sei die viel größere Gruppe. Und genau diese Gruppe haben Scholz und seine Mitgründer im Blick.

In "So techt Deutschland" haken die ntv-Moderatoren Frauke Holzmeier und Andreas Laukat bei Gründern, Investoren, Politikern und Unternehmern nach, wie es um den Technologie-Standort Deutschland bestellt ist. Alle Folgen finden Sie in der n-tv App, bei Audio Now, Apple Podcasts, und Spotify. Für alle anderen Podcast-Apps können Sie den RSS-Feed verwenden. Kopieren Sie die Feed-URL und fügen Sie "So techt Deutschland" einfach zu Ihren Podcast-Abos hinzu.

Warum lohnt es sich überhaupt zu sparen? Das wollen die Rubarb-Gründer den Menschen mithilfe ihrer App erklären und einfache Wege aufzeigen, etwas Geld zur Seite zu legen. "Warum lohnt es sich überhaupt zu sparen? Warum lohnt es sich, auch nur fünf Euro im Monat beiseite zu legen", erklärt Scholz. Die guten und rentablen Angebote seien nur für reiche Menschen gemacht. "Das finden wir total unfair." Ihr großes Ziel sei deswegen die Demokratisierung der Geldanlage. Alle Menschen sollen Zugang zu lukrativen Finanzprodukten haben.

Eine Herzensangelegenheit von ihm ist auch das Thema Mitarbeiterbeteiligung für Startups. "Ich kann intellektuell nicht nachvollziehen, wo das Problem ist", sagt Scholz. Sie hätten das sogar auch mit ihrem Onkel besprochen: "Ich bin frustriert. Wir haben versucht, es mit ihm zu besprechen. Die gesamte Startup-Szene möchte es mit ihm besprechen. Er will das nicht diskutieren", erzählt uns Scholz. Welche Forderungen er außerdem an die Politik hat, erzählt Fabian Scholz in dieser Folge von "So techt Deutschland".

Quelle: ntv.de, sks

ntv.de Dienste
Software
ntv Tipp
Social Networks
Newsletter
Ich möchte gerne Nachrichten und redaktionelle Artikel von der n-tv Nachrichtenfernsehen GmbH per E-Mail erhalten.