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Ranking der begehrtesten Marken: Welches Auto macht den Nachbarn neidisch?

Na, welches Auto steht bei Ihrem Nachbarn? Ein solider Kleinwagen, eine stattliche Limousine oder vielleicht ein rassiger Sportwagen? Studien zufolge ist Neid unter Autobesitzern weit verbreitet - doch bei welchem Fahrzeug sind die Begehrlichkeiten tatsächlich am größten?

Mit einem Audi sind dem Fahrer die neidischen Blicke der Mitmenschen wohl sicher.
Mit einem Audi sind dem Fahrer die neidischen Blicke der Mitmenschen wohl sicher.(Foto: dpa)

Es soll sie wohl geben, die Nachbarn, die ständig mit einem neuen Auto in der Garage auftrumpfen. Fast jeder zweite Autobesitzer (42 Prozent) schaut laut einer Umfrage von mobile.de schon mal missgünstig auf den Wagen eines Anderen. Bei den 18 bis 24-Jährigen entpuppen sich sogar mehr als zwei Drittel der Befragten als Neider. Besonders hoch ist dieser Faktor laut der Umfrage, wenn das neue Gefährt aus Bayern oder Baden-Württemberg kommt:

Audi führt das Ranking mit 34 Prozent an, gefolgt vom weiß-blauen Konkurrenten BMW mit 32 Prozent. Auf Platz drei wecken die Sportwagenbesitzer von Porsche mit 27 Prozent den Neid der Mitmenschen. Überraschend finden sich Luxus-Geschosse wie Lamborghini mit 22 Prozent, sowie Ferrari und Maserati mit je 20 und 18 Prozent, nur auf den Plätzen fünf bis sieben. Das geheime Verlangen nach brüllenden Motoren und italienischer Designkunst muss sich hinter solidem deutschem Ingenieurswesen anstellen. Auch die schicken kalifornischen Elektro-Limousinen von Tesla kommen nicht an süddeutscher Tradition vorbei: Lediglich acht Prozent der Befragten beneiden einen Tesla-Fahrer.

Nicht alle deutschen Autobauer punkten

Doch nicht alle deutschen Hersteller wecken das allgemeine Begehren in gleichem Maße: Nur zehn Prozent sind auf Volkswagen-Besitzer eifersüchtig. Und bei nur neun Prozent haben umweltschonende Aspekte wie Spritverbrauch oder alternative Antriebsformen schon mal missgünstige Gefühle ausgelöst.

Für jeden zweiten Befragten (48 Prozent) geht es beim Auto in erster Linie um die Optik. Fährt der Andere einen schöneren, eleganteren Wagen als ich? Doch warum landen dann ausgerechnet die im Design feingeschliffenen Sportwagen aus Italien auf den hinteren Plätzen - eine Frage, die sich vielleicht so beantworten lässt: Von einem Ferrari kann man Träumen, während man in einem Audi tatsächlich sitzen kann.

Quelle: n-tv.de

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