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Grüßt hier der nächste Bayern-Trainer? Ex-Barca-Coach Pep Guardiola.
Grüßt hier der nächste Bayern-Trainer? Ex-Barca-Coach Pep Guardiola.(Foto: REUTERS)

Gerüchte um Ex-Barca-Coach: Wird Guardiola ein Bayer?

Kommt er? In jedem Gerücht soll ja auch ein Fünkchen Wahrheit stecken - demzufolge heißt der neue Bayern-Trainer Josep Guardiola. Der frühere Erfolgscoach des FC Barcelona wird seit längerem immer wieder mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht.

Der FC Bayern München und Josep "Pep" Guardiola? Die Gerüchte, dass der spanische Erfolgscoach an die Isar kommt und den deutschen Rekordmeister ab der kommenden Saison trainiert, verstummen nicht. Obwohl der langjährige Trainer des FC Barcelona sein Sabbatjahr in New York verbringt, scheint der begehrteste Trainer der Welt in Europa allgegenwärtig. Manchester United, FC Chelsea, Manchester City - wann immer derzeit ein Spitzenclub einen Premiumcoach sucht, fällt der Name des smarten 41-Jährigen. Nun musste der deutsche Fußball-Rekordmeister erneut Spekulationen um eine sich angeblich abzeichnende Verpflichtung von Guardiola zur neuen Saison zurückweisen - auch wenn Ex-Bayern-Star Oliver Kahn, die Verpflichtung Guardiolas durchaus für sinnvoll hält.

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"Das ist alles Unsinn", erklärte Bayern-Mediendirektor Markus Hörwick und bekräftigte: "Wir sprechen erst mit Jupp Heynckes." Der 67-Jährige, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, sei der erste und einzige Ansprechpartner des Clubs. Eine Entscheidung über den künftigen Coach des Bundesliga-Tabellenführers solle wie geplant "vermutlich bis März" getroffen werden.

"Wichtig ist, dass wir souverän und klug auftreten", betonte Bayern-Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge am Rande des Neujahresempfangs der Deutschen Fußball Liga (DFL) zur anstehenden Trainer-Frage. Eine inhaltliche Stellungnahme lehnte Rummenigge aber ab: "Ich habe zu den Spekulationen - ob aus England oder Italien - noch nie Stellung bezogen. So werde ich es auch heute halten."

Der italienische TV-Sender Sky Italia hatte zuvor von der sich abzeichnenden Annäherung zwischen den Münchnern und Guardiola berichtet. Der frühere Nationalspieler, der im Mai 2012 nach vier Jahren und 14 Titeln seinen Hut beim FC Barcelona genommen hatte, habe sich während seiner selbst gewählten Auszeit in New York mit Bayern-Vertretern getroffen. Handfeste Quellen blieb der Sender jedoch schuldig. Am Montag hatte die Münchner "tz" zudem berichtet, dass Guardiolas Berater Josep Maria Orobitg in München gewesen sei. Der dementierte aber. Er habe sich in Frankfurt auf einem Vergnügungsdampfer aufgehalten.

Guardiola soll nach Medienberichten bereits dem FC Chelsea abgesagt haben, obwohl der Champions-League-Sieger und Klub von Milliardär Roman Abramowitsch angeblich 22 Millionen Euro Jahresgehalt geboten hat.

"Ich habe Lust"

Guardiola hatte erst vor einer Woche angekündigt, nach seinem Sabbatjahr in der kommenden Saison eine neue Aufgabe annehmen zu wollen. "Ich habe Lust, wieder Trainer zu sein", sagte der Starcoach am Rande der Weltfußballer-Gala der FIFA in Zürich.

Einzelheiten seiner Zukunftspläne wollte er aber nicht mitteilen - ausdrücklich auch nicht mit Blick auf den deutschen Rekordmeister. "Der Trainer von Bayern München ist Jupp Heynckes. Bayern München hat einen Trainer, das wäre mangelnder Respekt von meiner Seite", betonte der begehrteste Coach der Welt brav. So brav wie Bayern-Mediendirektor Hörwick, der ragte: "Ist Bayern München ein seriöser Club oder ein unseriöser Club?"

Kahn und Hitzfeld pro Guardiola

Auf jeden Fall ein Club, der vorsorgt. Und natürlich würde der erfolgsverwöhnte Guardiola bestens zu den unter dem ehrgeizigen Sport-Vorstand Matthias Sammer noch einmal gewachsenen Ansprüchen des FC Bayern passen. Bereits Mitte Juni des vergangenen Jahres waren erstmals die Gerüchte über eine mögliche Liaison der Münchner mit dem Super-Trainer aufgetaucht. "Sport Bild" und "Bild" hatten berichtet, Guardiola habe seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt.

Oliver Kahn hält Guardiola für einen geeigneten Nachfolger für Heynckes als Trainer des deutschen Rekordmeisters. "Natürlich macht es Sinn, einen solchen Mann zu verpflichten. Guardiola ist von seinen Erfolgen, von allem, was er für Barcelona geleistet hat, hochinteressant", sagte der frühere Fußball-National- und Bayern-Torhüter.

Allerdings schränkte der 43-Jährige ein: "Bei Barca war Guardiola sehr erfolgreich, er hat die Philosophie dort aufgesogen. Da frage ich mich: 'Funktioniert das auch bei einem anderen Klub?'"  Zudem verbringe Guardiola in New York gerade ein Sabbat-Jahr und  bilde sich fort, "und das spricht sicherlich für einiges, aber nicht gerade für ein Engagement in München", sagte Kahn, der mit Bayern acht deutsche Meisterschaften, sechsmal den DFB-Pokal und 2001 die Champions League gewonnen hat.

"Wenn die Sprachbarriere nicht wäre, würde ich sagen, dass Pep Guardiola sicherlich einer für uns wäre", hatte Präsident Uli Hoeneß schon früh in einem Interview des "Focus" betont. Auch der frühere Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld sprach sich für den Spanier aus, sah aber als zwingende Voraussetzung einen Deutsch-Kurs. Dafür hat Guardiola bis zum Sommer aber noch genug Zeit.

Quelle: n-tv.de

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