Dienstag, 07. Januar 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
22:49 Uhr

Das war Dienstag, der 7. Januar 2020

Es ist "okay" für Trump, internationales Recht zu befolgen, sagt der US-Präsident. Deswegen will er die iranischen Kulturstätten doch nicht mehr angreifen. Obwohl er das offenbar für unfair hält: "Überlegen Sie mal: Sie töten unsere Leute, sie sprengen unsere Leute in die Luft, und wir müssen sehr vorsichtig mit ihren kulturellen Institutionen umgehen. Aber das ist okay für mich." Hier lesen Sie mehr dazu.

Was war heute sonst wichtig:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht.

22:26 Uhr

DKB-Kunden können wegen Störung nicht auf Konto zugreifen

Wegen einer Störung bei der Onlinebank DKB haben Kunden teilweise nicht auf ihr Konto zugreifen können. Ein Datenabgriff habe nicht stattgefunden, sagte ein DKB-Sprecher in Berlin.

Zuvor hatte die Tochter der BayernLB mitgeteilt: "Aus technischen Gründen kann teilweise nicht auf unsere Website und das Internet-Banking zugegriffen werden." Die Bank arbeite an einer Lösung. Der Sprecher zeigte sich am Abend zuversichtlich, dass die Störung bald ganz behoben ist.

Die DKB ist mit rund 3,9 Millionen Kunden die zweitgrößte deutsche Direktbank.

22:06 Uhr

Radfahrer von Zug erfasst und getötet

Ein Radfahrer ist im niedersächsischen Vechta auf einem Bahnübergang von einem Zug erfasst worden und hat dabei tödliche Verletzungen erlitten.

  • Der Bahnübergang war nur mit Halbschranken geschützt. Diese waren jedoch nach Angaben von Zeugen bereits geschlossen, als sich der 81-Jährige auf dem Radweg dem Bahnübergang näherte. Der Radweg selbst sei an der Stelle unbeschrankt, erklärte die Polizei. Auf der gegenüberliegenden Seite habe eine Frau noch erfolglos versucht, den Mann vor dem herannahenden Zug zu warnen, so die Polizei.  
  • Der Fahrer der Bahn, der laut Polizei noch bremste, aber den Zug nicht mehr rechtzeitig stoppen konnte, wurde wegen eines Schocks behandelt.
  • In der Nordwestbahn saßen zu dem Zeitpunkt etwa 20 Fahrgäste. Auch einige von ihnen wurden wegen Schocks ärztlich betreut.
21:31 Uhr

Trump: US-Abzug wäre für Irak "das Schlimmste"

Ein übereilter Abzug des US-Militärs aus dem Irak wäre nach Ansicht von US-Präsident Donald Trump verheerend für das Land. Die USA wollten irgendwann aus dem Irak abziehen, aber jetzt sei "nicht der richtige Zeitpunkt", sagte Trump im Weißen Haus.

  • Die USA wollten nicht "für immer" im Irak bleiben, aber ein übereilter Abzug jetzt wäre "das Schlimmste, was dem Irak passieren könnte", sagte Trump weiter. In einem solchen Fall würde der Einfluss des Irans in dem Land noch stärker werden, sagte Trump. Das widerspreche dem Willen der Menschen im Irak, sagte er weiter.
  • Trump wiederholte auch seine Forderung vom Sonntag, wonach der Irak im Falle eines Abzugs unter anderem die Kosten für von den USA gebaute Infrastruktur wie die US-Botschaft oder Militärstützpunkte zurückerstatten soll.
  • Für den Fall, dass die USA bei der Frage des Abzugs nicht respektiert würden, könne es auch Sanktionen gegen den Irak geben, drohte Trump.
21:08 Uhr

Ozzy Osbourne plant Duett mit Elton John

Ungewöhnliche Zusammenarbeit: Ozzy Osbourne und Elton John machen für einen neuen Song gemeinsame Sache, wie Ozzys Frau Sharon Osbourne in der CBS-Show "The Talk" verraten hat.

  • "Ja, es gibt neue Musik und das ist großartig. All seine Freunde spielen darauf mit und er macht einen Song mit Elton - es passiert so viel derzeit." Der neue Song wird voraussichtlich auf dem kommenden Studioalbum "Ordinary Man" zu hören sein.
  • Auf die Frage, was ihr Mann im Jahr 2020 vorhat, antwortete Sharon in der Show zudem: "Eine Menge gute Dinge: Wellness, wieder mit seiner Band arbeiten und das tun, was er liebt, also auf Tour gehen und mit seinen Fans zusammen sein."
  • Seine Tournee musste Ozzy 2019 erst aufgrund einer schweren Grippe verschieben und schließlich nach einem Unfall im April sogar ganz absagen. Die Tour wird dieses Jahr nun endlich nachgeholt. Am 27. Mai 2020 steht Ozzy in Atlanta erstmals wieder auf der Bühne. Im November und Dezember kommt er für fünf Konzerte auch nach Deutschland.
20:30 Uhr

Mann gibt bei Drogentest Limo statt Urin ab

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Die "Urinprobe" enthielt Kohlensäure und roch nach Limo.

(Foto: imago/Panthermedia)

Bei einer Drogenkontrolle hat ein Autofahrer in Hessen versucht, der Polizei statt eines Bechers Urin einen mit Orangenlimonade unterzujubeln.

  • Der 33-Jährige war einer Streife aufgefallen, weil das Auto zwar einen Reifenschaden hatte, der Fahrer aber trotzdem mit etwa 90 Kilometern pro Stunde auf einer Landstraße in Herborn unterwegs war.
  • Bei der anschließenden Kontrolle ergab ein Drogen-Wischtest an der Stirn, dass der Mann ein Amphetamin konsumiert hat.
  • Der Mann erklärte den Beamten, dass er ein Drogenentwöhnungsprogramm durchlaufe und deshalb jeden Tag ein Medikament einnehmen müsse. Die Polizei willigte in einen zweiten Test ein, dieses Mal auf Urin- statt auf Schweißbasis.
  • Als der Mann seinen Becher abgab, stellten die Polizisten fest: Der vermeintliche Urin enthielt Kohlensäure, war kalt und roch nach Limonade. Der 33-Jährige gab zu, die Limonade im Mund behalten und in den Becher gespuckt zu habe.
  • Welche Drogen der Mann nun tatsächlich nahm, soll ein Bluttest klären.
19:55 Uhr

UN: USA dürfen Visum für Sarif nicht verweigern

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Hat immer noch kein US-Visum: Irans Außenminister Sarif.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die Vereinten Nationen haben die USA angesichts eines bislang verweigerten Visums für den iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif aufgefordert, Diplomaten Zugang zu den UN zu gewähren. "Wir glauben, dass das Abkommen mit dem Gastland (...) eingehalten werden muss", sagte Sprecher Stéphane Dujarric in New York. Das Abkommen mit den USA sei sehr spezifisch und gelte ohne Einschränkungen.

Die Sonderstellung des UN-Hauptquartiers in New York wird in einem Abkommen zwischen den Vereinten Nationen und den Vereinigten Staaten aus dem Jahr 1947 behandelt. Darin steht im Artikel IV unter anderem: "Die föderalen, bundesstaatlichen oder lokalen Behörden der Vereinigten Staaten von Amerika dürfen keine Hindernisse für die Durchreise zum oder vom Bezirk des Hauptquartiers auferlegen (...)".

19:25 Uhr

Gericht verpflichtet Facebook zu Deutsch-Kenntnissen

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Europazentrale von Facebook in Dublin - angeblich versteht hier keiner Deutsch.

(Foto: imago images / Thomas Frey)

Facebook kann sich nicht darauf berufen, Gerichtsbeschlüsse in deutscher Sprache nicht zu verstehen. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf mitgeteilt und auf eine entsprechende Entscheidung hingewiesen. 

  • Ein Düsseldorfer hatte eine einstweilige Verfügung gegen Facebook erwirkt. Diese untersagte dem Unternehmen, einen Text, den er eingestellt hatte, zu löschen und ihn mit einer Sperre zu bestrafen. Außerdem verlangte der Kläger eine Kostenerstattung in Höhe von 730 Euro.
  • Die einstweilige Verfügung ließ er Facebooks Europazentrale in Irland zustellen. Doch das Unternehmen bestand auf einer englischen Übersetzung: In deutscher Sprache verstehe man den Inhalt nicht.
  • Dies ließ das Oberlandesgericht nicht gelten. Facebook stelle in Deutschland seine Plattform in deutscher Sprache zur Verfügung. Die Nutzungsbedingungen seien ebenfalls in deutscher Sprache verfügbar. Diesen ließen sich auch gründliche Kenntnisse der deutschen Sprache und des deutschen Rechts entnehmen.
18:51 Uhr

Igel mit Böllern getötet

Wie kann man nur so grausam sein? In Baden-Württemberg sollen Unbekannte einen Igel mit Böllern getötet haben. Das tote Tier wurde mit Feuerwerkskörpern im Bauchbereich bei einer Skateranlage in der Stadt Ehingen gefunden, wie die Polizei mitteilte.

Die Beamten gehen davon aus, dass der Igel zwischen dem 31. Dezember und dem 5. Januar durch gezündete Böller zu Tode kam. Die Polizei rief Zeugen dazu auf, sich zu melden.

Wer die Tat beobachtet hat oder sonstige sachdienliche Hinweise geben kann, soll sich bitte unter der Telefonnummer 07391/5880 melden.

18:16 Uhr

Weiteres Kind stirbt nach Unfall in Mittelfranken

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Warum der Transporter in den Gegenverkehr geriet, ist immer noch unklar.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach dem schweren Unfall vom Sonntag auf einer Bundesstraße bei Roth in Mittelfranken ist ein weiteres Kind gestorben. Das vierjährige Mädchen sei seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte das Polizeipräsidium in Nürnberg mit. Zuvor waren bereits die 35-jährige Mutter sowie deren weitere zwei Kinder im Alter von neun und zwölf Jahren verstorben.

Bei dem Unfall war auch der 35-jährige Lebensgefährte der Mutter, der zugleich Vater eines der Kinder ist, schwer verletzt worden. Sein Zustand wird von der Polizei als zwar stabil, aber weiterhin kritisch beschrieben.

Der 19-jährige Fahrer eines Kleintransporters war am Sonntagnachmittag auf die Gegenfahrbahn geraten und bei der Gemeinde Wernsbach in das Auto der Familie geprallt.

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17:33 Uhr

Fotografen dürfen künftig keine Passfotos machen

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Wenn Erika Mustermann irgendwann ihr altes Foto nicht mehr benutzen darf, wird sie ein neues in einem Amt machen müssen.

(Foto: imago stock&people)

Wer einen neuen Pass oder Personalausweis beantragt, muss das Foto nach dem Willen des Bundesinnenministeriums künftig direkt bei der zuständigen Behörde machen lassen. Das Lichtbild sei "in Gegenwart eines Mitarbeiters" aufzunehmen und "elektronisch zu erfassen", heißt es in einem Entwurf eines "Gesetzes zur Stärkung der Sicherheit im Pass- und Ausweiswesen". Geplant sind "Selbstbedienungsterminals" bei den insgesamt 5500 Pass- und Ausweisbehörden in Deutschland.

Anlass für die Neuregelung ist nach Angaben des Ministeriums die Sorge vor Bildmanipulationen durch so genanntes Morphing. Dabei werden mehrere Fotos zum Bild eines einzigen Gesichts verschmolzen.

Mehr dazu in Kürze auf ntv.de

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17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:51 Uhr

Vier Inder sollen wegen Vergewaltigung hingerichtet werden

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Asha Devi, Mutter der getöteten Studentin, kämpft gegen Gewalt an Frauen in Indien.

(Foto: picture alliance / Anindito Mukh)

Diese Tat hat auf der ganzen Welt für Entsetzen gesorgt. Die 23-jährige Studentin Jyoti Singh war im Dezember 2012 in der indischen Hauptstadt überfallen worden, als sie mit dem Bus fuhr. Fünf Männer und ein Jugendlicher vergewaltigten die junge Frau und verwendeten dafür unter anderem eine Metallstange. 13 Tage später starb Singh an ihren schweren inneren Verletzungen. Zuvor war sie jedoch noch in der Lage gewesen, ihre Angreifer zu identifizieren.

Gut sieben Jahre nach der brutalen Gruppenvergewaltigung sollen vier Beteiligte nun bald hingerichtet werden. Ein Gericht ordnete die Vollstreckung der Todesurteile für den 22. Januar an. Den vier verurteilten Männern bleibt noch ein letzter Einspruchsversuch, außerdem könnten sie Staatschef Ram Nath Kovind um ihre Begnadigung bitten.

Nach der Tat demonstrierten in ganz Indien zehntausende Menschen gegen sexuelle Gewalt. Die Regierung reagierte mit einer Verschärfung der Strafen für sexuelle Übergriffe, unter dem Druck der Öffentlichkeit führte sie die Todesstrafe für bestimmte Vergewaltigungsfälle ein.

16:23 Uhr
Breaking News

Nato zieht Teil ihrer Soldaten aus Irak ab

Nach der Bundeswehr zieht wegen der Spannungen im Nahen Osten nun auch die Nato einen Teil ihrer Soldaten zeitweise aus dem Irak ab. Das bestätigte ein Sprecher des Militärbündnisses der dpa in Brüssel.

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16:10 Uhr

Flugzeug kommt in Istanbul von Landebahn ab

*Datenschutz

In Istanbul ist ein Flugzeug wohl nur knapp einer Katastrophe entkommen. Am Sabiha-Gökcen-Flughafen ist ein Passagierflieger beim Anflug von der Landebahn abgekommen.

  • Es habe keine Verletzten gegeben, hieß es in einer Stellungnahme der Fluggesellschaft Pegasus. Das Gouverneursamt der Provinz Istanbul teilte mit, dass 164 Passagiere sicher aus der Maschine gebracht worden seien. Der Unfall habe sich wegen des schlechten Wetters ereignet. In Istanbul war es stürmisch und regnerisch. 
  • Es seien zunächst alle Flüge ausgesetzt worden, hieß es in der Stellungnahme des Gouverneursamtes weiter. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete, die Flugsperre gelte noch bis um 20.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MEZ). Einige Flüge wurden demnach zum großen Istanbul-Flughafen umgeleitet.
  • Die Maschine war laut Pegasus am Flughafen Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet. Der Vorfall werde untersucht.
15:41 Uhr

Putin reist überraschend nach Syrien und trifft Assad

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Putin war im Dezember 2017 bereits überraschend nach Syrien gereist. Damals hatte er Assad auf der russischen Luftwaffenbasis Hamaimim getroffen.

(Foto: imago/Xinhua)

Der russische Präsident Wladimir Putin hat erstmals die syrische Hauptstadt Damaskus besucht und dort Machthaber Baschar al-Assad getroffen.

  • Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte der Agentur Interfax zufolge, die beiden Präsidenten hätten sich auf einem Kommandoposten des russischen Militärs getroffen. Der Besuch war vorab nicht angekündigt worden.
  • Bei dem Gespräch sei es um die Lage in verschiedenen Regionen des Landes gegangen, teilte Peskow weiter mit. Dazu habe das Militär seine Einschätzung abgegeben. Putin sagte Peskow zufolge, er könne nun mit Zuversicht sagen, dass "ein großer Weg zurückgelegt wurde, um die territoriale Integrität des Landes wiederherzustellen". Syriens Präsidialamt erklärte, Assad habe den russischen Soldaten für ihre "Opfer" im Bürgerkrieg gedankt.
  • Putin fuhr Peskow zufolge durch die Straßen von Damaskus, um sich ein Bild von der Situation zu machen. Dort sei mit bloßem Auge zu sehen gewesen, dass das "friedliche Leben wiederhergestellt" sei.
15:11 Uhr

Pentagon distanziert sich von Trumps Drohung

Im eskalierenden Konflikt mit dem Iran hatte US-Präsident Donald Trump vor wenige Tagen Teheran damit gedroht, als Reaktion auf mögliche Angriffe auf US-Bürger auch iranische Kulturstätten zu attackieren.

US-Verteidigungsminister Mark Esper distanziert sich nun von der Drohung des Präsidenten. "Wir werden uns an die Gesetze bewaffneter Konflikte halten", sagte Esper zu Journalisten. Auf die Frage einer Journalistin, ob er damit Angriffe auf Kulturstätten ausschließe, weil es sich um ein Kriegsverbrechen handeln würde, sagte Esper: "Das sind die Gesetze bewaffneter Konflikte."

14:58 Uhr

Auswärtiges Amt rät von Iran-Reisen ab

Nach der Tötung des iranischen Generals Ghassem Soleimani durch die USA sollten Iran-Urlauber ihre Reisepläne überdenken. "Verschieben Sie nach Möglichkeit nicht erforderliche Reisen nach Iran", rät das Auswärtige Amt in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen für das Land. Die Sicherheitslage in der Region sei volatiler geworden und könne sich weiterhin sehr schnell verändern, erklärte das Ministerium.

In vielen iranischen Städten hatte es nach dem tödlichen Drohnenangriff Großdemonstrationen gegeben. "Mit weiteren auch gegen Ausländer gerichteten und eskalierenden Protesten muss gerechnet werden", heißt es in den Reisehinweisen.

Auch die Informationen für Deutsche, die in die arabischen Golfstaaten reisen, wurden im Licht der jüngsten Entwicklung aktualisiert. In den Hinweisen für Saudi-Arabien, Oman, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Katar und Bahrain heißt es jetzt - mit Blick auf mögliche Folgen der Tötung des iranischen Generals - Reisende sollten "besonders aufmerksam" sein und sich "über die aktuellen Entwicklungen" informieren.

14:35 Uhr

Pedro Sánchez ist neuer spanischer Regierungschef

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Sozialist Sánchez ist ab sofort Spaniens Ministerpräsident.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach langer politischer Hängepartie ist der Sozialist Pedro Sánchez zum Ministerpräsidenten Spaniens gewählt worden. Er erhielt im Parlament die dafür nötige einfache Mehrheit der Stimmen - jedoch nur knapp: 167 der Abgeordneten stimmten für ihn, 165 gegen ihn.

Damit geht eine lange politische Blockade in Spanien zu Ende. Im November waren die Wähler zum vierten Mal binnen vier Jahren an die Urnen gerufen worden.

Mehr dazu lesen Sie hier.
14:30 Uhr

Schichtwechsel

Meine Kollegin Franziska Türk verabschiedet sich in den wohlverdienten Feierabend, ich übernehme ihren Platz in der Redaktion und versorge Sie bis zum späten Abend mit den aktuellsten Nachrichten aus der ganzen Welt. Mein Name ist Uladzimir Zhyhachou, ich wünsche Ihnen einen schönen Nachmittag.

14:29 Uhr

Westfale gewinnt 32 Millionen Euro im Lotto

Zum Jahresbeginn hat ein Lottospieler aus dem Raum Dortmund mit einem Online-Tippschein 32 Millionen Euro abgeräumt. Der Mitspieler habe die Gewinnzahlen 1,7,13,18,27 und 30 sowie die Superzahl 1 im Internet abgegeben - und den höchsten Betrag gewonnen, den Westlotto je für einen digitalen Tipp ausgeschüttet habe. Das teilte die Lotteriegesellschaft mit.

Bundesweit gab es im klassischen Lotto nur fünf Mal höhere Gewinnbeträge. Die Zahlen waren am Samstag ermittelt worden. Weil der Jackpot bei den zwölf vorherigen Ziehungen nicht geknackt werden konnte, wäre eine Ausschüttung auch ohne sechs Richtige mit Zusatzzahl garantiert gewesen. Der neue 32-fache Millionär hatte etwas mehr als 10 Euro eingesetzt.

13:56 Uhr

Jugendliche bestreiten Gruppenvergewaltigung

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Die Jugendlichen bestreiten die Gruppenvergewaltigung - wollen aber vor Gericht nicht aussagen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Im Prozess um die mutmaßliche Gruppenvergewaltigung in Mülheim an der Ruhr bestreiten die drei minderjährigen Angeklagten nach Verteidigerangaben die Tat. Nach Worten eines der Anwälte wehren sich die Jugendlichen gegen den Vorwurf, wollen im Prozess vor dem Landgericht Duisburg aber schweigen. "Mein Mandant sieht das so, dass es zu einvernehmlichem Geschlechtsverkehr gekommen ist", sagte Anwalt Marc Decker in einer Verhandlungspause. "Er ist schockiert, dass es eine Anklage und ein Verfahren gibt."

Der Prozess findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die drei angeklagten Bulgaren im Alter von 14 und 15 Jahren sollen im Juli 2019 eine 18-Jährige in einem Waldstück vergewaltigt haben. Bei der Tat waren laut Staatsanwaltschaft auch zwei Zwölfjährige dabei, die wegen der Vorwürfe aber nicht vor Gericht gestellt werden können. Sie gelten als strafunmündig. Ihre Verfahren sind eingestellt worden.

13:33 Uhr

Australien-Rauchwolke verfärbt Sonne über Südamerika

Wir bleiben bei Australien: Die Auswirkungen der dort wütenden Buschbrände sind auch im 12.000 Kilometer entfernten Südamerika sichtbar: Eine riesige Rauchwolke hat den Pazifik überquert und die Sonne über Chile und Argentinien rötlich verfärbt, meldeten die örtlichen Wetterbehörden. Gefahr drohe der Bevölkerung nicht, sagte Patricio Urra von der chilenischen Meteorologiebehörde. Die Rauchwolke befinde sich in einer Höhe von 6000 Metern und es sei kein Wetterphänomen angekündigt, das sie zum Absinken bringen könnte.

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Auch die argentinische Wetterbehörde SMN gab auf Twitter Entwarnung: Die einzige Auswirkung sei eine "ein bisschen rötere Sonne". Nach Angaben des Meteorologieunternehmens Metsul könnte die Wolke weiterziehen und sogar den brasilianischen Bundesstaat Río Grande del Sur erreichen.

13:04 Uhr

Fridays for Future ruft zu Protesten gegen Siemens auf

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Siemens gerät wegen eines Auftrags für ein Kohlebergwerk in Australien zunehmend ins Visier von Klimaschützern. Fridays for Future ruft auf Twitter und seiner deutschen Homepage dazu auf, Druck auf das Unternehmen zu machen, die geplante Lieferung einer Zugsignalanlage für das Großprojekt des indischen Industriekonzerns Adani zu stoppen. In einem Gastbeitrag für die "Welt" schreiben die Fridays-for-Future-Aktivisten Luisa Neubauer und Nick Heubeck zudem, dass für den kommenden Freitag Proteste vor Siemens-Büros im ganzen Land geplant seien.

"Der gleiche deutsche Konzern, der öffentlich keine Gelegenheit auslässt, sich zu seiner unternehmerischen Verantwortung zu bekennen und der verspricht, bis 2030 klimaneutral zu sein, plant, für die Mine in Australien die Signalanlage für die Gleise zum Abtransport nach Indien bereitzustellen", heißt es in dem Gastbeitrag. Die Autoren fordern Siemens-Chef Joe Kaeser auf, den Auftrag abzulehnen. "Es wäre ein kleiner Schritt für den Konzern, aber ein großes Zeichen für Australien und den Rest der Welt, der heute und morgen die Klimakrise zu spüren bekommt."

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Adani will in Australien eines der größten Kohlebergwerke der Welt errichten. Fridays for Future versucht das zu verhindern.

(Foto: picture alliance/dpa)

 

12:36 Uhr

Unbekannter zündet Obdachlosen in Berlin an

Ein Unbekannter hat in Berlin einen Obdachlosen angezündet und schwer verletzt. Der Täter setzte in der Nacht im Vorraum einer Bank im Stadtteil Charlottenburg das Hosenbein des schlafenden 45-Jährigen in Brand. Ein Bankkunde informierte die Polizei kurz nach Mitternacht wegen des starken Brandgeruchs.

Der Obdachlose erlitt nach Polizeiangaben eine schwere Brandverletzung und kam ins Krankenhaus. Möglicherweise kommt als Täter ein flüchtiger Bekannter des Opfers in Betracht.

12:16 Uhr

Kurz erneut als Österreichs Bundeskanzler vereidigt

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Kurz war bereits vor dem Misstrauensvotum Bundeskanzler.

(Foto: picture alliance/dpa)

Sebastian Kurz ist in Wien zum zweiten Mal als österreichischer Bundeskanzler vereidigt worden. Bei einer Zeremonie in der Hofburg legten Kurz und der neue Vize-Regierungschef Werner Kogler von den Grünen vor Staatspräsident Alexander Van der Bellen ihren Amtseid ab. Kurz ist damit Regierungschef der ersten österreichischen Koalitionsregierung aus konservativer ÖVP und Grünen. Er steht gut sieben Monate nach seiner Absetzung als Kanzler per Misstrauensvotum wieder an der Regierungsspitze.

Übrigens: Der jüngste Regierungschef Europas kommt damit wieder aus Österreich. Der 33-jährige Kurz ist ein Jahr jünger als seine finnische Kollegin Sanna Marin.

11:30 Uhr

Im Zug vergessene 10.000-Euro-Geige aufgetaucht

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"Aufgrund glücklicher Umstände" hat die Musikerin ihr Instrument zurück.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ich glaube ja grundsätzlich an das Gute im Menschen und habe damit bislang immer Recht behalten: Sämtliche in Taxis oder Kneipen vergessene Handys haben wieder zu mir zurückgefunden. Noch mehr Glück hatte eine junge Musikerin, die mit dem Zug in Rheinland-Pfalz unterwegs war. Sie hatte am Freitag nämlich statt ihres Handys ihre Geige im Wert von 10.000 Euro in einem Regionalzug von Koblenz nach Neuwied-Engers liegenlassen - und sie letztendlich zurückbekommen.

Die junge Musikerin, die laut Polizei im Bundesjugendorchester spielt, vergaß ihr wertvolles Instrument beim Aussteigen. Sie bemerkte das Fehlen zwar kurz darauf und informierte die Bahn, Mitarbeiter konnten das Instrument allerdings nicht mehr finden. Nach einem Hinweis "aufgrund glücklicher Umstände" konnte die Geige schließlich - und hier bekommt das Bild vom Guten im Menschen leichte Risse - in einer Wohnung in Bad Hönningen beschlagnahmt werden. Unter welchen Umständen sie dorthin gelangte, ist noch unklar.

10:53 Uhr

NRW-Bürgermeister will sich bewaffnen

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Aus welcher Stadt der Bürgermeister kommt und wie er sich bewaffnen möchte, ist nicht bekannt.

(Foto: picture alliance / Carsten Rehde)

Weil er Angst vor Rechtsextremen hat, möchte sich ein Bürgermeister aus Nordrhein-Westfalen einem Medienbericht zufolge bewaffnen. Laut der "Rheinischen Post" kommt der Bürgermeister aus einer Kommune, in der es Probleme mit Rechtsextremen gibt. Er sei in der Vergangenheit bedroht und angefeindet worden. "Der Bürgermeister einer Gemeinde begehrt die Erlaubnis zum Erwerb, Besitz und Führen von Waffen wegen einer besonderen Gefährdungslage", heißt es demnach in der Ankündigung einer Verhandlung vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht.

Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul hält davon wenig - das Gewaltmonopol liege beim Staat, sagte er der "Rheinischen Post". "Persönlich halte ich nichts davon, wenn sich Privatpersonen und Mandatsträger bewaffnen", sagte Reul. Wenn es Anhaltspunkte für Gefährdungen gebe, würden alle nötigen Maßnahmen ergriffen. Betroffene könnten sich jederzeit an die Polizei wenden.

10:50 Uhr
Breaking News

Mehrere Tote bei Massenpanik im Iran

Am Rande des Trauerzugs für den von den USA getöteten General Ghassem Soleimani kommt es zu einer Massenpanik. Berichten des Staatsfernsehens zufolge soll es bis zu 30 Todesopfer geben.

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10:11 Uhr

Flugzeug kommt in Istanbul von Landebahn ab - Flugsperre

Am Istanbuler Sabiha-Gökcen-Flughafen ist ein Flugzeug von der Landebahn abgekommen. Es habe keine Verletzten gegeben, hieß es in einer Stellungnahme der Fluggesellschaft Pegasus. Das Gouverneursamt der Provinz Istanbul teilte per Twitter mit, dass 164 Passagiere sicher aus der Maschine gebracht worden seien. Demnach kam es wegen des schlechten Wetters zu dem Unfall. In Istanbul ist es derzeit regnerisch und stürmisch.

Laut des Gouverneursamts wurden zunächst alle Flüge ausgesetzt. Die Flugsperre sollte eigentlich nur bis 11.20 Uhr Ortszeit (9.20 MEZ) gelten. Der Chef der halbstaatlichen Fluglinie Turkish Airlines, Bilal Eksi, ließ allerdings via Twitter verlauten, ihre Flüge blieben ab und in Richtung Sabiha Gökcen bis 15.00 Uhr am Nachmittag (13.00 Uhr MEZ) ausgesetzt. Die betroffene Maschine war laut Pegasus am Flughafen Schardscha in den Vereinigten Arabischen Emiraten gestartet.

09:29 Uhr

Mann ertrinkt kurz vor Rettung im Neckar

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Die Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot im Einsatz.

(Foto: picture alliance/dpa)

Bei Rettungsversuchen entscheiden manchmal Sekunden über Leben oder Tod. Kein glückliches Ende fand eine dramatische Rettungsaktion im Neckar bei Esslingen: Eine Frau hatte am Montag um 17.23 Uhr den Notruf gewählt, weil sie mitten auf dem Neckar eine lebende Person in Richtung Stuttgart treiben sah. Passanten warfen laut Polizeipräsidium Reutlingen noch einen Rettungsring ins Wasser. Nur wenig später sei dann ein Streifenwagen vor Ort gewesen. Ein 24-jähriger Polizist schwamm demnach sofort mit einem Rettungsring zu dem Ertrinkenden - doch dieser ging unter, bevor der Polizist ihn erreicht hatte.

Taucher der DLRG suchten laut Polizei anschließend den Fluss nach dem jungen Mann ab. Gegen 19.50 Uhr fanden sie ihn, konnten ihn aber nur noch tot bergen. Die Identität des Mannes und die genauen Umstände sind noch unklar, die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0711/3990330 beim Polizeirevier Esslingen zu melden.

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09:00 Uhr

Schlagzeilen am Morgen

08:42 Uhr

Iran stuft sämtliche US-Truppen als "Terroristen" ein

Als Reaktion auf die gezielte Tötung von General Ghassem Soleimani hat der Iran sämtliche US-Truppen als "Terroristen" eingestuft. Das Parlament in Teheran verabschiedete dazu ein entsprechendes Gesetz. Soleimani, der die für Auslandseinsätze zuständigen Al-Kuds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden befehligt hatte, war am Freitag bei einem US-Drohnenangriff in Bagdad getötet worden.

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08:11 Uhr

Trump: "Ohne Twitter wären wir verloren"

Ja, wir wissen es: Der US-Präsident ist ein leidenschaftlicher Twitterer. Wie viel ihm sein Lieblingsmedium bedeutet, hat er nun in einem Gespräch mit dem konservativen Radiomoderator Rush Limbaugh erläutert. "Ich denke, ohne Twitter wären wir verloren", sagte Donald Trump in dem Interview. "Wir könnten die Wahrheit nicht mehr verbreiten." Er wünschte, es ginge anders, sagte Trump weiter. Aber die klassischen Medien seien "korrupt" und nicht zuverlässig. Mit den sozialen Medien dagegen könne er direkt "Hunderte Millionen Menschen" erreichen. Na dann sind wir mal gespannt, an welchen zuverlässigen Wahr- und Weisheiten der US-Präsident uns und seine rund 70 Millionen Follower heute teilhaben lässt.

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Trump verkündet selbst weitreichende politische Entscheidungen am liebsten auf Twitter.

(Foto: REUTERS)

 

07:46 Uhr

Toyota will Stadt der Zukunft bauen

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Toyota-Präsident Akio Toyoda und Architekt Bjarke Ingels stellten die Stadt der Zukunft auf der CES vor.

(Foto: REUTERS)

Wie testet man neuartige Technologien in einem möglichst realen Umfeld? Toyota will dafür in Japan eigens eine experimentelle Stadt der Zukunft bauen. Dort soll etwa das autonome Fahren in einem realen Umfeld erprobt werden. Dafür soll das Gelände einer stillgelegten Fabrik des Autobauers in der Nähe des Bergs Fuji umgebaut werden, teilte Firmenchef Akio Toyoda auf der Technik-Messe CES in Las Vegas an. In der kompakten "Woven City" ("Verflochtene Stadt") sollen zunächst rund 2000 Menschen leben - unter anderem Toyota-Mitarbeiter mit ihren Familien, Ruheständler und Forscher. Die Grundsteinlegung sei für kommendes Jahr geplant.

Das Gelände hat den Angaben zufolge eine Fläche von gut 70 Hektar. Als Stadtplaner wurde der dänische Star-Architekt Bjarke Ingels engagiert. Eine Grundidee des Konzepts ist, dass Fußgänger, Radfahrer und Autos auf intelligente Weise die Straßen teilen können. Ein großer Teil der Infrastruktur - zum Beispiel Brennstoffzellen-Anlagen für die Energie-Gewinnung - wird laut Ingels unter die Erde verlegt. Die Gebäude sollen aus Holz gebaut und mit Solarzellen auf dem Dach versehen werden.

07:13 Uhr

USA verweigern Irans Außenminister wohl Visum für UN-Sitzung

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Sarif war zuletzt im September bei einer UN-Sitzung in New York. Grundsätzlich sind die USA verpflichtet, ausländischen Diplomaten den Zugang zu gestatten.

(Foto: picture alliance/dpa)

Die USA haben dem iranischen Außenminister Mohammed Dschawad Sarif Regierungskreisen zufolge ein Visum für eine Anreise zu einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats am Donnerstag in New York verweigert. Die konkreten Hintergründe erläuterte der US-Regierungsvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte, nicht. Das US-Außenministerium und ein UN-Sprecher wollten sich bislang nicht dazu äußern. Die iranische Vertretung bei den Vereinten Nationen erklärte, sie habe weder von den USA noch von den UN eine offizielle Mitteilung über das Visum für Außenminister Sarif erhalten.

Die Sitzung des UN-Sicherheitsrats und die Teilnahme von Sarif waren schon vor der Eskalation im Konflikt zwischen den USA und dem Iran geplant und hat eine andere Tagesordnung. Sie könnte Sarif aber ein großes Forum geben, um die USA für die gezielte Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani anzugreifen.

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06:42 Uhr

Über 40 Grad erwartet - Australien fürchtet Riesenfeuer

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Experten schätzen, dass allein im Bundesstaat New South Wales fast eine halbe Milliarde Tiere in den Flammen ums Leben gekommen sind.

(Foto: picture alliance/dpa)

Etwas Regen und kühlere Temperaturen haben die Arbeit der Feuerwehrleute bei den Bränden im Südosten Australiens etwas leichter gemacht. Aber auch diese Woche soll es wieder teilweise 40 Grad und heißer werden. Der Feuerwehrchef des Bundesstaates New South Wales, Shane Fitzsimmons, sagte, die mehr als 2600 Helfer nutzten die "günstigen Bedingungen", um sich vorzubereiten, bevor die Brandgefahr am Freitag voraussichtlich wieder steigen dürfte.

Entwarnung ist nicht in Sicht. Vielmehr wird befürchtet, dass die Feuer in Australien noch Monate dauern. An der Grenze von New South Wales und Victoria bewegen sich zwei Brände aufeinander zu, so dass ein Riesenfeuer entstehen könnte.

Mehr dazu lesen Sie hier.
06:38 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,

schön, dass Sie den Weg in den "Tag" gefunden haben. Wir blicken heute weiter auf die Entwicklungen im Nahen Osten und den Konflikt zwischen Washington und Teheran. Ansonsten stehen diese Termine an:

  • Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen ernennt und vereidigt die neue österreichische Bundesregierung aus konservativer ÖVP und den Grünen. Dem Kabinett gehören erstmals mehr Frauen als Männer an.
  • In Madrid steht die zweite Parlamentsabstimmung über die Wahl von Pedro Sánchez zum Regierungschef an. Die erste Abstimmung am Sonntag hatte er verloren - diesmal reicht allerdings eine einfache Mehrheit.
  • Im Berufungsprozess gegen den Kapitän des Rettungsschiffs "Lifeline" wird ein Urteil erwartet. Claus-Peter Reisch war 2018 vorübergehend festgesetzt und anschließend zu einer Geldstrafe verurteilt worden, weil das Schiff der deutschen Hilfsorganisation Mission Lifleline mit Migranten an Bord in Malta angelegt hatte.
  • Der "Titan" Oliver Kahn wird als neuer Vorstand beim FC Bayern vorgestellt und hält gleich seine erste Pressekonferenz ab.
  • In Duisburg beginnt der Prozess gegen drei Jugendliche, die eine junge Frau in ein Waldstück in Mühlheim gelockt und vergewaltigt haben sollen. Sie waren zu diesem Zeitpunkt erst 14 Jahre alt, gegen zwei ebenfalls beteiligte Zwölfjährige wurden die Ermittlungen wegen Strafunmündigkeit eingestellt.
  • Auf der Technikmesse CES in Las Vegas diskutieren die Verantwortlichen von Facebook und Apple über Datenschutz und Ivanka Trump spricht über den Wandel der Arbeitswelt.
  • Die CSU-Winterklausur geht weiter, während die Jahresauftakt-Klausur des Grünen-Bundesvorstands zu Ende geht.

Damit starten wir in den Dienstag. Bei Fragen erreichen Sie mich unter franziska.tuerk@nachrichtenmanufaktur.de. Kommen Sie gut durch den Tag!

06:07 Uhr

Januar-Temperaturen bislang über Normalwert

Björn Alexander

ntv-Wetterexperte Björn Alexander

Der Tag startet im Osten sowie im Süden verbreitet mit leichtem Frost oder Bodenfrost. Gleichzeitig ziehen einzelne Schauer durch, die vor allem in der Südhälfte als Schnee oder Regen niedergehen und am gefrorenen Boden stellenweise für akute Glätte sorgen können. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 500 bis 800 Meter. Außerdem ist gefrierende Nässe oder Reif ebenfalls nicht auszuschließen. Das gilt am Vormittag insbesondere im Bereich Hessen, Thüringen, Baden-Württemberg und Bayern. Nachmittags kann es dann von Ostbayern bis rauf ans Erzgebirge örtlich noch glatt sein. Ganz anders ist die Lage in der Nordwesthälfte. Hier geht es überwiegend frostfrei in den Tag und es bleibt mehrheitlich trocken mit etwas Sonnenschein.

Die Temperaturen erreichen zwischen 2 Grad in Niederbayern und 10 Grad am Niederrhein. Gegenüber den Januar-Normal-Werten ist das in etwa 2 bis 5 Grad zu warm. Ein Trend, der auch anschließend bestehen bleiben wird. Denn morgen geht es rauf auf 3 bis 13 Grad. Der Donnerstag bringt sogar 5 bis 14 Grad. Dabei ist es im Süden häufig schön, während es im übrigen Land wolkiger und wechselhaft und zum Teil sehr windig weitergeht. Ihr Björn Alexander

05:57 Uhr

Schlagzeilen aus der Nacht