Unterhaltung

Legenden-Schmuck unterm Hammer Taylor-Juwelen erzielen Millionen

31w71522.jpg5969663181801644069.jpg

Im Auktionshaus Christie's in New York ausgestellter Schmuck der US-Schauspielerin Elizabeth Taylor.

(Foto: dpa)

Die Verehrer von Hollywood-Legende Elizabeth Taylor reißen sich um den Nachlass der verstorbenen Schauspielerin. Bei einer Auktion geht der Schmuck von "Liz" für astronomische Summen über den Tisch. Für ein einziges Diamanthalsband zahlt ein Bieter 10,5 Millionen Dollar.

Der kostbare Schmuck der Hollywoodlegende Elizabeth Taylor hat bei einer Christie's-Auktion in New York Rekordpreise erzielt. 10,5 Millionen Dollar - umgerechnet etwa 8 Millionen Euro - bot ein Käufer über Telefon für ein Rubin- und Diamantenhalsband mit einer Perle, die einst zu den Kronjuwelen des spanischen Königshauses gehört hatte. Das Höchstgebot übertraf den Schätzwert von 2 bis 3 Millionen Dollar um ein Mehrfaches.

Nach Angaben von Experten handelt es sich bei dem Preis, der durch den Kautionszuschlag auf 11,8 Millionen Dollar steigt, um einen der höchsten, die je für ein vergleichbares Schmuckstück gezahlt wurden.

Jackos Ring unterm Hammer

Ein Diamant- und Smaragdhalsband von Bulgari, das Richard Burton seiner Liz 1964 zur Hochzeit geschenkt hatte, erzielte 5,4 Millionen Dollar. Christie's hatte den Wert mit 1 bis 1,5 Millionen angegeben. Von ihrem langjährigen Freund Michael Jackson hatte Taylor einen Diamant- und Saphirring, der jetzt, neun Monate nach ihrem Tod, den Besitzer wechselte. Er wurde für 600.000 Dollar statt der geschätzten 80.000 bis 120.000 Dollar zugeschlagen.

Zuvor waren die Juwelen der einst "schönsten Frau der Welt" bei Ausstellungen in Moskau, London, Los Angeles, Dubai, Genf, Paris und Hongkong zu sehen. Die Auktion war der Auftakt und Höhepunkt einer insgesamt viertägigen Versteigerung von Schmuck, Kleidern und Kunst der gefeierten Filmschauspielerin. Die Erlöse kommen ihrer Aids-Stiftung zugute. Liz Taylor war acht Mal verheiratet und hatte zahlreiche Liebhaber, die sie mit Juwelen verwöhnten.

Quelle: ntv.de, dpa